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28.09.2016 | Editorial | Ausgabe 4/2016

CardioVasc 4/2016

Mitralklappeninsuffizienz

Zeitschrift:
CardioVasc > Ausgabe 4/2016
Autor:
Springer Medizin
Es scheint auf den ersten Blick eine Randnotiz zu sein, ein Thema für den Experten. Die Häufigkeit und die Ernsthaftigkeit dieser Erkrankung spricht aber eine andere Sprache. Die Mitralklappeninsuffizienz ist ausgesprochen häufig mit einer Prävalenz von über 10 % im Alter über 75 Jahre. In unserer alternden Gesellschaft bedeutet dies eine Häufigkeit von über 800.000 Patienten mit einer schwerwiegenden Mitralklappeninsuffizienz alleine in Deutschland. Die diagnostischen Unsicherheiten in der Evaluation und auch Schweregradeinteilung der Mitralklappeninsuffizienz sind groß. Dabei ist der richtige Zeitpunkt für die gut getestete therapeutische Option gerade für dieses Klappenvitium so entscheidend. Goldstandard bleibt für viele Fälle die chirurgische Sanierung oder gar der Ersatz der Mitralklappe. Aber viele, weit über 50 % der leidenden Patienten, können nicht durch eine Operation am offenen Herzen behandelt werden. Daher tut die Entwicklung neuer minimalinvasiver kathetergestützter Verfahren Not. Hier rollt auf uns eine neue Lawine der Innovationen zu. Wir haben dieses Heft daher diesem sehr häufigen, wenn nicht häufigsten Herzklappenfehler gewidmet, von der Diagnostik über die operative Therapie bis hin zu den Innovationen der kathetergestützten Mitralklappenbehandlung. ...

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