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Muss bei einer MTX-Therapie Folsäure/Folinsäure substituiert werden? Wenn ja, wie viel?

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Auszug

Methotrexat (MTX) ist seit etwa 30 Jahren in der Rheumatologie in niedrig-dosierter Form das meistverwendete Disease-Modifying Antirheumatic Drug (DMARD) für chronische Arthritiden. Aufgrund seines Potenzials an unerwünschten Wirkungen muss mit einer Abbruchrate von 7–30 % innerhalb des ersten Behandlungsjahres gerechnet werden [1]. Es wurde seit Beginn dieser Therapie nach Wegen gesucht, diese Wirkungen zu verringern. Da MTX antagonistische Wirkungen auf den Folsäuremetabolismus besitzt und den Folsäurespiegel nicht selten senkt, erschien die eine MTX-Therapie begleitende Folsäuresubstitution als Möglichkeit, die Verträglichkeit zu verbessern, was sich schnell bestätigte. In der Frühphase der MTX-Anwendung wurde Folsäure i.a. erst bei Auftreten unerwünschter Wirkungen hinzugegeben, später wurde es üblich, diese additive Gabe grundsätzlich einzusetzen. Nachfolgend soll überprüft werden, ob diese grundsätzliche Gabe tatsächlich sinnvoll ist, außerdem welcher Dosisbereich und welche Substanzen angewendet werden sollten. …
Titel
Muss bei einer MTX-Therapie Folsäure/Folinsäure substituiert werden? Wenn ja, wie viel?
Verfasst von
Prof. Dr. Klaus Krüger
Publikationsdatum
08.02.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-023-01322-9
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Apogepha Arzneimittel GmbH
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Teaserbild G-CSF mit neuer Struktur/© Apogepha, Glass vial, pipette and woman scientist in laboratory for medical study, research or experiment. /© HockleyMedia24/peopleimages.com / Adobe Stock (Symbolbild mit Fotomodellen), Erythrozyten und Leukozyten/© Apogepha