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01.02.2021 | Übersicht | Sonderheft 1/2021

Trauma und Berufskrankheit 1/2021

Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) in der gesetzlichen Unfallversicherung

Brauchen wir eine Neubewertung?

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 1/2021
Autoren:
Prof. Dr. M. Wich, Ass. jur. D. Scholtysik
Wichtige Hinweise
Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um einen Nachdruck anlässlich der abschließenden Ausgabe der Zeitschrift Trauma und Berufskrankheit. Der vorliegende Beitrag wurde erstmals publiziert in Trauma Berufskrankh 2018 · 20 (Suppl 2):S120–S126, https://​doi.​org/​10.​1007/​s10039-017-0306-2, online publiziert: 11. September 2017, © Springer Medizin Verlag GmbH 2017.

Zusammenfassung

Die Expertengruppe zur Reform der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat die v. a. aus dem Deutschen Sozialgerichtstag 2012 hervorgegangene Kritik an den gegenwärtigen MdE-Tabellenwerten für orthopädisch/unfallchirurgische Arbeitsunfallfolgen aufgenommen und in einem interdisziplinären methodischen Ansatz überprüft. Es sollte der Bezug dieser Werte zum aktuellen deutschen Arbeitsmarkt analysiert und auf Aktualität wissenschaftlich überprüft werden. Der Prozess wird hier im Einzelnen dargestellt. Auch unter Zuhilfenahme der Arbeitsmarktforscher in den verschiedenen wissenschaftlichen Instituten der Agentur für Arbeit war es nicht möglich, das von der Expertengruppe für einen prothetisch gut versorgten unterschenkelamputierten Verletzten definierte Teilhabedefizit in der konkreten Beschäftigungsmöglichkeit so abzubilden, dass dabei verlässliche Arbeitsmarktdaten zu verschlossenen Beschäftigungsmöglichkeiten und daraus ableitbaren verwehrten Anteilen am gesamten Arbeitsmarkt abschätzbar waren. Der schon von anderen Arbeitsgruppen immer wieder versuchte Weg muss damit als nicht zielführend angesehen werden. Wissenschaftlich begründbare Daten für einen MdE-Wert im Sinne des Wortlautes des SGB VII lassen sich nicht erheben. Dennoch ist unter den verschiedenen kritischen Punkten, denen sich die MdE-Tabellenwerte ausgesetzt sehen, ein interprofessioneller, interdisziplinärer und innergesellschaftlicher Konsensusprozess zur Vereinheitlichung der MdE-Werte erforderlich und von der Expertengruppe in Gang gesetzt worden.

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