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01.08.2017 | Industrieforum | Ausgabe 7-8/2017

DNP - Der Neurologe & Psychiater 7-8/2017

MS: Antikörper normalisiert langfristig die Hirnatrophie

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 7-8/2017
Autor:
Thomas Müller
_ „Time is brain“ — das gilt auch für die MS. Je schneller die Hirnatrophie bei MS voranschreitet, umso höher ist die Gefahr bleibender Behinderungen. Umgekehrt scheint es wichtig, die Atrophie möglichst früh zu bremsen, um Schäden zu vermeiden. Deutlich wird dies etwa anhand aktueller Daten zur Impulstherapie mit Alemtuzumab (Lemtrada®). So zeigten Patienten der beiden Zulassungsstudien CARE-MS I und -II, die an den jeweiligen Verlängerungsstudien teilnahmen, auch noch sechs Jahre nach Therapiebeginn mit dem Antikörper kaum einen Hirnvolumenverlust. In beiden Studien wurde Alemtuzumab gegen Interferon beta-1a s. c. verglichen. An CARE-MS I nahmen 581 Patienten mit schubförmiger MS teil, die bislang noch keine Basistherapie erhalten hatten, an CARE-MS II 840 Patienten, bei denen unter der bisherigen Basistherapie erneut Schübe aufgetreten waren. Patienten erhielten Alemtuzumab in zwei Behandlungsphasen im Abstand von einem Jahr, die meisten benötigen bislang keine weiteren Infusionen. ...

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