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Rhinitis ist signifikant mit Migräne verbunden

In der medizinischen Literatur existieren Hinweise, wonach zwischen Rhinitis und Migräne eine Verbindung besteht. Eine Studie hat die Assoziation bestätigt, und nicht nur für die allergisch bedingte Schnupfenvariante.

Podcast

Die vier Säulen der Migränetherapie

Trotz effektiver Therapieoptionen bei Migräne werden viele Patientinnen und Patienten nicht leitliniengerecht behandelt. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt Migräneforscher Dr. med. Lukas Becker, wie Betroffene bestmöglich beraten und betreut werden können. Die Aufklärung spielt dabei für ihn eine zentrale Rolle und auch eine Erstlinien-Prophylaxe kann bereits in der Hausarztpraxis gestartet werden.

Zeitschrift für Allgemeinmedizin, DEGAM

CGRP-Antikörper lindert Migräne auch bei Minderjährigen

Eine Therapie mit Fremanezumab kann bei rund der Hälfte der Kinder und Jugendlichen die Zahl der monatlichen Migränetage um mindestens 50% senken. Auch die Akutmedikation wird nach Resultaten einer placebokontrollierten Studie deutlich seltener verwendet.

Immer wieder heftige Bauchschmerzen: Erkennen Sie das Muster?

Sieben Jahre lang hatte sich ein Mädchen aus China mit zunehmend unerträglichen Bauchschmerzattacken, begleitet von Übelkeit und Erbrechen, herumgequält. Dann erst führte eine sorgfältige Anamnese auf die richtige Spur.

Heißt die Achillesferse CGRP(R)-Antikörper-resistenter Migräne PACAP?

Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) spielt eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie der Migräne, und gegen CGRP oder dessen Rezeptor gerichtete Therapien sind wirksam. Das scheint allerdings nicht auf alle Menschen mit Migräne zuzutreffen. Bei diesen kommt ein anderes Neuropeptid als therapeutischer Angriffspunkt infrage.

Was lindert kindliche Kopfschmerzen?

Die Migräne-Inzidenz steigt auch bei Kindern und Jugendlichen. Medikamentös gibt es nur wenige Optionen, insbesondere für die Prophylaxe. Multimodale Ansätze sind gefragt. Hilft dabei auch ein strukturiertes Riechtraining? 

Migräne in der Schwangerschaft: Welche Therapie ist überhaupt möglich?

CGRP-Antikörper und Rimegepant werden in der Schwangerschaft nicht eingesetzt. Worauf können schwangere Migräne-Patientinnen also akut und prophylaktisch zurückgreifen? Diese Frage wurde auf dem Schmerzkongress in Mannheim beantwortet. 

Therapierefraktäre Migräne – drei pharmakologische Strategien

Leitlinien für die therapierefraktäre Migräne fehlen, doch es gibt mittlerweile mehrere pharmakologische Optionen: CGRP-Antikörper, Gepante, womöglich auch Candesartan. Ein versuchsweiser Wechsel der Prophylaxe sollte allerdings mit Bedacht vorgenommen werden. Und was verrät die Datenlage über die Wirksamkeit der Medikamente?

Open-Label-Placebos können Migränesymptome lindern

Quälende Migräneattacken, die auf eine Standardtherapie nicht ausreichend ansprechen, sind möglicherweise ein Einsatzgebiet für „offene“ Placebos. In einer Studie an zwei deutschen Zentren war deren prophylaktische Einnahme zwar nicht mit weniger Kopfschmerztagen, wohl aber mit einer subjektiven Besserung assoziiert.

Wenn Akupunktur ins Auge geht

Während sie periorbital zur Migräne-Therapie eine Akupunkturnadel gesetzt bekam, verspürte eine Patientin plötzlich einen stechenden Schmerz im linken Auge. Was war passiert?

Sartan eignet sich zur Prophylaxe von episodischer Migräne

In einer Phase-2-Studie mit über 400 Migränekranken konnte Candesartan die Zahl der Migränetage im Schnitt um zwei pro Monat reduzieren. Die Responderrate war zudem doppelt so hoch wie unter Placebo.

Migräne vor allem bei Neumond

Migräneattacken treten bei Neumond etwa um ein Drittel häufiger auf als bei Vollmond – und dies unabhängig vom Menstruationszyklus, dem Menopausenstatus und der Einnahme von Migräneprophylaktika. Darauf weist eine, allerdings sehr kleine US-Analyse hin.

