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HNO

Psychosomatik bei an M. Menière Erkrankten

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Unvorhersehbarer Attackenschwindel mit oder ohne Erbrechen, einseitiger Hörverlust und Tinnitus kennzeichnen eine Innenohrerkrankung, die als M. Menière klassifiziert wird. Während die pathologische Endstrecke mit dem cochleovestibulären Hydrops erkannt scheint, bestehen hinsichtlich der multifaktoriellen Pathogenese viele Unsicherheiten. Sicher ist, dass die Erkrankung Auswirkungen über den Anfall hinaus haben kann, die den Umgang mit bisherigen Selbstverständlichkeiten infrage stellt. Es kann zu einem – die Anfälle überdauernden – Schwindel im Sinne von „persistent perceptual and postural dizziness“ [19] und des reaktiven psychogenen Schwindels [18] kommen, sodass im Verlauf ein Mischbild aus organischem und psychogenem Schwindelerleben entstehen kann. Hinzukommt eine erhöhte Angst- und Depressionskomorbidität. Verlauf, Erleiden und Erleben des M. Menière hängen wesentlich von der Verarbeitung und der aktiven Aneignung von Bewältigungsstrategien sowie – auch dem ärztlichen – Umgang mit den Erkrankten ab, die in ihrer Not ein kundiges und sicheres Gegenüber suchen und brauchen.

Ziel der Arbeit

Deswegen sollen hier ausführlicher die Auswirkungen auf die Betroffenen und Anregungen für einen möglichst hilfreichen Umgang mit von M. Menière Betroffenen geschildert werden.
Titel
Psychosomatik bei an M. Menière Erkrankten
Verfasst von
Dr. Helmut Schaaf
Publikationsdatum
10.05.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
HNO / Ausgabe 3/2025
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-024-01484-1
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