Dieser Beitrag befasst sich mit zwei Konzepten von Mitarbeitendenbindung, nämlich einmal dem organisationalen Commitment, zum anderen der organisationalen Identifikation. Zunächst wird das dreidimensionale Modell des Commitment von Meyer und Allen (1991), bestehend aus normativem, affektivem und fortsetzungsbezogenem Commitment, beschrieben und anschließend die neuere Forschung zu Kombinationen dieser drei Dimensionen zu „Profilen“ skizziert. Im Anschluss daran wird das Konzept der organisationalen Identifikation eingeführt und es werden Studien zu den Konsequenzen hoher Identifikation zusammengefasst. Im Beitrag werden für beide Konzepte Vorschläge gemacht, wie ein hohes Commitment bzw. eine starke Identifikation aufgebaut bzw. beibehalten werden kann, und dabei insbesondere auf die Rolle der Führungspersonen eingegangen.