Abspeckmittel lindert Migräne

In einer Pilotstudie mit Liraglutid nahmen adipöse Migränekranke zwar nicht ab, hatten aber nur noch halb so viele monatliche Kopfschmerztage wie zuvor. Erklärt wird dies mit einer Senkung des intrakraniellen Drucks.

Antikörper halten Migräne über zwei Jahre lang in Schach

Mehr als die Hälfte derjenigen, die über zwei Jahre hinweg Antikörper gegen Migräne erhalten, sprechen gut auf die Behandlung an. Risikofaktoren für einen frühen Therapiestopp sind eine hohe Kopfschmerzbelastung zu Beginn, Depressionen und Adipositas.

Gute Kombination: Beratung plus CGRP-Blocker

Ein kurzes strukturiertes Arztgespräch kombiniert mit dem Prophylaktikum Eptinezumab verringert die Zahl der monatlichen Migränetage bei chronischer Migräne mit Medikamentenübergebrauch erheblich. Darauf deuten Ergebnisse der Studie RESOLUTION.

Nächste Station: PACAP

Rund die Hälfte der Migränekranken profitiert nicht oder nur wenig von einer Prophylaxe mit CGRP-Antikörpern. Ihnen könnte eine Behandlung gegen das Signalmolekül PACAP helfen: Beide Pfade scheinen nur wenig zu überlappen.

Migränemedikament zeigt auch Wirkung gegen Prodromalsymptome

Mit dem CGRP-Rezeptor-Antagonisten Ubrogepant lassen sich offenbar auch die Prodromalsymptome einer Migräne bekämpfen – Beschwerden, gegen die bislang keine nachgewiesen wirksame Therapie existierte.

Migräne plus Depression: Fremanezumab wirkt doppelt

Migräne und schwere Depression treten häufig gemeinsam auf. Der monoklonale CGRP-Antikörper Fremanezumab hat in einer Studie gezeigt, dass sich mit ihm beide Komorbiditäten gleichzeitig lindern lassen.

Wetterumschwung und Feinstaub könnten Migräne triggern

In einer Metaanalyse aus China waren Temperatur- und Luftdruckveränderungen ebenso wie Luftverschmutzung signifikant mit Migräneattacken assoziiert. Ob die Zusammenhänge kausaler Natur sind, bleibt jedoch dahingestellt.

Diese Migräneprophylaxe ist auch bei Depressionen möglich

Mit der Anzahl der Migränetage steigt das Risiko für eine Depression. Bei Komorbidität können nicht alle Migräne-Prophylaktika eingesetzt werden. Ein Kollege hat die Möglichkeiten bei den Schmerz- und Palliativtagen eingeordnet.

Migräne bei Männern: wenig Evidenz für Wirkung der Prophylaxe

Migräne zeigt sich bei Männern anders als bei Frauen. Das kann ein Grund sein, warum die Erkrankung bei Männern seltener erkannt wird – und weshalb sich die Therapie unterscheidet.

Bei diesen Kopfschmerzen an Arteriendissektion denken!

Kopfschmerzen sind das häufigste Symptom einer Arteriendissektion im Kopf-Hals-Bereich und können dazu dienen, der Gefäßverletzung auf die Spur zu kommen. In der Praxis werden die Symptome aber oft verkannt. Eine Literaturübersicht beschreibt die wichtigsten Verdachtsmomente.

Schlaganfall oder Schlaganfall-Imitator?

Ein breites Spektrum von Erkrankungen kann einen Schlaganfall vortäuschen. Bei der notwendigen schnellen Unterscheidung zwischen solchen „stroke mimics“ und echten Schlaganfällen können einige klinische Faktoren und Symptome unterstützend herangezogen werden. 

Nasenstimulation lindert chronische Migräne

Wird die Naseninnenseite durch Vibrationen stimuliert, kann dies offenbar die Zahl der Migränetage von Menschen mit chronischer Migräne deutlich senken. Darauf deuten die Resultate einer randomisiert-kontrollierten deutsch-finnischen Untersuchung.

Okzipitale Nervenstimulation: Op.-Erfahrungen aus Dänemark

Derzeit gibt es kein breit akzeptiertes Standardprotokoll, was das chirurgische Vorgehen bei okzipitaler Nervenstimulation betrifft. Ein Ärzteteam aus Dänemark hat nun seinen Ansatz vorgestellt, der bestimmte Vorteile bieten soll.

