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06.04.2018 | Industrieforum | Ausgabe 4/2018

Im Focus Onkologie 4/2018

Metastasiertes Merkelzellkarzinom: Hohe Ansprechraten unter Checkpointblockade

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 4/2018
Autor:
Peter Stiefelhagen
_ Das Merkelzellkarzinom (MCC) ist ein seltener, sehr bösartiger neuroendokriner Tumor der Haut, der vorrangig ältere Menschen (> 75 Jahre) betrifft. Bei ca. 80% der Betroffenen ist der Tumor mit dem Polyomavirus (MCPy-Virus) assoziiert. „Bei den übrigen findet sich eine hohe Gesamtmutationslast“, so Dirk Schadendorf, Essen. Die Virusinfektion sowie die hohe Mutationslast machten den Tumor immunogen. Bisheriger Standard im metastasierten Stadium ist eine Chemotherapie, wobei firstline meist die Kombination Paclitaxel plus Etoposid eingesetzt wird. Die initiale Ansprechrate liegt bei 55 %, doch die Wirkung hält nur kurz an: Mehr als 50 % zeigen innerhalb von drei Monaten eine Progression, nach 10 Monaten sind es mehr als 90 %. Die Überlebenszeit liegt dann bei nur wenigen Monaten. „Somit besteht dringender Bedarf an neuen, besser wirksamen Therapien“, so Schadendorf. ...

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