Zum Inhalt

32. Migränemittel

  • 2020
  • Migräne
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Unter den 3.000 meistverordneten Mitteln findet sich seit Jahren erstmals wieder ein Wirkstoff, der nicht zur Gruppe der Triptane gehört: der für die Migräneprophylaxe zugelassene CGRP-Rezeptorantagonist Erenumab. Unter den zur Behandlung von akuten Migräneattacken zugelassenen Triptanen hat die Leitsubstanz Sumatriptan mit > 60 % aller Verordnungen immer noch das höchste Verordnungsvolumen, das für die Triptane insgesamt weiter zugenommen hat. Sumatriptan zeichnet sich durch seine gut belegte therapeutische Wirksamkeit und sein breites Applikationsspektrum aus. Andere Triptane haben nur geringe klinische Vorteile, sind aber immer noch teurer als Sumatriptangenerika.
Zur Migräneprophylaxe sollten zunächst Betarezeptorenblocker (Propranolol, Metoprolol), Flunarizin, Topiramat, Amitriptylin, Valproinsäure oder Onabotulinumtoxin A eingesetzt werden.
Titel
Migränemittel
Verfasst von
Priv. Doz. Dr. med. Jan Matthes
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62168-4_32
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Passend zum Thema

ANZEIGE

Magnesiummangel: klinisch relevanter Faktor in der Frauengesundheit

Von Menstruation bis Menopause – bei vielen Beschwerdebildern sollte auch der Mg-Status betrachtet werden. Denn Studien zeigen, dass zwischen 20 und 50 Prozent der Frauen mit hormonbedingten Beschwerden von einem Mangel betroffen sind [1].

Protina Pharmazeutische GmbH
Bildnachweise
Frau mit Kopfschmerzen sitzt am Schreibtisch (Symbolbild mit Fotomodell)/© nenetus | Adobe Stock