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08.10.2018 | Kurz & Knapp | Ausgabe 10/2018

NeuroTransmitter 10/2018

Mit „5-2-1“ fortgeschrittenen Parkinson erkennen

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 10/2018
Autor:
red
Parkinson-Experten diskutierten beim 9. deutschsprachigen Forum zur Therapie des fortgeschrittenen Morbus Parkinson in Potsdam (Veranstalter AbbVie Deutschland) aktuelle Erkenntnisse zum Stellenwert einer multidisziplinären Behandlung und dem richtigen Zeitpunkt für den Wechsel von oraler auf eine nicht orale Folgetherapie bei fortgeschrittenem Parkinson. Der im Rahmen eines DELPHI-Panels entwickelte Expertenkonsensus zur Erfassung des Krankheitsfortschritts kann die Entscheidung, ob ein fortgeschrittener Parkinson vorliegt, erleichtern. So sollte bei Patienten, die täglich beispielsweise 5-mal orales L-Dopa benötigen, mehr als 2 Stunden im OFF sind und/oder mindestens 1 Stunde durch Dyskinesien beeinträchtigt sind, eine nicht orale Folgetherapie, wie beispielsweise Duodopa®, in Betracht gezogen werden. Bei der Therapieentscheidung sollten — auch im Vergleich mit anderen nicht oralen Folgetherapien wie Apomorphin-Medikamentenpumpe oder tiefe Hirnstimulation — die individuellen Indikationen und Kontraindikationen des Patienten abgewogen werden. ...

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