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Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Bei Migräne auf den Blutdruck achten!

In einer populationsbasierten Registerstudie mit einer sehr hohen Zahl jugendlicher Patientinnen und Patienten wurden systematisch die Prävalenzen von Migräne und Hypertonie untersucht. Es ergab sich ein deutlicher Zusammenhang.

CME: Therapieoptionen bei Migräne und Kinderwunsch

Spätestens bei bestehendem Kinderwunsches sollte bei Patientinnen mit Migräne die prophylaktische und weiterführende Therapie ärztlich überprüft werden. Unsicherheiten führen dazu, dass Medikamente eigenständig abgesetzt werden – mit der Folge einer verschlechterten Krankheitskontrolle. 

Kopfschmerzen nach Impfungen: Harmlos oder Warnsignal?

Treten nach einer Impfung Kopfschmerzen auf, ist dies meist kein Grund zur Sorge. Selten können die Beschwerden aber auch länger andauern, bestehende primäre Kopfschmerzen verstärken oder auf eine Komplikation hinweisen. Worüber Sie aufklären sollten und wann Sie als Mediziner oder Medizinerin aufmerksam werden müssen.

Ein Drittel der Welt hat Kopfschmerzen

In der Mammutstudie Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors 2023 wurden auch weltweite Inzidenzen und Folgen von Kopfschmerz erfasst. Auffällig ist der erhebliche Impact medikamenteninduzierter Kopfschmerzen.

Medikamentöse Migräneprophylaxe im Kindes- und Jugendalter

Migräne gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Dieser Beitragt zeigt, wie eine Migräneprophylaxe in dieser Altersgruppe gelingen kann und berücksichtigt dafür aktuelle Studienergebnisse zu …

CME: CGRP-Blockade zur Migränetherapie und -prophylaxe – Update 2026

Erenumab, Fremanezumab oder Rimegepant? Auf welche Form der CGRP-Blockade die Wahl fallen sollte, hängt nicht nur von Wirksamkeit und Sicherheit im individuellen Fall ab. Auch wirtschaftliche Aspekte spielen eine Rolle. Aktuelle Entwicklungen und Entscheidungshilfen für die Praxis.

Placebo bessert Lebensqualität bei Migräne

Placeboeffekte tragen bei Kopfschmerzen wesentlich zum therapeutischen Erfolg bei. Die offene Gabe ist ethisch akzeptabel. Eine deutsche Studie zeigt, dass mit diesem „Trick“ Lebensqualität und schmerzbedingte Behinderung verbessert werden können.

Evidenz von Migräneprophylaktika und -therapeutika

Menschen mit Migräne brauchen eine wirksame Behandlung für akute Anfälle und, bei häufigen und schweren Attacken, eine effektive medikamentöse und nichtmedikamentöse Prophylaxe. Welche Medikamente haben sich in randomisierten kontrollierten Studien als wirksam bei der Behandlung akuter Migräneanfälle und zur Vorbeugung erwiesen?

Systematische Analyse zur Belastung durch Kopfschmerzerkrankungen

Wie oft treten weltweit Kopfschmerzen auf und welche Folgen haben sie für Patientinnen und Patienten sowie die Gesundheitssysteme? Antworten liefert die Studie Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors (GBD) 2023.

Antikörper gegen CGRP: Es gibt auch „falsche“ Non-Responder

Können Personen, die eine Migräneprophylaxe mit einem monoklonalen Antikörper erhalten und nach sechs Monaten die Erstattungsbedingungen durch die Krankenkassen nicht erfüllen, trotzdem einen Therapieerfolg aufweisen, der eine Fortführung der Behandlung rechtfertigen würde?

Was bringt die nicht invasive Neurostimulation bei Migräne?

Nicht-invasive Neuromodulationsverfahren bieten sich bei Migräne an, wenn Medikamente unerwünscht sind oder nicht wirken. Nebenwirkungen treten kaum auf. Eine Expertengruppe der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft hat nun die Evidenzqualität nach der GRADE-Methode analysiert und konsentierte Empfehlungen veröffentlicht.

