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Hausärztliches Vorgehen bei Migräne

Sicher diagnostizieren und Lebensqualität verbessern

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Migräne zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen und führt zu einer relevanten Beeinträchtigung des Alltags und der Lebensqualität. Damit ist sie ein für die Hausarztpraxis relevantes Krankheitsbild. Sie wird in ihrem Auftreten weiterhin häufig unterschätzt und oft erfolgt keine leitliniengerechte Behandlung. Sie weist einen typischen Erkrankungsgipfel im erwerbstätigen Alter auf und verursacht hohe indirekte Gesundheitskosten durch verminderte Leistungsfähigkeit der Patient:innen. Die Diagnosestellung erfolgt klinisch über die typische Migränesymptomatik (International Classification of Headache Disorders(ICHD-3)-Kriterien) und nach Ausschluss anderer primärer und sekundärer Kopfschmerzarten. In den allermeisten Fällen ist keine Bildgebung notwendig. In der Behandlung ist die Patient:innenedukation besonders wichtig und wirkungsvoll. Eine effektive Akuttherapie ist durch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) oder Triptane möglich. Zur Prophylaxe stehen nichtmedikamentöse und medikamentöse Ansätze zur Verfügung. Zur Dokumentation des Verlaufs und Ansprechens vor, während und nach eingeleiteten Therapieoptionen eignet sich ein Kopfschmerzkalender.
Titel
Hausärztliches Vorgehen bei Migräne
Sicher diagnostizieren und Lebensqualität verbessern
Verfasst von
Dr. med. Lukas Becker
Dr. med. Lisa Münke
Dr. med. Sabine Gehrke-Beck
Publikationsdatum
23.01.2026
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