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19.11.2021 | Morbus Parkinson | Info Pharm | Ausgabe 11/2021

Morbus Parkinson
InFo Neurologie + Psychiatrie 11/2021

Safinamid scheint auch schmerzlindernd zu wirken

Zeitschrift:
InFo Neurologie + Psychiatrie > Ausgabe 11/2021
Autor:
Maria Weiß
Das bei Morbus Parkinson als Add-On zu Levodopa eingesetzte Safinamid (Xadago®) verstärkt über eine MAO-B-Hemmung die Wirkkraft von Levodopa und Dopamin und verhindert so Fluktuationen, ohne selbst zu Dyskinesien zu führen. Ein weiterer Wirkmechanismus ist die Hemmung der erhöhten glutamatergen Hyperaktivität. Gerade dieser Wirkmechanismus könnte auch eine wichtige Rolle bei den nicht motorischen Parkinson-Symptomen (NMSS) spielen, sagte Prof. Dr. Heinz Reichmann, Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. In den klinischen Studien zu Safinamid (016 und Verlängerungsstudie 018) war bereits aufgefallen, dass sich nicht nur die motorischen Symptome besserten, sondern etwa auch Stimmungsschwankungen abnahmen. Dies ging mit einer deutlichen Besserung des emotionalen Wohlbefindens über zwei Jahre einher. In einer offenen Vergleichsstudie zu Rasagilin zeigte sich zudem eine deutliche Verbesserung der subjektiven Schlafqualität und der Tagesmüdigkeit. ...

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