Muss bei einer MTX-Therapie Folsäure/Folinsäure substituiert werden? Wenn ja, wie viel?
- 08.02.2023
- Methotrexat
- So behandle ich ...
- Verfasst von
- Prof. Dr. Klaus Krüger
- Erschienen in
- Zeitschrift für Rheumatologie | Ausgabe 3/2023
Auszug
Methotrexat (MTX) ist seit etwa 30 Jahren in der Rheumatologie in niedrig-dosierter Form das meistverwendete Disease-Modifying Antirheumatic Drug (DMARD) für chronische Arthritiden. Aufgrund seines Potenzials an unerwünschten Wirkungen muss mit einer Abbruchrate von 7–30 % innerhalb des ersten Behandlungsjahres gerechnet werden [1]. Es wurde seit Beginn dieser Therapie nach Wegen gesucht, diese Wirkungen zu verringern. Da MTX antagonistische Wirkungen auf den Folsäuremetabolismus besitzt und den Folsäurespiegel nicht selten senkt, erschien die eine MTX-Therapie begleitende Folsäuresubstitution als Möglichkeit, die Verträglichkeit zu verbessern, was sich schnell bestätigte. In der Frühphase der MTX-Anwendung wurde Folsäure i.a. erst bei Auftreten unerwünschter Wirkungen hinzugegeben, später wurde es üblich, diese additive Gabe grundsätzlich einzusetzen. Nachfolgend soll überprüft werden, ob diese grundsätzliche Gabe tatsächlich sinnvoll ist, außerdem welcher Dosisbereich und welche Substanzen angewendet werden sollten. …
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- Titel
- Muss bei einer MTX-Therapie Folsäure/Folinsäure substituiert werden? Wenn ja, wie viel?
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Klaus Krüger
- Publikationsdatum
- 08.02.2023
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00393-023-01322-9
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