Pharmakotherapie bei Migräne und Kinderwunsch

Spätestens nach Aussprache des Kinderwunsches sollte bei Migränepatientinnen die prophylaktische und weiterführende Therapie ärztlich überprüft und angepasst werden. Unsicherheiten führen nicht selten dazu, dass Medikamente eigenständig abgesetzt …

Migräne in der Hausarztpraxis behandeln

Die Migräne wird in ihrem Auftreten häufig unterschätzt und oft erfolgt keine leitliniengerechte Behandlung. Dieser Beitrag hilft Ihnen bei der sicheren Diagnose und Differenzierung anderer primärer Kopfschmerzarten und zeigt, wie Akuttherapie und Prophylaxe effektiv verordnet werden.

Primäre Kopfschmerzen als Gesichtsschmerzen

Das Auftreten primärer Kopfschmerzerkrankungen im Gesicht ist selten. Die Krankheitsentitäten sind noch recht unbekannt, obwohl es für die orofaziale Migräne und den orofazialen Clusterkopfschmerz genügend klinische und wissenschaftliche Evidenz …

Orales Gepant reduziert Prodromalsymptome

Die Einnahme von Ubrogepant in der Vorläuferphase einer Migräneattacke kann häufige Prodromalsymptome reduzieren, teils sogar sehr schnell. Ob diese Erkenntnis jemals die praktische Versorgung erreichen wird, ist aber fraglich.

Migräne im Bild

Die Pathophysiologie der Migräne beruht auf einem komplexen Zusammenspiel von Veränderungen im peripheren und zentralen Nervensystem, deren Mechanismen wir noch nicht vollständig verstehen. Eine Studie untersuchte nun, ob nicht-invasive Neurobildgebung die neurovaskuläre Aktivierung bei Migräne sichtbar machen kann.

Neues zur Migräne – Update 2025

Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft hat evidenzbasierte Leitlinien und Empfehlungen zur Behandlung akuter Migräneattacken und zur Prophylaxe veröffentlicht. Dieser CME-Beitrag erläutert auch, welche Medikamente neu zugelassen sind. Zudem erfahren Sie, welche neuen Substanzen derzeit in Dosisfindungsstudien untersucht werden.

Ist Botulinumtoxin auch zur Prophylaxe der episodischen Migräne wirksam?

OnabotulinumtoxinA (OnabotA) wirkt bei der Vorbeugung chronischer Migräne und ist dafür zugelassen. Ob es auch bei episodischer Migräne hilft, prüfte nun eine Phase-III-Studie. Lesen Sie hier die kommentierten Ergebnisse dieser Untersuchung. 

Transkulturelle Behandlungskompetenz in der Psychiatrie und Neurologie

Ein Drittel der Deutschen hat Wurzeln im Ausland. Deutschland ist vielfältig, doch Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und strukturelle Hürden erschweren die Gesundheitsversorgung. Besonders in der neuropsychiatrischen Praxis zeigen sich Ungleichheiten. Warum entstehen sie, und wie lässt sich kultursensible Behandlungskompetenz umsetzen?

Leitlinie-Update: Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne

Migräne ist eine häufige Erkrankung. Daher sind Leitlinien für die Behandlung von Migräneattacken sowie die medikamentöse und verhaltensmedizinische Prophylaxe der Migräne von großer praktischer Bedeutung. Ziel der aktualisierten Leitlinie ist die Optimierung der Behandlung akuter Migräneattacken und der Prophylaxe der Migräne.

Jahrelang Kopfschmerzen nach Karotisdissektion – Ihre Diagnose?

Es beginnt mit einseitigen Kopfschmerzen sowie Problemen im Kiefer- und Halsbereich bei einer 45-jährigen Frau. Ein Orthopäde "renkt sie ein". Es folgt eine beidseitige Karotisdissektion, von der sich die Patientin zwar gut erholt – doch die "Migräne" persistiert hartnäckig. Erst fünf Jahre später führen gerötete Augen und Ptose zur richtigen Diagnose.

