Skip to main content
main-content

Blättern

durch die Artikel

26.04.2017 | Metastasen | Übersichten | Ausgabe 6/2017

Der Radiologe 6/2017

Bildgebende Diagnostik bei Brustmetastasen extramammärer Tumoren

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 6/2017
Autoren:
Dr. S. Wienbeck, S. Nemat, J. Lotz, A. Surov
Zusammenfassung
Brustmetastasen solider extramammärer Tumoren sind im Vergleich zu primären Malignomen der Brust mit einer Prävalenz von 0,33–6,3 % aller bösartigen Neubildungen in der Brust sehr selten. Die häufigsten Primärtumoren sind dabei das maligne Melanom, ferner Sarkome, Bronchial-, Ovarial-, Nierenzell- und Schilddrüsenkarzinome mit einer absteigenden Häufigkeit ihres Auftretens. In dieser Übersichtsarbeit werden die klinischen Merkmale und die unterschiedlichen Bildgebungsbefunde intramammärer Metastasen solider extramammärer Tumoren aufgezeigt.
Brustmetastasen werden häufig zufällig in Zusammenhang mit einer Computertomographie (CT) oder Positronenemissionstomographie-Computertomographie (PET-CT) entdeckt. Mammographisch weisen Brustmetastasen 2 unterschiedliche bildgebende Erscheinungsmuster im Sinne von Herdbefunden oder aber einer Architekturstörung mit Kutisverdickung auf. Diese kommen in der Regel als solitäre, seltener als multiple runde Herdbefunde mit glatter Randbegrenzung zur Darstellung. Assoziierter Mikrokalk tritt selten auf. Eine diffuse Architekturstörung mit Kutisverdickung kommt gehäuft bei Brustmetastasen der meisten Magenkarzinome, Ovarialkarzinome und Rhabdomyosarkome vor. Sonographisch stellen sich die Befunde hypoechogen, oval oder rund mit glatter Randbegrenzung und dorsaler Schallverstärkung dar. Die MR-Kriterien bei Brustmetastasen sind dagegen inkonstant und können nicht sicher als benigne oder maligne klassifiziert werden. Die erhobenen radiologischen Befunde imponieren hierbei eher benigne, sodass bei bekannter Malignomerkrankung stets an das Vorliegen von Brustmetastasen gedacht werden sollte.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Premium-Inhalten der Fachzeitschriften, inklusive eines Print-Abos.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel
  1. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 30 Tagen automatisch und formlos aus. Sie können nur einmal testen.

  2. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.


    Sollte ich von der Zeitschrift nicht überzeugt sein, teile ich Ihnen dies bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des dritten Heftes mit.
    Wenn ich die Zeitschrift weiterlesen möchte, brauche ich nichts zu tun und bekomme dann das Jahresabonnement dieser Zeitschrift zum Gesamtpreis von 463,- € im Inland (Abonnementpreis 430,- € plus Versandkosten 33,- €) bzw. 505,- € im Ausland (Abonnementpreis 430,- € plus Versandkosten 75,- €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 38,58 € im Inland bzw. 42,08 € im Ausland.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.


    Alle genannten Preise verstehen sich inklusiver deutscher gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Wenn das Jahresabonnement nicht bis spätestens 30 Tage vor Ende des Bezugszeitraumes gekündigt wird, verlängert es sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

  3. Das kostenlose Testabonnement läuft nach 30 Tagen automatisch und formlos aus. Dieses Abonnement kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Radiologie

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Radiologie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.