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Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Es beginnt mit einseitigen Kopfschmerzen sowie Problemen im Kiefer- und Halsbereich bei einer 45-jährigen Frau. Ein Orthopäde "renkt sie ein". Es folgt eine beidseitige Karotisdissektion, von der sich die Patientin zwar gut erholt – doch die "Migräne" persistiert hartnäckig. Erst fünf Jahre später führen gerötete Augen und Ptose zur richtigen Diagnose.
Vier Tage post sectionem stellt sich eine 28-Jährige mit stärksten Kopf- und Nackenschmerzen vor. Diese bestünden seit der geburtshilflichen Periduralanästhesie und lassen sich zunächst analgetisch in den Griff bekommen. Kurz darauf entwickelt die Frau erst einen Krampanfall, dann eine zunehmende Ateminsuffizienz. Und dabei bleibt es nicht.
Eine 43-Jährige klagt seit mehreren Monaten über wiederholten Bewusstseinsverlust und beidseitigen Tinnitus. Auslöser der wiederholten Synkopen ist eine seitliche Verdrehung des Kopfes nach links. Darüber hinaus berichtet sie über einen selbstauflösenden Thoraxschmerz, eine Woche vor der letzten Synkope.
Ein 40-jähriger Patient leidet seit Wochen jeden Tag an Kopfschmerzen, die unterschiedliche Kopfbereiche betreffen. Auffällig ist die familiäre Häufung von Migräne, Demenz und Schlaganfällen. Im MRT tauchen Marklagerläsionen auf. Eine MS oder etwas ganz anderes?
Eine 17-jährige Patientin leidet an migräneartigen Kopfschmerzepisoden, die von Hemiparesen, Parästhesien der Hände, Aphasie, Erbrechen sowie Sehstörungen begleitet werden. Im Liquor finden sich Hinweise auf eine akut-entzündliche Reaktion ohne Erregernachweis. Rätselhaft: Alle Symptome bilden sich nach einigen Stunden zurück. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?
Eine Zwölfjährige berichtet über Schmerzen im gesamten Kopf, häufig beim morgendlichen Erwachen, i.d.R. begleitet von sehr starker Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Montags sei es oft besonders schlimm und zu den stundenlang andauernden Kopfschmerzen kämen immer wieder auch seltsame Wahrnehmungsveränderungen hinzu. Die neurologische Untersuchung ist unauffällig. Ihre Diagnose?
Ein 34-jähriger Patient stellt sich wegen einer zunehmenden Schwellung der linken Wade bei Ihnen vor. Die körperliche Untersuchung ergibt eine deutliche Schwellung ohne Parese, jedoch mit einer Abschwächung des Achillessehnenreflexes. Wie lautet Ihre Diagnose?
Manche Formen von Kopfschmerzen treten nur selten auf oder sind schwer von anderen Formen abzugrenzen. Dazu zählen Hypnic Headache und vestibuläre Migräne. Zwei spannende Fälle aus der Praxis zeigen die Bedeutung einer sorgfältigen Differenzialdiagnose.
Ein 43-jähriger Patient mit bekannter Migräne stellt sich in der Notaufnahme aufgrund einer aktuellen Migräneattacke vor, da seine Ausfallerscheinungen sich nicht wie gewohnt zurückbilden. Die cMRT offenbart letztendlich die notfallmedizinisch relevante Ursache.
Eine 31-jährige Patientin stellt sich mit extrem heftigen, bohrenden und streng rechtsseitigen Kopfschmerzen in der internistischen Notaufnahme vor. Ihr rechtes Auge ist deutlich gerötet und zudem imponiert eine ebenfalls rechtsseitige Rhinorrhö. Das klinische Bild ist typisch – für welche Diagnose?
Kopfschmerzen werden in primäre (Kopfschmerz ist die Erkrankung) und sekundäre Formen (eine Grunderkrankung führt zu dem Symptom) eingeteilt. Diese Zuordnung kann im Einzelfall aber schwierig sein, wie dieser Beitrag an zwei beispielhaften Kasuistiken zeigt.
In drei Monaten sind bei einem 65-Jährigen achtmal Attacken einer plötzlich einsetzenden Übelkeit mit Erbrechen aufgetreten. Und seit zwei Jahren machen mehrtägige Episoden u. a. gastrointestinaler Beschwerden einen 59-Jährigen arbeitsunfähig. Zwei Fälle seltener Formen der Migräne im Erwachsenenalter.
Im Alter von 14 Jahren stellt sich eine Patientin erstmals wegen visueller Auren und Kopfschmerzen vor. Als 19-Jährige kommt sie notfällig in eine Klinik: Vormittags während des Unterrichts war es zu einem ersten generalisierten tonisch-klonischen Anfall gekommen, eingeleitet von einer visuellen Aura.
Von Menstruation bis Menopause – bei vielen Beschwerdebildern sollte auch der Mg-Status betrachtet werden. Denn Studien zeigen, dass zwischen 20 und 50 Prozent der Frauen mit hormonbedingten Beschwerden von einem Mangel betroffen sind [1].