CGRP-Antikörper auch bei älteren Migränekranken sicher

Beginnen ältere Migränekranke eine Prophylaxe mit CGRP-Antikörpern, kommt es anschließend nicht häufiger zu kardiovaskulären Problemen als unter einer Prophylaxe mit Botulinumtoxin. Darauf deutet eine US-Analyse von Medicare-Versicherten.

Podcast

Migräne verstehen und psychotherapeutisch behandeln

Das Wissen über die Mechanismen, die im Gehirn bei einer Migräneattacke ablaufen, und mögliche Auslöser wird immer breiter. Der psychologische Psychotherapeut Dr. Dipl.-Psych. Timo Klan fasst den aktuellen Erkenntnisstand zusammen. Und er gibt Tipps für eine differenzierte, individuelle Diagnostik auch von Begleiterkrankungen und beschreibt erfolgreiche psychotherapeutische Interventionen.

Wenn Triptane nicht ausreichend wirken

Mit Lasmiditan steht seit 2023 ein neues Präparat bei Nichtansprechen einer Migräne auf Triptane zur Verfügung. Die Zulassung von Gepante steht im Raum. Doch wie viele Patientinnen und Patienten mit Migräne betrifft das überhaupt?

Ist der Höhenkopfschmerz eine Migränevariante?

Die Symptome eines Höhenkopfschmerzes sind denen einer Migräneattacke oft sehr ähnlich. Ergebnisse von Experimenten in der Höhenkammer legen eine gemeinsame pathophysiologische Endstrecke beider Kopfschmerzerkrankungen nahe.

Nach jahrelangem zyklischem Erbrechen endlich die richtige Therapie

Von einem Patienten mit zyklischem Erbrechen berichtet ein neurologisches Team aus Houston. Nachdem verschiedene antiemetische Substanzen nicht geholfen hatten, kam man auf die Idee, es mit Migränemedikamenten zu probieren.

Neuer Ansatz zur Migräneprophylaxe besteht Phase-2-Prüfung

Für Migränekranke könnte es bald einen neuen Therapieansatz geben: Ein Antikörper gegen den Vasodilatator PACAP reduzierte in einer Phase-2-Studie die Zahl der Migränetage. Die Arznei dürfte auch für Erkrankte relevant sein, die auf bisherige Optionen schlecht ansprechen.

Migräne und Schlaganfallrisiko – ein Frauenproblem?

Von einer Migräne sind deutlich mehr Frauen betroffen als Männer. Wirkt sich diese Tatsache auf das Risiko für zerebrale Ischämien aus? Die Frage muss weiterhin mit einem klaren Jein beantwortet werden. 

US-Studie: Diese 17 Medikamente haben hohes hepatotoxisches Potenzial

In einer Kohortenstudie aus den USA ergab sich für 17 Substanzen ein hohes hepatotoxisches Risiko. Die Ergebnisse weichen teilweise frappierend von der häufig als Referenz verwendeten LiverTox-Website ab.

Alice-im-Wunderland-Syndrom gehäuft bei Migräne mit Aura

Eine verzerrte Wahrnehmung von Raum, Zeit oder Körper tritt vor allem bei Migräne mit Aura auf: 20% dieser Migränekranken haben solche Veränderungen schon einmal erlebt, meist während einer Migräne-Attacke. Möglicherweise handelt es sich hier um eine Aura-Variante.

Regelmäßiges Kaffeetrinken nicht mit Migräne assoziiert

Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke gelten bei Personen mit Migräne als mögliche Trigger für Schmerzattacken. Eine Beobachtungsstudie spricht gegen einen solchen Zusammenhang.

Höheres Risiko unter Triptanen, aber auf niedrigem Niveau

Wer Triptane gegen Migräne einnimmt, läuft höhere Gefahr, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Wie eine dänische Studie zeigt, ist das Risiko für sich betrachtet jedoch sehr gering.

CGRP-Therapie: Besser früher als später?

Seitdem die Migräneprophylaxe mit Erenumab in der zweiten Therapielinie erstattungsfähig ist, wird sie nicht nur früher eingesetzt, sie erzielt auch bessere Ergebnisse – laut einer Studie der Berliner Charité selbst bei vergleichbaren Patientinnen und Patienten.

Therapierefraktäre Migräne: Wenn CGRP-gerichtete Antikörper nicht wirken

Antikörper gegen das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) oder dessen Rezeptor sind wirksame prophylaktische Therapien bei Migräne. Ein Teil der Behandelten spricht aber nicht auf diese Behandlung an oder verliert das Ansprechen wieder.