Hypoxie als Auslöser von Kopfschmerzen

Hypoxia is triggered by various underlying conditions and initiates a complex cascade of pathophysiological processes culminating in the onset of headache. Key mechanisms include alterations in cerebral blood flow, disruption of metabolic …

Welche Migränepatienten werden mit CGRP(R)-Antikörpern behandelt?

Seit 2018 sind in Deutschland nach und nach mehrere Antikörper gegen CGRP oder den CGRP-Rezeptor (hier zusammengefasst benannt als CGRP(R)-Antikörper) zur prophylaktischen Migränebehandlung auf den Markt gekommen (Erenumab, Fremanezumab …

Neue Daten zur Pharmakotherapie der Migräne

Personen, die an Migräne erkranken, erleben oft eine erhebliche Einschränkung ihrer Lebensqualität. Besonders bei akuten Attacken sind schnell wirksame Medikamente wichtig, aber auch die Prävention dieser Attacken ist Ziel der Behandlung. In …

Migräne: ein Chamäleon - die Therapie aber auch?

Migräne ist eine facettenreiche neurologische Erkrankung, die sich hinsichtlich Symptomatik und Auslösern in vielfältiger Gestalt zeigen kann. Das schlug sich lange auch in den Erklärungsmodellen nieder: Im 20. Jahrhundert galt Migräne zeitweise …

Wie Kopfschmerz und gestörter Schlaf zusammenhängen

Kopfschmerz und Schlaf weisen gemeinsame anatomische und physiologische Grundlagen auf. Klinisch wird häufig beobachtet, dass Menschen, die unter Kopfschmerzen leiden, auch gleichzeitig Schlafstörungen haben und umgekehrt. Ob diese beiden …

Komorbiditäten bei Migräne – was ist bekannt?

Im Rahmen der Diagnostik sollte bei Migräne gezielt nach Komorbiditäten gesucht werden – denn diese sind zahlreich und könnten Auswirkungen auf die Therapie haben. Hier werden die klinisch wichtigsten Komorbiditäten vorgestellt und mögliche Ursachen für ihr gemeinsames Auftreten mit Migräne diskutiert.

Migräne: Behandeln wir zu kurz mit CGRP-Antikörpern?

Aktuell lautet die leitliniengerechte Empfehlung, CGRP-Antikörper nach spätestens sechs Monaten abzusetzen, falls sie nicht den gewünschten Therapieerfolg bringen. Möglicherweise ist dieses Therapieintervall zu kurz für einige Betroffene.

Aktuelles zur Migräneprophylaxe mit CGRP-Antikörpern

Neue Studien liefern neue Impulse zur CGRP-basierten Migräneprophylaxe: So zeigen CGRP-Rezeptorantagonisten wie Atogepant auch Wirkung bei vormals therapieresistenten Migränebetroffenen. Zudem scheint ein Absetzen nach sechs Monaten möglicherweise …

Migräne und Autoimmunerkrankung: Wie weiter therapieren?

Viele Menschen mit Migräne leiden zusätzlich unter einer Autoimmunerkrankung. Oft stellt sich in der Behandlungssituation die Frage, ob CGRP-Antikörper mit einer immunomodulatorischen Therapie kombiniert werden können.

Ist eine Medikamentenpause im Zeitalter der CGRP-Antikörper noch notwendig?

Kopfschmerzen, die durch Medikamentenübergenbrauch entstehen, sind immer noch ein relevantes Thema für Betroffene. Früher gehörte ein Medikamentenentzug der Akutmedikation zur Standardtherapie. Mit dem Einsatz von CGRP-Antikörpern kann den meisten …

Das Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom – ein narratives Review

Bis vor 25 Jahren war ein schweres zyklisches Erbrechen im Verlauf einer ausgeprägten Cannabisabhängigkeit nahezu unbekannt. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit auch hochpotenter Cannabispräparate in den Ländern, die den nichtmedizinischen Konsum …

Prävalenz und Inzidenz von Migräne in der Hausarztpraxis

Hintergrund: Kopfschmerzen gehören weltweit zu den häufigsten Symptomen. Ein Großteil der Patienten leidet dabei unter einer Migräne. Die Prävalenz der Migräne in der Allgemeinbevölkerung beträgt für die Industriestaaten 14%. Ihre Bedeutung für …

Nierenerkrankungen und Kopfschmerz – worauf achten?

