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11.12.2015 | Kurz & Knapp | Ausgabe 12/2015

NeuroTransmitter 12/2015

MRT nun auch für Patienten mit THS möglich

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 12/2015
Autor:
Springer Medizin
Eine MRT-Untersuchung für Patienten mit tiefer Hirnstimulation (THS) gilt meist als nicht durchführbar oder war nur eingeschränkt als Kopf-Scan möglich. Aktive implantierte Neurostimulatoren von Medtronic haben nun als erste und einzige DBS-Systeme die CE-Zulassung für Ganzkörper-Scans unter bestimmten Bedingungen erhalten. „Unsere Klinik ist ein Zentrum für DBS. Von daher werde ich schon seit zehn Jahren oft mit Implantatpatienten konfrontiert, die ein MRT brauchen und diese Thematik ist für uns allgegenwärtig,“ beschreibt Professor Olav Jansen, Medizinischer Direktor des Radiologiezentrums am UKSH Campus Kiel die Situation. „Unsere Patienten haben meist Hirnerkrankungen und Durchblutungsstörungen wie MS und Schlaganfall oder auch oft Bandscheibenvorfälle und Gelenkerkrankungen an Knie und Schulter. Auch werden die Patienten, die solch ein DBS-Implantat oder auch einen Herzschrittmacher tragen, immer jünger und es ist ein echtes Problem, wenn man weiß, man implantiert ein solches Gerät und kann nachher kein MRT mehr machen. Gut, dass diese Kontraindikation nun langsam gelöst wird. MRT-Untersuchungen bei Implantatträgern werden in den nächsten zehn Jahren Standard werden.“ Ein neues Testverfahren sowie technische Weiterentwicklungen, wie eine Minimierung der ferromagnetischen Anteile in den Implantaten, war die Basis für die CE-Zulassung. Da dies kein neues Produkt, sondern eine Zulassungsänderung für bereits verfügbare Implantate ist, können in Deutschland schon jetzt rund 13.000 Patienten von dieser neuen Zulassung profitieren. ...

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