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02.10.2019 | Morbus Crohn | Leitthema | Ausgabe 5/2019

coloproctology 5/2019

Indikation zur Stomaanlage

Wann welches Stoma?

Zeitschrift:
coloproctology > Ausgabe 5/2019
Autor:
Prof. Dr. P. Kienle

Zusammenfassung

Stomaanlagen sind häufig im Rahmen abdomineller Operationen notwendig, sowohl in der Notfallsituation als auch bei Elektiveingriffen. Unterschieden werden temporäre, in der Regel zur Diversion angelegte und permanente Stomata. Insgesamt ist bei der Stomakonstruktion auch zu berücksichtigen, inwiefern eine komplette Ausschaltung der Stuhlpassage im nachfolgenden Darmabschnitt notwendig ist. Hier bietet sich ein Verschluss des distalen Schenkels im Sinne eines langen Hartmann-Stumpfes an. Bei entzündlichen Darmerkrankungen besteht häufig die Indikation zur Stomaanlage, entweder als protektives Stoma, um Anastomosen oder tiefe Rekonstruktionen zu schützen, oder auch als permanentes Stoma, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen. Beim Rektumkarzinom ist das Deviationsstoma bei der tiefen Resektion mit totaler mesorektaler Exzision (TME) der Standard, wobei hier das Ileostoma gegenüber dem Kolostoma tendenziell mehr Vorteile aufweist. In der Notfallsituation hängt die Indikation zur Stomaanlage von der zugrundeliegenden Erkrankung und der Allgemeinsituation ab. In seltenen Fällen besteht auch bei Patienten mit funktionellen Darmerkrankungen die Indikation zur Stomaanlage. Zu vielen Fragen zur Stomaanlage liegen nur wenig kontrollierte Daten vor, sodass viele Empfehlungen im Wesentlichen erfahrungsbasiert erfolgen.

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