In der Allgemeinbevölkerung kommen primäre Kopfschmerzen und Nierenerkrankungen häufig vor. Manchmal besteht sogar ein Zusammenhang zwischen beiden Leiden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist jedoch nicht jede Kopfschmerztherapie gleich gut geeignet. Insbesondere nach einer Nierentransplantation sollte man vorsichtig behandeln.

Edukation bei chronischen Kopfschmerzen durch Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln

Chronische Kopfschmerzen durch Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln („medication overuse headache“ [MOH]) sind ein verbreitetes Problem bei Kopfschmerzpatienten mit einer globalen Prävalenz zwischen 0,7 und 1 % [ 4 ]. Betroffen sind …

Zusatznutzen hormoneller Kontrazeptiva

Die Pille liegt in Deutschland momentan nicht auf den ersten Plätzen der kontrazeptiven Optionen. Allerdings kann eine sorgfältig ausgewählte hormonelle Kontrazeption zusätzlich noch manche gynäkologische Beschwerden verbessern, wie etwa …

Kardiovaskuläre Sicherheit von Anti-CGRP-Antikörpern bei Älteren

Monoklonale Antikörper, die das Calcitonin Gene-Related Peptide oder dessen Rezeptor blockieren, bieten eine wirksame Migräneprophylaxe. Bei Ischämie verhindern sie jedoch, dass Arterien und Arteriolen sich weiten und Kollateralen sich öffnen. Eine Studie prüfte nun die Sicherheit dieser Antikörper bei älteren Menschen.

Kopfschmerzen bei Kindern

Chronische Schmerzen betreffen nach aktuellen Erhebungen des Robert Koch-Instituts etwa 40 % der Kinder. Der größte Teil davon sind Kopfschmerzen. Ein Drittel leidet mehrfach pro Woche, 8 % leiden täglich an Kopfschmerzen. Behandlungsbedürftiger …

Der Vagusnerv und die Stimulation seines aurikulären Astes in der Schmerztherapie

Im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie bei Patient:innen mit chronischen Schmerzen werden auch Neuromodulationsverfahren als effektive, nichtmedikamentöse und meist nebenwirkungsarme Therapieergänzung eingesetzt. Die elektrische Stimulation …

Gesucht: der richtige Zeitpunkt für die Migräneprophylaxe mit CGRP-Antikörpern

Wie gut wirken monoklonale Antikörper gegen CGRP oder dessen Rezeptor im klinischen Alltag? Ebenso wichtig ist die Frage nach Prädiktoren für den Therapieerfolg. Die hier referierte EUREKA-Studie untersuchte Faktoren, die ein gutes oder ausgezeichnetes Ansprechen auf diese Therapie vorhersagen.

Evidenz-Check: koffeinhaltige Analgetika bei akuten Kopfschmerzen?

Koffeinhaltige Schmerzmittel sind eine beliebte Over-the-Counter-Option bei Kopfschmerzen. Halten sie in puncto Verträglichkeit und Sicherheit mit etablierten Analgetika mit? Lange gab es diesbezüglich Bedenken, klinische Daten können jedoch vom Gegenteil überzeugen.

Wirkt CGRP-Rezeptorantagonist auch bei MOH?

Erenumab ist ein monoklonaler Antikörper, der an den Calcitonin Gene-Related Peptide-Rezeptor bindet. In einer Studie wurde nun untersucht, ob dieser Antikörper auch bei chronischer Migräne mit Übergebrauch von Schmerz- oder Migränemitteln (MOH) wirksam ist

Rezidivierendes Erbrechen jenseits des Neugeborenenalters

Die möglichen Ursachen von Erbrechen bei Kindern und Jugendlichen sind vielgestaltig und umfassen auch extraintestinale Störungen. Dieser Behandlungspfad soll dabei helfen, strukturiert alle Möglichkeiten zu bedenken.

