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08.02.2018 | Morbus Alzheimer | CME | Ausgabe 3/2018

Der Nervenarzt 3/2018

Biomarker-basierte Diagnostik der Alzheimer-Krankheit

Konzept der „suspected non-Alzheimer pathology“

Zeitschrift:
Der Nervenarzt > Ausgabe 3/2018
Autoren:
PD Dr. K. Fliessbach, Prof. Dr. A. Schneider
zum Fragebogen im Kurs

Zusammenfassung

Im Bereich der prodromalen Alzheimer-Krankheit nimmt die Biomarker-basierte Diagnostik mittlerweile einen zunehmenden Stellenwert ein. Unklare Biomarker-Konstellationen, wie z. B. die „suspected non-Alzheimer pathology“ (SNAP), können zu diagnostischen und prognostischen Unsicherheiten führen. Eine Anwendung der Biomarker-basierten Forschungskriterien in der klinischen Routine ist deshalb nicht unproblematisch. Trotz z. T. widersprüchlicher Befunde scheint es weitgehend gesichert, dass die Biomarker-Konstellation einer SNAP zumindest bei Patienten mit leichtem kognitivem Defizit (MCI) ein erhöhtes Progressionsrisiko zur Demenz anzeigt. Im Beitrag werden die prognostischen Implikationen eines SNAP-Befundes erörtert und anhand der SNAP diagnostische und prognostische Probleme der Biomarker-basierten Diagnosekriterien aufgezeigt.

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