Neues zu Antikörpern bei therapierefraktärer Migräne

Was hilft, wenn mehrere medikamentöse Wirkprinzipien in der Prophylaxe der Migräne versagt haben? Ein gegen CGRP oder dessen Rezeptor gerichteter Antikörper scheint dann in vielen Fällen eine wirksame Option zu sein. Der Stellenwert der Ditane und Gepante bei therapierefraktärer Migräne ist dagegen noch ungewiss.

Chronische Migräne: Helfen vibrierende Ballons in der Nase?

Bei der kinetischen Oszillationsstimulation gibt ein intranasal platzierter Ballon Vibrationen ab. Das zunächst für die Behandlung der chronischen Rhinitis entwickelte Verfahren könnte auch Erwachsenen mit Migräne helfen, wie Ergebnisse einer multizentrischen Studie zeigen.

Migräne-Nasensprays im Vergleich

Inzwischen gibt es zur akuten intranasalen Migränetherapie zahlreiche Wirkstoffe, aber nur wenige von ihnen wurden bisher direkt miteinander verglichen. In einer Netzwerk-Metaanalyse wurde dies nun indirekt nachgeholt.

Bei Migräne mehr kardiovaskulär bedingte Todesfälle

Wer an Migräne leidet, muss wohl mit einem erhöhten kardiovaskulären Sterberisiko rechnen. Ein Zusammenhang, der sich vor allem bei Frauen und jungen Erwachsenen bestätigt hat.

Psychedelika gegen chronische Schmerzen

Auf der Suche nach alternativen oder ergänzenden Behandlungsmethoden bei chronischen Schmerzen sind auch klassische psychedelische Drogen in letzter Zeit in den Fokus gerückt. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie legen nahe, dass Rauschmittel bei der Behandlung bestimmter Erkrankungen von Nutzen sein könnten.

Alkoholkonsum nicht mit erhöhtem Migränerisiko assoziiert

Die Studienlage dazu, ob das regelmäßige Trinken von Alkohol primäre Kopfschmerzerkrankungen begünstigt, ist widersprüchlich. Eine neue Metaanalyse weist nicht auf einen solchen Zusammenhang hin.

Präventive Migränemedikation wird zu selten eingesetzt

In der Querschnittstudie OVERCOME (EU) sind spanische und deutsche Patientinnen und Patienten mit Migräne auf ihren Gebrauch von präventiven Medikamenten hin befragt worden – mit ernüchternden Ergebnissen.

Kommen die Kopfschmerzen vom verspannten Nacken?

Hängen die Spannungskopfschmerzen womöglich mit einem verspannten Trapezius zusammen? In einer MRT-Studie aus München sprachen erhöhte T2-Werte für eine myofasziale Beteiligung.

Morbus Menière und vestibuläre Migräne voneinander abgrenzen

Die wichtigste Differenzialdiagnose zum Morbus Menière ist die vestibuläre Migräne. In einer Studie aus China wurden Unterschiede, klinische Merkmale und prädiktive Faktoren der beiden Erkrankungen mittels Magnetresonanztomografie herausgearbeitet.

Pro und kontra: CGRP-Hemmer als Erstlinienbehandlung?

Gegen CGRP oder dessen Rezeptoren gerichtete Substanzen haben sich als hoch wirksam in der Migräneprophylaxe erwiesen. Sollten sie als Prophylaktika der ersten Wahl eingesetzt werden oder erst nach Versagen anderer Medikamente? Zwei Fachleute erläuterten auf dem Kongress der European Academy of Neurology Argumente dafür und dagegen.

Migräneprophylaxe: Diese Substanzklasse schlägt sich am besten

Monoklonale Antikörper gegen das Neuropeptid CGRP oder dessen Rezeptor scheinen das beste Wirk- und Sicherheitsprofil in der Prophylaxe von Migräne aufzuweisen. Auch andere Kandidaten schnitten in einer Studie nicht schlecht ab.

Welche Akutmedikamente nehmen Migränebetroffene lieber?

Eine Migräne-App wird von Millionen Menschen genutzt. Warum nicht die Daten verwenden, um herauszufinden, welche Migränemedikamente am besten bei den Betroffenen ankommen? Forschende haben dazu fast fünf Millionen Medikations-Verläufe dahingehend ausgewertet.