Der DMKG-Kopfschmerzfragebogen

Für die Diagnosestellung, Therapie und Verlaufsbeurteilung von Kopfschmerzerkrankungen müssen in der Anamnese zahlreiche Informationen erfragt werden. Dies wird wesentlich erleichtert, wenn die Patient:innen diese Informationen bereits vorab …

Wirksamkeit eines neuen Antikörpers zur Migräneprophylaxe

In jüngster Zeit wurden einige Ursachen der Migräne identifiziert. Ein Molekül, das dabei eine Rolle spielt, ist das pituitäre Adenylatcyclase-aktivierende Polypeptid (PACAP). Lu AG09222 ist ein Antikörper, der an PACAP bindet und dessen Signalübertragung hemmt. In einer kürzlich durchgeführten Studie wurde die Wirksamkeit dieses Antikörpers untersucht.

CME: Gezielte Kopfschmerzdiagnostik

Mit einer gezielten Anamnese lassen sich die häufigsten primären Kopfschmerzerkrankungen meist zuverlässig diagnostizieren und behandeln. Hausärztinnen und Hausärzte erfüllen als Gatekeeper eine wichtige Funktion, indem sie anhand von Red Flags mögliche ernste Ursachen der Kopfschmerzen identifizieren und die Betroffenen an entsprechende Fachdisziplinen weiterleiten.

Menstruelle Migräne: Herausforderungen und Therapieansätze

Frauen sind 2- bis 3-mal häufiger von Migräne betroffen als Männer, was u.a. auf hormonelle Schwankungen zurückgeführt wird. Menstruelle Migräneattacken sind außerdem oft intensiver und länger. Wie Behandelnde hier bestmöglich unterstützen und therapieren können, thematisiert dieser Beitrag.

Neues zur medikamentösen Therapie akuter Migräneattacken

Migräne ist die mit Abstand häufigste neurologische Erkrankung. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die bisher verfügbaren Therapien der akuten Migräneattacke gegeben werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz von Triptanen. Anschließend werden zwei neue Medikamentengruppen zur Behandlung der akuten Attacke vorgestellt.

Gesichts- und Kopfschmerzen

Der Kopf drückt, schnell in die HNO-Praxis mit der Selbstdiagnose Nebenhöhlenerkrankung. Das ist meist falsch! Sinugene Ursachen sind eher selten, denn Kopfschmerzen können äußerst vielfältige Ursachen haben - meist auf neurologischem Fachgebiet.

Antikörper schlägt orale Mittel bei Migräneprophylaxe

Wenn bei Migränepatientinnen und -patienten eines oder zwei der verfügbaren oralen Prophylaxemittel nicht helfen, werden oft weitere durchprobiert. Mehr Erfolg verspricht der Einsatz des Antikörpers Erenumab, der an den Rezeptor des Calcitonin …

Digitalisierung in der Diagnostik und Therapie von Kopfschmerzen

In recent years, machine learning, particularly Natural Language Processing, has emerged as a valuable tool for analyzing unstructured health data, such as headache anamneses. Studies demonstrate that algorithms can identify specific patterns and …

Ist CGRP-Aktivierung ist der alleinige Migräneauslöser?

Das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) ist als Schlüsselfaktor bei der Auslösung von Migräneanfällen beteiligt und wirkt über den Botenstoff zyklisches Adenosinmonophosphat in verschiedenen Zellen. Die hier referierte Studie überprüfte die These, dass CGRP nicht allein für die Auslösung von Migräneattacken verantwortlich ist.

Visual Snow Syndrome: Was sind die Merkmale der Erkrankten, wie wird das Syndrom behandelt?

Das Visual Snow Syndrom (VSS) beschreibt eine Kombination von „fernsehähnlichem“ Rauschen im Gesichtsfeld mit Symptomen wie Lichtempfindlichkeit, Nachbildern und entoptischen Phänomenen. Es gibt feste Diagnosekriterien, aber die genaue Prävalenz ist unbekannt. Hier wird erstmals eine deutsche Kohorte von Personen mit VSS beschrieben.

Migräne: Gepant schon bei ersten Vorboten nehmen?

