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18. Migräne

  • 2022
  • Migräne
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Unter den 3.000 meistverordneten Arzneimitteln finden sich „Triptane“ als für die Behandlung von Migräneattacken zugelassene Agonisten an Serotoninrezeptoren (5-HT1B/D) sowie für die Migräneprophylaxe zugelassene Antagonisten gegen CGRP (Fremanezumab, Galcanezumab) bzw. den CGRP-Rezeptor (Erenumab). Unter den Triptanen hat die Leitsubstanz Sumatriptan mit gut 60 % aller Verordnungen immer noch das höchste Verordnungsvolumen, das für die Triptane insgesamt weiter zugenommen hat. Sumatriptan zeichnet sich durch seine gut belegte therapeutische Wirksamkeit und sein breites Applikationsspektrum aus. Andere Triptane haben nur geringe klinische Vorteile, sind aber im Mittel immer noch teurer als Sumatriptangenerika.
Zur Migräneprophylaxe sollten zunächst β-Adrenozeptor-Antagonisten (Propranolol, Metoprolol), Flunarizin, Topiramat, Amitriptylin, Valproinsäure oder Onabotulinumtoxin A eingesetzt werden. Allerdings zeichnen sich für die deutlich teureren Antikörper Zusatznutzen ab. Ihre Verordnungszahlen sind weiter gestiegen.
Titel
Migräne
Verfasst von
PD Dr. med. Jan Matthes
Prof. Dr. med. Katja Kollewe
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-66303-5_18
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Frau mit Kopfschmerzen sitzt am Schreibtisch (Symbolbild mit Fotomodell)/© nenetus | Adobe Stock