Intranasale Kühlung stoppt Migräneattacken
- 07.07.2025
- Migräne
- Medizin aktuell
- Verfasst von
- Dr. med. Thomas M. Heim
- Erschienen in
- Schmerzmedizin | Ausgabe 3/2025
Auszug
Wenn Sie auf den heißen Kaffee in Ihrer Tasse pusten, dann machen Sie sich das physikalische Prinzip der Evaporation zunutze, die auch als Verdampfungskühlung bezeichnet wird. Dabei werden die energiereichsten Teilchen von der heißen Oberfläche abgeführt, wodurch die dort herrschende Temperatur sinkt. Auf demselben Kühlungsprinzip basiert eine neuartige Migränetherapie, bei der entfeuchtete Luft durch die Nase gepumpt wird. Ausgangspunkt für die Methode war laut Dr. MaryAnn Mays, Center for Neuro-Restoration von der Cleveland Clinic, USA, dass das parasympathische Ganglion pterygopalatinum (engl. sphenopalatine ganglion) - wegen dessen enger Verknüpfung mit dem trigeminovaskulären System - ein potenzielles Target für Migränetherapien darstellt. Das Ganglion liegt hinter der mittleren Nasenmuschel nur wenige Millimeter unter der Schleimhautoberfläche in der Fossa pterygopalatina. Die Kühlung soll dort die Aktivität des Ganglions modulieren. …
Anzeige
- Titel
- Intranasale Kühlung stoppt Migräneattacken
- Verfasst von
-
Dr. med. Thomas M. Heim
- Publikationsdatum
- 07.07.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Migräne
Schmerztherapie - Erschienen in
-
Schmerzmedizin / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 2194-2536
Elektronische ISSN: 2364-1010 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00940-025-4967-9