Erste klinische Studie mit Migräne-Vakzine

Wenn Antikörper gegen CGRP gut gegen Migräne wirken, warum dann nicht gleich gegen CGRP impfen? Ein US-Start-up prüft in einer ersten klinischen Studie eine Vakzine gegen das Neuropeptid.

Kinder mit Migräne haben häufiger Ängste und Depressionen

Kinder und Heranwachsende, die an Migräne leiden, werden öfter als gesunde Gleichaltrige von Ängsten und Depressionen geplagt. Ein entsprechendes routinemäßiges Screening könnte hier womöglich hilfreich sein.

Zusammenspiel zwischen Zyklus und CGRP bei Migräne

Um dem Zusammenspiel von zyklusabhängigen Sexualhormonschwankungen und Migräne auf die Spur zu kommen, bestimmten Berliner Forschende bei 180 Frauen das Neuropeptid Calcitonin Gene-Related Peptide im Plasma und in der Tränenflüssigkeit. Vor allem Östrogenschwankungen scheinen einen Einfluss zu haben.

Zurückhaltung gegen die "Pille“ unbegründet?

Hormonelle Kontrazeptiva können menstruationsassoziierte Migräne wirksam reduzieren. Allerdings gehen sowohl Migräne als auch Östrogenzufuhr mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko einher. Ist das ein Grund, Migränepatientinnen eine hormonelle Kontrazeption vorzuenthalten?

Das verzerrte mediale Gesicht der Migräne

Dem gängigen Schönheitsideal entsprechendes Model mit schmerzverzerrtem Gesicht, beide Hände an den Schläfen, Augen zusammengekniffen: So werden Medienbeiträge zum Thema Migräne häufig bebildert. Fühlen sich echte Migränekranke dadurch repräsentiert?

Luft nach oben bei der Migräne-Akutmedikation

Eine aktuelle Auswertung des Kopfschmerzregisters der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft zeigt, wie Migränekranke die verschiedenen Optionen der Akutmedikation bewerten. Deutlich wird: Es gibt Raum für Optimierung.

Mitochondriale Erkrankung bedeutet oft auch Migräne

Fast drei Viertel aller von einer mitochondrialen Erkankung Betroffenen haben wiederkehrende Migräne- oder andere Kopfschmerzattacken. Spielen die Mitochondrien eine Rolle bei der Migräneentstehung?

Dauer-Kopfweh nach COVID-19 birgt Risiko für Analgetika-Exzess

Eine SARS-CoV-2-Infektion kann anhaltende Kopfschmerzen triggern, so eine Studie aus Brasilien. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie warnt dabei vor möglichem „Medication Overuse Headache“.

Sport bei Migräne? Dieses Training hilft am besten

Körperliche Aktivität hilft bei Migräne, das bestätigen die Ergebnisse einer Metaanalyse der Uni Stanford. Krafttraining war vergleichsweise das wirksamste der untersuchten Protokolle, gefolgt von intensivem Ausdauertraining. Die Forschenden emfehlen ein konkretes Fitnessprogramm. 

Nach Corona erhöhtes Risiko für neurologische Krankheiten

Mehr Demenz, Schlaganfälle, Parkinson, psychische Störungen und neuroimmunlogische Leiden – im ersten Jahr nach einer Coronaerkrankung ist das Risiko für neuropsychiatrische Erkrankungen um über 40 Prozent erhöht, zumindest bei älteren Männern.

Warnung vor „Medication Overuse Headache“ nach COVID-19

Anhaltende Kopfschmerzen an jedem Tag der Woche als Folge einer SARS-CoV-2-Infektion? Experten halten das für möglich. Sie warnen jedoch auch vor einem Schmerztabletten-Exzess.

Von der Aura zum Kopfschmerz

Eine kortikale Übererregung ist für die Entstehung einer Migräneattacke von großer Bedeutung. Sich kortikal ausbreitende Depolarisationswellen scheinen sowohl Auraphänomene als auch Kopfschmerzen zu triggern. Per Magnetstimulation lässt sich dieser Prozess hemmen.

Erhöhtes Migränerisiko bei Morbus Menière

Schwindel, Hörverlust, Tinnitus ­– die Symptome des Morbus Menière sind belastend. Offenbar ist obendrein das Migränerisiko der Betroffenen erhöht – und auch umgekehrte Assoziationen werden beobachtet.

