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22.08.2018 | Aktuelle Operationstechniken | Ausgabe 10/2018

Der Chirurg 10/2018

Minimal-invasive, roboterassistierte Magenbypassanlage nach offener Mason-Gastroreduktionsplastik

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 10/2018
Autoren:
Prof. Dr. U. Hesse, J. Lenz, L. Thumfart, H. Stein
Wichtige Hinweise

https://static-content.springer.com/image/art%3A10.1007%2Fs00104-018-0700-8/MediaObjects/104_2018_700_Figa_HTML.gif  Video online

Die Onlineversion dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00104-018-0700-8) enthält das Video einer minimal-invasiven, roboterassistierten Magenbypassanlage nach offener Mason-Gastroreduktionsplastik (© U. Hesse, Nürnberg). Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​der-chirurg zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Einführung der roboterassistierten Chirurgie hat das Armamentarium des Chirurgen in der Bauchchirurgie erweitert einschließlich der bariatrischen Chirurgie mit Schlauchmagen und Bypasschirurgie. Im Beitrag wird die Umwandlung einer Magenreduktionsplastik (Gastroplastie) nach Mason in einen Magenbypass unter Zuhilfenahme eines DaVinci-Xi-Roboters beschrieben.

Fall

Bei einer 29-jährigen Patientin wurde 1995 eine Magenreduktionsplastik nach Mason am offenen Bauch durchgeführt (BMI vom 53,2 kg/m2). Der Verlauf war durch eine Revision des Situs wegen eines Abszesses mit nachfolgender Sekundärheilung kompliziert. 1996 wurde wegen anhaltendem gastroösophagealem Reflux bei Outletstenose eine offene Revision der Magenplastik mit Erweiterung des Outlets und eine offene Cholezystektomie wegen Cholezystolithiasis durchgeführt. Eine Bauchdeckenstraffung wurde 2001 durchgeführt, nachdem die Patientin 68 kg abgenommen hatte. Wegen ungenügender Gewichtreduktion selbst mit Zunahme seit 2001, Adhäsionsbeschwerden und therapierefraktärem gastroösophagealem Reflux wurde die Patientin in unserer Klinik vorstellig. Die klinische Untersuchung ergab zunächst reizlose Narbenverhältnisse ohne Hinweis auf eine Narbenhernie. Der BMI betrug 48,2 kg/m2 bei einem Gewicht von 124 kg. Die Operation wurde mit dem DaVinci Xi nach Zugang über eine stumpfe Dissektion mit Einbringen zweier Trokare und Adhäsiolyse ausgeführt. Der Magenpouch wurde mit Echelon 60 mm über einen Zusatztrokar modelliert. Die Gastroenterostomie wurde mit einer 150 cm langen alimentären Schlinge und einer 60 cm langen biliodigestiven Schlinge als Roux-Y-Bypass angelegt. Die Operationszeit betrug 224 min.

Resultat

Der postoperative Verlauf war komplikationslos. Die enterale Ernährung konnte am 1. postoperativen Tag wieder aufgenommen werden und am 4. postoperativen Tag konnte die Patientin das Krankenhaus verlassen.

Schlussfolgerung

Der Einsatz der Roboterchirurgie kann selbst nach komplizierter bariatrischer Operation sicher durchgeführt werden.

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