Erstmals wurde in einer großen randomisierten und placebokontrollierten Studie die Gabe eines Migräne-Akutmedikaments während der Prodromalphase untersucht. Das bessere Abschneiden des bisher nur in den USA zugelassenen Ubrogepant war statistisch …

CGRP-Rezeptor-Antagonist im Vergleich zu oralen Präparaten

Bietet die frühe Anwendung von Erenumab bei Menschen mit episodischer Migräne, bei denen zuvor eine oder zwei orale präventive Behandlung versagt hatten, eine bessere und dauerhaftere Wirksamkeit, Sicherheit und Therapietreue als eine weitere orale Migräneprophylaxe?

Kopfschmerzen bei Multipler Sklerose - Komorbidität oder relevantes Symptom?

Sind Kopfschmerzen Vorboten der Multiplen Sklerose? Kopfschmerzsyndrome sind bei Menschen mit Multipler Sklerose häufig, vor allem in Form von Migräne. Neue Daten deuten zudem darauf hin, dass die Krankheitsbilder entzündliche Prozesse gemeinsam haben. Was bedeutet dies für die Praxis?

Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Der Kopfschmerz vom Spannungstyp ist der am häufigsten auftretende primäre Kopfschmerz, dessen Pathophysiologie dennoch bisher nicht gut verstanden ist. Er ist durch das weitestgehende Fehlen von begleitenden Symptomen gekennzeichnet und kann …

Aktuelle Therapieempfehlungen für die akute Migräne und ihre Prophylaxe

Die chronische, episodische primäre Kopfschmerzerkrankung Migräne ist unterdiagnostiziert und wird häufig nicht adäquat therapiert. Bei leichten Migräneattacken kommen klassische Analgetika oder nicht steroidale Antirheumatika zum Einsatz, bei …

Medikamentöse Akuttherapie der Migräne

Migräne hat viele Gesichter, die sich nicht nur von Attacke zu Attacke, sondern auch im Laufe des Lebens ändern können. Bei der Wahl der Akutmedikation dürfen Migränecharakteristika daher nicht das einzige Kriterium sein. Wie Sie die Attacken schnell und anhaltend lindern, zeigt dieser Behandlungspfad.

Management des Kopfschmerzes vom Spannungstyp

Der Kopfschmerz vom Spannungstyp (auch Spannungskopfschmerz) ist die häufigste primäre Kopfschmerzerkrankung. Die International Headache Society (IHS) unterscheidet in ihrer 3. Auflage ihrer Internationalen Klassifikation der …

Depressivität bei Migräne wird gebessert

Eine Migräneprophylaxe mit Antikörpern gegen das Calcitonin-gene-related peptide (CGRP) oder dessen Rezeptor (Fremanezumab und Erenumab) können offenbar depressive Symptome der Betroffenen verbessern.

Pragmatischer Algorithmus zur medikamentösen Migräneprophylaxe

Die Auswahl einer bestimmten Substanz zur medikamentösen Migräneprophylaxe erweist sich oftmals als schwierig. Das liegt nicht nur an Indikationen, Kontraindikationen oder möglichen Wechselwirkungen. Der hier vorgestellte Therapiealgorithmus berücksichtigt neben medizinische Faktoren auch den Zulassungsstatus und die Kostenerstattung.

Kopfschmerzen im Alter - nicht immer wird alles besser

Bei den meisten Menschen mit einer Kopfschmerzerkrankung ist damit zu rechnen, dass Intensität und Attackenfrequenz mit dem Alter sinken. Bei einem relevanten Anteil nehmen die Beschwerden hingegen sogar zu - eine Patientengruppe, die in vielen …

Migräne bei Kindern erkennen und behandeln – auch die abdominelle!

Migräne zeichnet sich durch regelmäßig auftretende Schmerzen aus, die bei Anstrengung stärker werden und mit Fatigue, Übelkeit und erhöhter Reizempfindlichkeit einhergehen. Dabei sind die Schmerzen nicht auf den Kopf beschränkt. Bei ähnlicher Symptomlage mit Bauchschmerzen sollte man auch an die abdominelle Migräne denken! Alles was Sie zu Diagnostik und Therapie wissen müssen.