Erst Migräne, später Hypertonie

Wer an Migräne leidet, hat ein höheres Risiko, im weiteren Verlauf Bluthochdruck zu entwickeln. Finnische Forscher rufen daher Ärzte, die Migränepatienten behandeln, zu verstärkter Wachsamkeit auf.

Verschlimmert ein religiöser Fastenmonat die Migräne?

Viele Muslime, die unter Migräne leiden, haben Angst vor dem Effekt des Fastens im Ramadan auf ihre Erkrankung – zu Recht, legt eine neue Studie nahe.

Epilepsie und Migräne: Häufige Komorbidität ein Zufall?

Was haben sie gemeinsam, was unterscheidet sie? Wie häufig kommen sie gemeinsam vor, und begünstigen sie sich gegenseitig? Ein Überblick über die wichtigsten Fakten zu zwei häufigen neurologischen Erkrankungen.

Riechtraining gegen Schmerzen

Viele Migränebetroffene kennen es: Ein bestimmter intensiver Geruch, etwa ein Parfüm, kann bei ihnen eine Attacke auslösen. Ausgerechnet Gerüche gelten nun als Kandidaten für neue Therapieformen bei Kopfschmerzen und anderen Schmerzerkrankungen.

Erhöhtes Schlaganfallrisiko bei älteren Migränepatienten

Auch bei Senioren scheint Migräne das Risiko für ischämische Schlaganfälle zu steigern. Es variiert jedoch in Abhängigkeit von der medikamentösen Therapie der Kopfschmerzattacken.

Herzinfarkt plus TIA – war das Triptan schuld?

Kurz nach der Einnahme von Sumatriptan klagte eine 59-jährige Frau über Thoraxschmerzen, zugleich entwickelte sie eine transiente globale Amnesie. Warum die Ärzte in der Triptaneinnahme die Ursache sehen, lesen Sie in diesem Fallbericht. 

Erster oraler CGRP-Antagonist für die Migräneprophylaxe geht in die Zulassungsphase

Steht mit dem CGRP-Antagonisten Atogepant bald eine weitere Option für die medikamentöse Migräneprophylaxe zur Verfügung? Auf dem virtuellen Kongress der European Academy of Neurology präsentierten Forschende neue Daten zur Wirksamkeit und Langzeitverträglichkeit der Substanz.

Indikator für das Ansprechen auf die Migräneprophylaxe

Italienische Forschende haben einen Summenscore zur Beurteilung des Ansprechens auf die Migräneprophylaxe entwickelt. In diesen Score fließen Veränderungen in vier Domänen ein: Monatliche Migräne- und Kopfschmerztage, Behinderungsgrad und Attackenschwere.

Podcast

Psychotherapie bei Kopfschmerz: Wenn Pharmaka nicht ausreichen

Bei Kopfschmerzen sind nicht nur Medikamente wirksam – auch psychologische Verfahren können als Ergänzung oder auch als Alternative zu Pharmaka die Beeinträchtigung der Betroffenen lindern. Wo solche Verfahren ansetzen, welche Patient*innen profitieren und welche Elemente bei der Schmerzpsychotherapie essenziell sind, das erzählt Dipl.-Psychologin Eva Liesering-Latta, Königstein, in der Episode. 

CGRP-Antikörper während einer Migräneattacke verabreichen?

Ist es sinnvoll, lang wirksame Prophylaktika während einer Migräneattacke zu applizieren? In der Studie RELIEF wurde das nun erstmalig doppelblind randomisiert mit einem CGRP-Antikörper erprobt.

Führt der Lockdown zu mehr Kopfschmerzen und Migräneattacken?

Ob der veränderte Lebensstil während des COVID-19-Lockdowns in Deutschland Einfluss auf die Häufigkeit und Intensität primärer Kopfschmerzen und Migräne hatte, haben Neurologen der Berliner Charité untersucht.

Migräne erhöht das Risiko von Komplikationen in der Schwangerschaft

Frauen mit Migräne tragen während einer Schwangerschaft ein deutlich erhöhtes Risiko für Präeklampsie und andere Schwangerschaftskomplikationen. Vor allem bei einer Migräne mit Aura ist von einer Risikoschwangerschaft auszugehen.

Migräne: Es kann auch an der Halswirbelsäule liegen!

Auch die Halswirbelsäule kann ein Trigger für Migräneattacken sein. Manchen Kopfschmerz-Patienten kann deshalb eine Physiotherapie innerhalb eines Gesamttherapiekonzepts helfen.

