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11.10.2019 | Leitthema

Molekularpathologie des Lungenkarzinoms: aktuelle Standards und weitere Entwicklungen

Zeitschrift:
Der Pneumologe
Autoren:
Dr. rer. nat. Markus Falk, MSc Stefanie Schatz, PD Dr. Lukas C. Heukamp
Wichtige Hinweise

Redaktion

D. Ukena, Bremen

Zusammenfassung

Das Lungenkarzinom hat sich zu einem beeindruckenden Beispiel für den Erfolg molekular zielgerichteter Therapien entwickelt. Eine optimale Therapiestratifizierung des Patienten setzt aber eine umfassende Molekulardiagnostik voraus. Sehr unterschiedliche, teils komplexe Biomarker müssen an meist limitiertem diagnostischem Material bei hoher Sensitivität getestet werden und stellen die Molekularpathologie damit vor neue Herausforderungen. Das Verständnis prädiktiver Biomarker im Bereich der Immunonkologie wird ebenfalls wichtiger werden. Neben PDL1 sind derzeit weitere mögliche Kandidaten wie z. B. die Tumormutationslast (TMB, „tumor mutational burden“) Gegenstand von Untersuchungen. In Zukunft wird eine komplexere pathologische Befundung nötig sein, um negativ und positiv prädiktive sowie prognostische Gensignaturen in einen aussagekräftigen und verständlichen Befund zu integrieren. Dies wird weitgehend über Next-Generation-Sequencing(NGS)-Panels erfolgen, die alle therapierelevanten Genalterationen („single nucleotide variants“, SNV; „copy number variation“, CNV; Translokationen, ggf. TMB) zeitgleich an einer Probe abdecken können. Ziel wird dabei sein, Patienten zu ermitteln, die aufgrund eines bestimmten Tumorgenotyps mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine zielgerichtete bzw. Immuntherapie ansprechen. Ebenso wichtig wird es sein, Patienten aufgrund negativ prädiktiver Tumormarker von einer Therapie auszuschließen. Die Autoren geben im vorliegenden Beitrag einen Überblick über den aktuellen Stand therapierelevanter Genalterationen beim Lungenkarzinom.

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