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13.08.2018 | Minimalinvasive Interventionstechniken | Leitthema | Ausgabe 9/2018

Der Radiologe 9/2018

Aktuelle Neuerungen bei der endovaskulären Versorgung infrarenaler Aortenaneurysmen

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 9/2018
Autoren:
PD Dr. A. Maßmann, Dr. R. Shayesteh-Kheslat, PD Dr. F. Frenzel, PD Dr. P. Fries, Univ.-Prof. Dr. A. Bücker
Wichtige Hinweise

https://static-content.springer.com/image/art%3A10.1007%2Fs00117-018-0440-2/MediaObjects/117_2018_440_Figb_HTML.gif  Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00117-018-0440-2) enthält zusätzliche Videos. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​der-radiologe zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Radiologische Standardverfahren

Neue technische Entwicklungen auf dem Gebiet der endovaskulären Versorgung infrarenaler Aortenaneurysmen (EVAR) führen dazu, dass ein immer größeres Spektrum an unterschiedlichen Aortenpathologien einer minimal-invasiven Therapie zugeführt werden kann.

Leistungsfähigkeit

Die Verbesserung von Einführkathetern hinsichtlich Diameter und Stabilität kombiniert mit Flexibilität sind wichtige Parameter, die insbesondere bei ungünstigen stenosierten iliakalen Zugangswegen entscheidend für die Machbarkeit einer EVAR werden. Einfachheit und Effektivität in der Anwendung führen zu mehr Sicherheit und Erhöhung der Prozedurqualität beim Interventionalisten zugunsten der Behandlungsqualität des Patienten. Die Weiterentwicklung der Aortenstentprothesen mit der Möglichkeit zur Repositionierung, aktiver Positionierbarkeit oder neuer Konzepte der endoluminalen Abdichtung lassen eine verbesserte Behandlung einer starken Angulation oder ungünstiger Verankerungszone zu.

Empfehlung für die Praxis

Dem Interventionalisten kommt eine immer größere Verantwortung zu, das verfügbare Prothesenmaterial kritisch zu prüfen und individuell für jeden Patienten die am besten geeignete Prothese auszuwählen. Nur so kann eine sichere Anwendung und ein langfristig optimales Ergebnis gewährleistet werden.

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Zusatzmaterial
Video 1 Die digitale Subtraktionsangiographie visualisiert die Injektionsmöglichkeit über den Einführkatheter (14 F) nach partieller Freisetzung der beiden korrekt zueinander ausgerichteten aortalen Komponenten des Altura™-Systemes (Iomeprol 270 mg Jod/ml; Volumen 10 ml, Injektionsgeschwindigkeit 20 ml/s). Anhand der röntgendichten Marker, die der Ummantelung unmittelbar proximal aufsitzen, ist eine akkurate infrarenale Positionierung auch bei ungünstiger proximaler Landezone möglich.
Video 2 Die Fluoroskopie demonstriert die Freisetzung einer iliakalen Komponente des Altura™-Systems. Die Implantation erfolgt von distal nach proximal. Wie beim aortalen Einführkatheter besteht die Möglichkeit zur Kontrastmittelinjektion. Damit ist ohne Schleusenwechsel eine zügige und genaue In-situ-Positionierung zum Erhalt der A. iliaca interna möglich, die hier im Video an der ostial gelegenen scholligen Kalzifikation zu erkennen ist. Die distale und proximale Stentstrebe der iliakalen Verlängerungen sind jeweils nicht ummantelt.
Video 3 Die Fluoroskopie zeigt den Magnetmechanismus der Anaconda™-Prothese, um einen innerhalb des kontralateralen Beinchens der Bifurkationsprothese bereits vorgelegten Cross-over-Draht zu koppeln. Über den eingefangen Draht ist in der Folge eine Katheterisierung des kontralateralen Beinchens möglich.
Video 4 Die digitale Subtraktionsangiographie demonstriert nach Implantation des Nellix®-Sytems die vollständige Ausschaltung des infrarenalen Aortenaneurysma unter Erhalt der Nierenarterien, der linken kaudalen schmalkalibrigen akzessorischen Nierenarterie und der Iliakalarterien.
Video 5 Korrespondierend zu Abb.  6 und Video 4 bestätigt die Computertomographie nach Implantation des Nellix®-Sytems die vollständige Ausschaltung des infrarenalen Aortenaneurysma unter Erhalt der Nierenarterien, der linken kaudalen schmalkalibrigen akzessorischen Nierenarterie und der Iliakalarterien. Nach mehreren Wochen reduziert sich der Kontrast des Polymers in den Kunststoffbeuteln durch Austritt des enthaltenen Jods.
Video 6 Die Zeitrafferaufnahmen zeigen die schrittweise Freisetzung der suprarenalen Fixierung und die Polymerfüllung der Abdichtungsringe der Ovation®-Prothese.
Video 7 Die Fluoroskopie zeigt die schrittweise Freisetzung der Zenith®-Prothese inklusive des kontralateralen Beinchens durch manuellen Rückzug der Einführschleuse unter Fixierung des Trägersystems.
Literatur
Über diesen Artikel

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