Kinder mit Kopfschmerzen tun sich in der Schule schwerer

Kinder mit Kopfschmerzen fehlen häufiger in der Schule und haben dort öfter Probleme als Kinder ohne Kopfschmerzen. Vor allem Kinder aus armen Familien und solche mit psychischen Störungen sind betroffen.

Bereits zehn Gesundheits-Apps verordnungsfähig

Das Jahr 2020 wird auch als erstes Jahr mit zugelassenen Apps auf Rezept in die Geschichte eingehen. Zum Jahreswechsel kam nochmals Bewegung in die DiGA-Liste beim BfArM. Verordnungsfähig sind Apps u.a. bei Adipositas, Migräne, depressiven Episoden oder Schlafstörungen.

Weniger Migräneattacken bei späterem Unterrichtsbeginn

Mit Beginn der Pubertät ändert sich vieles, unter anderem auch der Schlaf-Wach-Rhythmus. Das macht das alltägliche frühmorgendliche Aufstehen entgegen der biologischen inneren Uhr für viele Jugendliche zur Tortur und ist offenbar auch der Gesundheit nicht zuträglich, wie eine Untersuchung an jugendlichen Migränepatienten nahelegt.

Seeanemonengift als Migränemittel?

Ein Seeanemonengift zeigt im Tierversuch über die Blockade säuresensitiver Ionenkanäle vielversprechende Wirkungen auf die trigeminale Nozizeption. Ein neuer Ansatz zur Migränetherapie?

Fast ein Drittel der Schüler hat chronische Schmerzen

Eine Befragung von Schülern in Deutschland ergab bei 31% chronische Schmerzen, bei 8% sogar starke Schmerzen. Betroffen sind vor allem Mädchen sowie Schüler mit Depressionen, Ängsten, Schlafstörungen und schlechten Schulleistungen.

Schmerzdauer führt oft schon zur richtigen Diagnose

Häufig wiederkehrende Kopf- und Gesichtsschmerzen in der Periorbitalregion können neben der Migräne auch auf einen Clusterkopfschmerz oder andere seltenere trigeminoautomome Kopfschmerzsyndrome hinweisen. Eine rasche diagnostische Zuordnung gelingt oft bereits auf Basis der Schmerzdauer.

Debatte um den Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch

Ist der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch ein eigenständiger sekundärer Kopfschmerz, oder ist Medikamentenübergebrauch ein Chronifizierungsfaktor für einen primären Kopfschmerz? Für beide Thesen gibt es gute Argumente. 

Plazebo: Erwartung ist noch lange nicht alles

Bei der Erforschung von Plazeboeffekten konnten zwei Hauptmechanismen identifiziert werden: Lernen und Erwartung. In der Behandlung von Schmerzerkrankungen wie der Migräne scheint es besonders lohnend zu sein, auf diese Zusammenhänge zu achten.

Primärer Gesichtsschmerz: Typ I, II oder III?

Aufgrund typischer Auslöser oder der klassischen Präsentation lassen sich primäre Gesichtsschmerzen meistens gut voneinander abgrenzen. Die aktuelle internationale Klassifikation orofazialer Schmerzen bietet einen Leitfaden für die Einteilung, basierend auf klinischen Merkmalen.

Besser Akupunktur als gar keine Schmerzbehandlung

Wenn man die Akupunktur mit einer Nicht-Behandlung vergleicht, zeigt sie in der Schmerztherapie beachtliche Effekte. Einen genaueren Blick auf die Wirkmechanismen und die aktuelle Datenlage warfen Experten auf dem virtuellen Schmerzkongress.

Düfte schnuppern als Migränetherapie?

Gerüche haben einen direkten Einfluss auf Emotionen und Partnerwahl. Und sie beeinflussen den Zustand der zerebralen Schmerzmatrix. Steckt im Schnuppern der richtigen Gerüche also therapeutisches Potenzial? Erste Studien zum Riechtraining als Migräneprophylaxe machen Hoffnung für erwachsene und pädiatrische Patienten.

Migräneattacken rasch und ausreichend hoch dosiert behandeln

Bei der Therapie der Migräne im Kindes- und Jugendalter kommt es auf beherztes Handeln an: „Es ist nicht zielführend, bei jeder Attacke mit einer niedrigeren Dosis zu starten und abzuwarten, ob diese vielleicht wirkt.“ Empfehlungen vom Schmerzexperten PD Dr. Friedrich Ebinger zu geeigneten Medikamenten, Dosierungen und Prophylaxemaßnahmen.  

