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Michael Quante, Andreas Vieth (Hrsg) (2001) Xenotransplantation. Ethische und rechtliche Probleme.

Mentis, Paderborn, ISBN 3-89785-302-7, 222 Seiten, 32,- EUR

  • 01.06.2003
  • Rezensionen
Erschienen in:

Auszug

Debatten um die Chancen und Risiken der artübergreifenden Organverpflanzung (Xenotransplantation) stehen derzeit eher im Windschatten der Stammzellforschung, an welche sich ja ebenfalls Hoffnungen auf eine effiziente Alternative zur herkömmlichen (Allo-) Transplantionsmedizin knüpfen. Doch auch dann, wenn sich hier die wissenschaftlichen Erwartungen erfüllen und die ethischen Probleme handhaben lassen sollten, würde es viele Jahre dauern, bis der erträumte, aus Stammzellen maßgeschneiderte Gewebs- und Organersatz seinen Einzug in die klinische Wirklichkeit nehmen könnte. Die heutige Realität für transplantationsbedürftige Patienten aber ist bedrückend: Trotz des Ende 1997 in Kraft getretenen deutschen Transplantationsgesetzes klaffen das Angebot und der Bedarf an Spenderorganen (von Verstorbenen, die zu Lebzeiten eine entsprechende Verfügung erließen) zunehmend auseinander. Sinkende statt steigender Spendebereitschaft und ein wachsender Organbedarf lassen den "Tod auf der Warteliste" immer häufiger werden. …
Titel
Michael Quante, Andreas Vieth (Hrsg) (2001) Xenotransplantation. Ethische und rechtliche Probleme.
Mentis, Paderborn, ISBN 3-89785-302-7, 222 Seiten, 32,- EUR
Verfasst von
Bettina Schöne-Seifert
Publikationsdatum
01.06.2003
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Ethik in der Medizin / Ausgabe 2/2003
Print ISSN: 0935-7335
Elektronische ISSN: 1437-1618
DOI
https://doi.org/10.1007/s00481-003-0231-8

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