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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009

Der Ophthalmologe 9/2009

Möglichkeiten und Grenzen der Telemedizin in der Flächenversorgung

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Dr. N. van den Berg, C. Meinke, W. Hoffmann

Zusammenfassung

Im AGnES-Konzept (Arztentlastende, Gemeindenahe, E-Healthgestützte, Systemische Intervention) werden hausärztliche Aufgaben im Rahmen von Hausbesuchen an speziell qualifizierte AGnES-Fachkräfte delegiert. Innerhalb der 6 durchgeführten AGnES-Projekte wurden verschiedene telemedizinische Anwendungen eingesetzt. Telemedizinisches Monitoring der Patienten wurde implementiert mit dem Ziel einer Analyse der Machbarkeit und Akzeptanz in der Hausarztpraxis. Bei 162 Patienten wurde ein Telecaresystem eingesetzt (z. B. Waage/Blutdruckmessgerät, Teletonometrie). Als Kommunikationsmöglichkeit bei akut notwendiger Rücksprache aus der Häuslichkeit wurden Telefonate und Videokonferenzen zwischen Hausarzt und AGnES-Fachkraft analysiert. Anrufe oder Videokonferenzen waren nur bei wenigen Hausbesuchen notwendig. Gründe waren z. B. Schmerzen und von der Norm abweichende Werte oder Probleme mit Medikamenten. Wichtigstes Ergebnis der Evaluation war, dass die Anwendung von Telemedizin in der Hausarztpraxis unter bestimmten Bedingungen machbar ist und von Patienten und Ärzten akzeptiert wird.

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