Kopfschmerz warnt auch vor ischämischem Schlaganfall

Jeder siebte Patient mit ischämischem Insult hat in der Woche vor dem Ereignis sehr ungewöhnliche oder sehr starke Kopfschmerzen. Diese können folglich ein frühes Warnzeichen sein.

Adjuvante Migränemedikation: Bessere Erfolge nach Hörsturz

Werden Hörsturzpatienten zusätzlich zur Standardtherapie mit einer Migräneprophylaxe behandelt, fallen ihre Hörtests einer US-Studie zufolge signifikant besser aus als nach einer reinen Steroidtherapie. 

Tipps für Migränepatienten in Zeiten von COVID-19

Die teilweise widersprüchlichen Empfehlungen zur Einnahme von NSAR haben bei Patienten mit chronischen Kopfschmerzen für viel Unsicherheit gesorgt. Zwei Experten geben Tipps, was man als Migränepatient in der Corona-Pandemie (aber nicht nur dann!) beachten sollte.

Migräne bessert sich langfristig bei jedem zweiten Patienten

Eine von Migränepatienten in der Praxis sehr häufig gestellte Frage lautet: Wie wahrscheinlich ist es, dass sich meine Symptome langfristig bessern? Eine Langzeitstudie macht Hoffnung und zeigt, welche Faktoren bei der Antwort eine Rolle spielen.

Migräne: Welche Pharmakoprophylaxe hilft Kindern?

Studien zur medikamentösen Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen lassen bislang keine optimale Vorgehensweise erkennen. Nun legen US-amerikanische Schmerzspezialisten eine Netzwerk-Metaanalyse nach. Ihr Fazit ist verhalten.

Augenrauschen nicht nur durch Migräne und Drogen?

Unter Augenrauschen leiden viele Betroffenen seit der Geburt oder der frühen Kindheit. Forschende um Dr. Francesca Puledda gingen in einer Studie den bisher wenig bekannten Ursachen dieses Krankheitsbildes nach.

Antikörper zur Migräneprophylaxe "mit Augenmaß" einsetzen!

Eine „Handlungsempfehlung mit Augenmaß“ zum Einsatz monoklonaler Antikörper in der Migräneprophylaxe haben deutsche Fachgesellschaften herausgegeben. Demnach sollen die teuren Präparate nur in Fällen verschrieben werden, in denen die Standardmedikamente nicht wirken oder kontraindiziert sind.

Neue Akutmedikation stoppt Migräne

Mit dem Wirkstoff Ubrogepant lassen sich Migräneattacken besser stoppen als unter Placebo – etwa jeder fünfte Patient wird damit innerhalb von zwei Stunden schmerzfrei.

Kopfschmerz durch Schmerzmittel: Wie den Teufelskreis durchbrechen?

Ist ein Kopfschmerzpatient einmal in die Falle Medikamentenübergebrauchskopfschmerz (MOH) getappt, ist eine frühzeitige Behandlung nach Stufenschema angezeigt. Im Extremfall bleibt nur das abrupte Absetzen der Akutmedikation – gegebenenfalls auf Station.

Clusterkopfschmerz: Holpriger Start für CGRP-Antikörper

Auch bei Clusterkopfschmerz spielt das Calcitonin-Gene related Peptide pathophysiologisch eine Rolle. Von vier bislang durchgeführten Phase-III-Studien mit CGRP-Antikörpern führte aber nur eine zum Erfolg. 

Migränepatienten erkranken gehäuft an Demenz

Das Demenzrisiko ist unter Migränekranken verdoppelt, so das Resultat einer kanadischen Studie. Sie deutet auf vor allem auf eine erhöhte Inzidenz für Alzheimer, weniger für eine vaskuläre Demenz.

Behandlung von Migränepatienten ist oft fehlerhaft

An Leitlinien mangelt es der Migränetherapie nicht – aber womöglich an Medizinern, die sich daran halten. Jeder dritte Patient hierzulande wird zunächst nicht gemäß den Empfehlungen behandelt.

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Magnesiummangel: klinisch relevanter Faktor in der Frauengesundheit

Von Menstruation bis Menopause – bei vielen Beschwerdebildern sollte auch der Mg-Status betrachtet werden. Denn Studien zeigen, dass zwischen 20 und 50 Prozent der Frauen mit hormonbedingten Beschwerden von einem Mangel betroffen sind [1].

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