Neue Medikamente zur Migräneprophylaxe im Vergleich

Bisher gibt es keine Studien, die die Wirksamkeit verschiedener Antagonisten des Calcitonin-Gene-Related Peptids (CGRP) in der Migräneprophylaxe direkt vergleichen. Nun wurden zumindest die beiden Wirkstoffe Galcanezumab und Rimeprant in einer Studie miteinander verglichen.

Wenn Säuglinge weinen und spucken – alles noch normal?

Babys, die viel weinen und häufig spucken, versetzen ihre Eltern oftmals in große Sorge. Auch wenn nur selten gravierende organische Probleme dahinterstecken, sind Beratung und Management nicht immer einfach. Wie bei funktionellen Störungen die Abgrenzung von organischen Störungen klinisch sicher gelingt.

Behandlung von Migräneattacken in der Schwangerschaft

Schwangerschaft und Migräne stellen Ärzte vor besondere Herausforderungen. Nichtpharmakologische Methoden gehen vor, ergänzt durch gezielte Medikation bei Bedarf, immer mit Blick auf das Wohl von Mutter und Embryo.

Sehstörung bei Kopfschmerzen ist nicht immer eine Aura

Das Visual-Snow-Syndrom ist eine Störung der visuellen Wahrnehmung, die in Verbindung mit Migräne, Tinnitus sowie depressiven und ängstlichen Symptomen auftreten kann. Es ist eindeutig von einer visuellen Aura abzugrenzen.

Diagnostik und Therapie funktioneller neurologischer Bewegungsstörungen

Funktionelle neurologische Störungen – ein Randgebiet der Neurologie? Erfahren Sie in diesem CME-Kurs mehr über die Geschlechterverteilung und Komorbiditäten dieser Störungen und lernen Sie, wie Sie die Kernelemente der Therapie auf die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen ausrichten. 

Verhaltenstherapeutische Diagnostik und Therapie bei Kopfschmerzerkrankungen

Kopfschmerzerkrankungen sind vielfältig und häufig. Für Betroffene besteht eine hohe Krankheitslast. Kopfschmerzen sollten vor dem Hintergrund des biopsychosozialen Modells gesehen und behandelt werden. Psychotherapeutische Interventionen können sowohl die Kopfschmerzaktivität als auch die psychische Belastung reduzieren.

CME: Reversibles zerebrales Vasokonstriktionssyndrom

Das reversible zerebrale Vasokonstriktionssyndrom (RCSV) ist eine komplexe neurovaskuläre Erkrankung, die zu Schlaganfällen und Hirnblutungen führen kann. Dieser CME Kurs behandelt die verschiedenen diagnostischen Kriterien und Behandlungsmöglichkeiten von RCSV.

25 Migräne-Akuttherapien im Vergleich

Für die Akutbehandlung der Migräne gibt es zahlreiche Optionen. Allerdings fehlen große direkte Vergleiche der Behandlungseffektivität anhand von Erfahrungsberichten aus der Praxis. Eine Arbeitsgruppe aus Japan und den USA hat nun Millionen von …

Übelkeit und Emesis: An Cannabis denken!

Noch ist das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom ein wenig bekanntes Krankheitsbild, doch die Zahl der Betroffenen könnte in nächster Zeit ansteigen. Die gastrointestinale Symptomatik führt leicht auf die diagnostisch falsche Spur. Worauf Sie achten sollten.

Management neu aufgetretener täglicher Kopfschmerzen

Bei neu aufgetretenem täglichem Kopfschmerz handelt es sich um einen Dauerkopfschmerz, der plötzlich beginnt und nicht mehr remittiert. Zentrales Kriterium in der Diagnosestellung ist nicht der Kopschmerzphänotyp - wichtig ist vor allem, dass sich …

Blockade des Ganglion sphenopalatinum bei Migräne

Das Ganglion sphenopalatinum liegt im Nasopharynx und führt Fasern des trigeminovaskulären Systems, was es zu einem therapeutischen Angriffspunkt bei Migräne macht. Eine Praxisleitlinie und ein systematisches Review haben eine Empfehlung geringen …

Modernes Migränemanagement

Kopfschmerz ist neben Schwindel das häufigste neurologische Symptom einer akuten ärztlichen Konsultation. Ein Anspruch von uns Ärzt:innen kann sein, aus dem Symptom eine Diagnose in Kenntnis der 200 klassifizierten Kopfschmerzarten zu stellen. Der …

CME: Bildgebung bei Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind einer der häufigsten Gründe, eine hausärztliche oder neurologische Praxis aufzusuchen. Neben Anamnese und Laborparametern stellt die Bildgebung einen der wichtigsten diagnostischen Schritte dar. Der Fortbildungsbeitrag gibt einen Überblick über die relevantesten bildmorphologischen Korrelate und deren Fallstricke.

