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18.07.2017 | CME | Ausgabe 9/2017

Der Nervenarzt 9/2017

Methamphetamin

Epidemiologie, klinische Bedeutung und Folgen des Gebrauchs

Zeitschrift:
Der Nervenarzt > Ausgabe 9/2017
Autoren:
Dr. N. Arnaud, R. Thomasius
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Wichtige Hinweise
Die Originalversion dieses Artikels wurde überarbeitet: Der Initial des Vornamens des zweiten Autors wurde geändert.
Ein Erratum zu diesem Beitrag ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00115-017-0393-0 zu finden.

Zusammenfassung

Methamphetamin („Meth“, „Crystal Meth“) ist ein hochwirksames, synthetisches Stimulans auf Amphetaminbasis, das dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Die Verbreitung des Konsums ist derzeit in Deutschland noch regional begrenzt, der Missbrauch wird jedoch in der klinischen Versorgung als zunehmende Herausforderung gesehen. „Crystal Meth“ weist gegenüber weiteren Stimulanzien (Amphetamin, MDMA/Ecstacy) spezifische Eigenschaften hinsichtlich der Wirkung, Symptomatik, Konsumentencharakteristika sowie der Kurz- und Langzeitfolgen einschließlich verschiedener substanzinduzierter Störungsbilder auf. Neben einem starken Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial aufgrund der stimulierenden und euphorisierenden Wirkung ist der Konsum mit neurotoxischen und neurodegenerativen Effekten sowie zahlreichen weiteren gesundheitlichen Risiken verbunden. Für die differenzierte Diagnostik und Behandlungsplanung für methamphetaminbezogene Störungen liegt nun erstmals eine S3-Leitlinie vor.

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