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18. Migräne

  • 2023
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Unter den 3.000 meistverordneten Arzneimitteln finden sich „Triptane“ als für die Behandlung von Migräneattacken zugelassene Agonisten an Serotoninrezeptoren (5-HT1B/D) sowie für die Migräneprophylaxe zugelassene Antagonisten gegen CGRP (Fremanezumab, Galcanezumab) bzw. den CGRP-Rezeptor (Erenumab). Unter den meistverordneten Triptanen hat die Leitsubstanz Sumatriptan mit etwa 60 % der Verordnungen immer noch das höchste Verordnungsvolumen, das für die Triptane insgesamt weiter zugenommen hat. Sumatriptan zeichnet sich durch seine gut belegte therapeutische Wirksamkeit und sein breites Applikationsspektrum aus. Andere Triptane haben nur geringe klinische Vorteile, sind aber im Mittel immer noch teurer als Sumatriptangenerika.
Zur Migräneprophylaxe sollten zunächst β-Adrenozeptor-Antagonisten (Propranolol, Metoprolol), Flunarizin, Topiramat, Amitriptylin, Valproinsäure oder Onabotulinumtoxin A eingesetzt werden. Für die deutlich teureren Antikörper haben sich aber Zusatznutzen gezeigt. Ihre Verordnungszahlen sind weiter gestiegen. Erenumab ist bereits jetzt in der Erstlinie erstattungsfähig.
Titel
Migräne
Verfasst von
Dr. med. Jan Matthes
Prof. Dr. med. Katja Kollewe
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-68371-2_18
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