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03.08.2018 | Industrieforum | Ausgabe 4/2018

DNP - Der Neurologe & Psychiater 4/2018

MS: Erfolgreiche Therapie dank zufriedener Patienten und lang anhaltender Effektivität

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 4/2018
Autor:
Friederike Klein
_ Die Therapie der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) zielt auf eine lang anhaltende Modifizierung des Krankheitsverlaufs, um die Prognose zu verbessern. Bei regelmäßig einzusetzenden Therapien braucht es dazu zufriedene Patienten und wirksame Therapien mit anhaltendem Effekt. Die Therapie mit dem Antikörper Alemtuzumab (Lemtrada®) besteht aus zwei mehrtägigen Behandlungsphasen im Abstand von einem Jahr. Danach benötigten 59 % der Patienten mit aktiver RMS der Verlängerungsstudie der CARE-MS I [Vermersch P et al., Neurol 2018; 90:(15 Supplement) P6.376] und 47 % der Patienten der Verlängerungsstudie der CARE MS-II [Singer B et al. Neurology 2018; 90:(15 Supplement) P6.369] über sechs Jahre nach Therapieende keine weitere Behandlungsphase mit Alemtuzumab oder eine andere krankheitsmodifizierende Therapie. Dabei blieben die jährlichen Schubraten der Patienten, die in den Studien mit Alemtuzumab behandelt worden waren, im gesamten Verlängerungszeitraum niedrig (0,13 in CARE-MS I bzw. 0,14 in CARE-MS II in Jahr 7) und bei 74 % beziehungsweise 69 % trat keine bestätigte Verschlechterung der Behinderung auf; bei 37 % beziehungsweise 44 % kam es sogar zu einer bestätigten Verbesserung der Behinderung. Die Hirnatrophie verlangsamte sich weiter und es gab bei der Mehrheit der Patienten über die sieben Beobachtungsjahre keinerlei Hinweise auf eine Krankheitsaktivität im MRT [Traboulsee A et al. P6.375; Pelletier D et al. P6.367; Neurol 2018; 90:(15 Supplement)]. ...

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