Bei den aktuell in der klinischen Praxis eingesetzten neuropsychologischen Testverfahren liegt der Schwerpunkt auf dem Kurzzeit- und dem Episodengedächtnis. Eine vielversprechende Alternative stellen Testverfahren zur räumlichen Orientierung und Raumnavigation dar, wie einige Studien an Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) bereits zeigen konnten. Raumorientierte Tests haben zudem den Vorteil, dass sie weniger vom Bildungsniveau, dem soziokulturellen Hintergrund und den sprachlichen Fähigkeiten der Patienten abhängig sind.