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28.11.2014 | Pharmaforum | Ausgabe 12/2014

DNP - Der Neurologe & Psychiater 12/2014

MS — das „window of opportunity“ für die Therapieoptimierung nutzen

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 12/2014
Autor:
Dr. Martina-Jasmin Utzt
_ Eine erfolgreiche Therapie der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) beinhaltet auch die rechtzeitige Umstellung auf aktive Immuntherapeutika, wenn die primäre Basistherapie versagt. Dadurch kann der Wunsch nach Krankheitsfreiheit für viele MS-Patienten in greifbare Nähe rücken. Während das klassische NEDA-Konzept (No Evidence of Disease Activity) auf die Schubrate, MRT-Last und Behinderungsprogression abzielte, fordern MS-Experten, bei der Definition „Krankheitsfreiheit“ auch die Hirnatrophie als vierten Parameter (NEDA 4) zu berücksichtigen. Denn der bei MS-Patienten beobachtete beschleunigte Abbau von Hirnvolumen korreliert nach Aussage von Professor Tjalf Ziemssen, Technische Universität Dresden, nicht nur mit dem EDSS-Wert, sondern auch mit zunehmenden kognitiven Beeinträchtigungen wie Merk-, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. „Die Hirnatrophierate erfasst neben den fokalen Läsionen im MRT auch den diffusen Schaden im Gehirn und ist ein wichtiger Prädiktor für die Progredienz der Erkrankung.“ ...

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