Gibt es überhaupt Triptan-Nonresponder?

Laut einer Auswertung deutscher Migränedaten sprechen nur 4% der Betroffenen gar nicht auf Triptane an. Die Mittel müssen durchprobiert werden!

CME: Wenn sich plötzlich alles dreht

Hinter akutem Drehschwindel kann sich eine „harmlose“ Ursache verstecken wie eine Neuritis vestibularis – aber auch ein Infarkt. Dreht es sich immer mal wieder, ist ein Morbus Menière oder eine vestibuläre Migräne möglich. Diese CME-Arbeit hilft Ihnen bei der richtigen Diagnose und Therapie.

Neue Kopfschmerztherapie für Kinder und Jugendliche

Im Dr. von Haunerschen Kinderspital München kommt eine alternative Behandlungsmethode gegen Kopfschmerzen zum Einsatz. Diese beruht auf der elektromagnetischen Stimulation der Nackenmuskulatur. Mit Erfolg, wie in diesem Beitrag beschrieben wird.

Thrombolyse? – Ein Quiz anhand einer Kasuistik

„Time is brain“ lautet die Devise in der Akutphase der Schlaganfallbehandlung. Dies führt dazu, dass immer wieder unter Zeitdruck eine intravenöse Thrombolyse bei einer klinischen Konstellation durchgeführt wird, bei der erst retrospektiv erkannt …

Mehr Migränetage nach Covid-Impfung

In einer kleineren Studie mit prospektiv erhobenen Kopfschmerzdaten zeigt sich, dass eine Impfung gegen COVID-19 die Zahl der Migränetage erhöhen kann. Allerdings gehen sie nach einem Monat wieder zurück auf den Ausgangswert.

Algorithmen zur medikamentösen Migränebehandlung

Der hier vorgestellte Algorithmus zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen soll Ärztinnen und Ärzten eine kurzgefasste Orientierung zum Einsatz der möglichen medikamentösen Präventivtherapien geben.

Triptan-Nonresponse in der spezialisierten Kopfschmerzversorgung

Das Versagen der Triptantherapie ist mit einem erhöhten Schweregrad der Migräne verbunden. Deshalb sollten Sie bei Berichten zu Triptan-Nonresponse genauer hinschauen, beispielsweise ob Triptane mit geringer Wirksamkeit verwendet oder die Substanzen zu spät eingenommen wurden.

Algorithmen zur medikamentösen Migränebehandlung

Trotz der bei vielen Betroffenen auf den ersten Blick recht ähnlich erscheinenden Migräneattacken ist der Verlauf im Einzelfall sehr unterschiedlich. Entsprechend individuell muss eine Therapie gestaltet und die Wirkung reproduzierbar sein. Dieser Algorithmus fasst die wirksamen, sicheren und nebenwirkungsarmen Therapieoptionen zusammen. 

Migräne und Schwangerschaft

Über 7 Mio. Frauen in Deutschland leiden an Migräne. Hormonelle Schwankungen können einen Einfluss auf den Migräneverlauf haben. Doch wie verändert sich Migräne in der Schwangerschaft? Was ist die beste akute und prophylaktische Behandlung während …

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Magnesiummangel: klinisch relevanter Faktor in der Frauengesundheit

Von Menstruation bis Menopause – bei vielen Beschwerdebildern sollte auch der Mg-Status betrachtet werden. Denn Studien zeigen, dass zwischen 20 und 50 Prozent der Frauen mit hormonbedingten Beschwerden von einem Mangel betroffen sind [1].

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