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Migräne

Erster oraler CGRP-Antagonist für die Migräneprophylaxe geht in die Zulassungsphase

Menschen mit Kopfschmerzen

Steht mit dem CGRP-Antagonisten Atogepant bald eine weitere Option für die medikamentöse Migräneprophylaxe zur Verfügung? Auf dem virtuellen Kongress der European Academy of Neurology präsentierten Forschende neue Daten zur Wirksamkeit und Langzeitverträglichkeit der Substanz.

Indikator für das Ansprechen auf die Migräneprophylaxe

Frau schreibt Bericht

Italienische Forschende haben einen Summenscore zur Beurteilung des Ansprechens auf die Migräneprophylaxe entwickelt. In diesen Score fließen Veränderungen in vier Domänen ein: Monatliche Migräne- und Kopfschmerztage, Behinderungsgrad und Attackenschwere.

Psychotherapie bei Kopfschmerz: Wenn Pharmaka nicht ausreichen

Podcast - Psychotherapie bei Kopfschmerz

Bei Kopfschmerzen sind nicht nur Medikamente wirksam – auch psychologische Verfahren können als Ergänzung oder auch als Alternative zu Pharmaka die Beeinträchtigung der Betroffenen lindern. Wo solche Verfahren ansetzen, welche Patient*innen profitieren und welche Elemente bei der Schmerzpsychotherapie essenziell sind, das erzählt Dipl.-Psychologin Eva Liesering-Latta, Königstein, in der Episode. 

Spannende Kopfschmerzfälle

Aus der Praxis: Hypnic Headache und vestibuläre Migräne

Wendeltreppe von oben gesehen

Manche Formen von Kopfschmerzen treten nur selten auf oder sind schwer von anderen Formen abzugrenzen. Dazu zählen Hypnic Headache und vestibuläre Migräne. Zwei spannende Fälle aus der Praxis zeigen die Bedeutung einer sorgfältigen Differenzialdiagnose.

Migräne erhöht das Risiko von Komplikationen in der Schwangerschaft

Schwangere mit Kopfschmerzen

Frauen mit Migräne tragen während einer Schwangerschaft ein deutlich erhöhtes Risiko für Präeklampsie und andere Schwangerschaftskomplikationen. Vor allem bei einer Migräne mit Aura ist von einer Risikoschwangerschaft auszugehen.

e.Medpedia

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Migräne

Klinische Neurologie
Kopfschmerzen gehören zu den am häufigsten beklagten Symptomen überhaupt. Die Klassifikationskriterien der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft (International Headache Society, IHS) definiert alle Kopfschmerzerkrankungen und bildet die Grundlage zur Einordnung von Kopfschmerzen. In der aktuell dritten Auflage der Internationalen Kopfschmerzklassifikation (ICHD-3) werden die bekannten primären und sekundären Kopfschmerzsyndrome beschrieben, kommentiert und in insgesamt 14 Kapitel eingeteilt. Die Kapitel 1–4 behandeln die primären Kopfschmerzformen wie Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz, alle weiteren trigeminoautonomen Kopfschmerzen und andere seltene primäre Kopfschmerzerkrankungen, Kapitel 5–12 die sekundären Kopfschmerzen wie Subarachnoidalblutungen, intrazerebrale Blutungen oder die Riesenzellarteriitis, Kapitel 13 schmerzhafte Läsionen der Gehirnnerven und andere Gesichtsschmerzen und Kapitel 14 die nicht klassifizierbaren Formen. Trotz der großen Zahl möglicher Diagnosen kann man davon ausgehen, dass die Kenntnis der ca. 20–30 wichtigsten Kopfschmerzsyndrome und Differenzialdiagnosen ausreicht, um im klinischen Alltag über 95 % aller präsentierten Fälle einordnen zu können. Die gesamte Klassifikation mit allen Details kann auf der Webseite https://ichd-3.org/de/ abgerufen werden. Ausgewählte wichtige Kopfschmerzformen werden im Folgenden in der Reihenfolge der Kapitel der IHS-Klassifikation dargestellt. In diesem Kapitel wird die Migräne besprochen, weitere Kopfschmerzformen in Kap. „Spannungskopfschmerzen“, „Clusterkopfschmerzen und andere trigeminoautonome Kopfschmerzerkrankungen“, „Sonstige Kopfschmerzerkrankungen“ und „Sekundäre Kopfschmerzsyndrome“. Alle diagnostischen und therapeutischen Angaben entsprechen im Wesentlichen den Empfehlungen und Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und können ausführlicher auf deren Webseiten nachgelesen werden.

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CME-Fortbildungsartikel

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