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01.04.2013 | Leitthema | Ausgabe 4/2013

Der Ophthalmologe 4/2013

Moderne Filtrationschirurgie

Ein Update

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 4/2013
Autoren:
PD Dr. T. Klink, F. Grehn

Zusammenfassung

Der Erfolg der Filtrationschirurgie lässt sich durch eine Vorbehandlung mit Steroiden oder nichtsteroidalen Antiphlogistika steigern. Der Eingriff kann sicher in subkonjunktivaler Anästhesie erfolgen. Die intraoperative Mitomycin-C-Applikation ist ein Standard, der die Erfolgsrate signifikant anhebt. Die perioperative Anwendung von Bevacizumab scheint ebenfalls die postoperative Fibrosereaktion abzuschwächen. Eine postoperative Hypotonie kann durch eine festere Skleradeckelapposition mit anschließender kontrollierter Suturolyse bzw. Fadenentfernung umgangen werden. Die transkonjunktivale Skleradeckelnaht ermöglicht eine schnelle und einfache Therapie der Überfiltration. Je kürzer der Abstand zwischen einer Trabekulektomie und einer nachfolgenden Kataraktchirurgie ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Funktionsverlusts des Sickerkissens. Die Anzahl der Antiglaukomatosa und die Schwere des Glaukomschadens vor einer Trabekulektomie korrelieren mit der Wahrscheinlichkeit eines Therapieversagens und einer Erblindung.

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