Zum Inhalt

mTOR-Signalwegnetz abschalten

Hemmung an mehreren molekularen Zielen verhindert Tumorresistenzen

Erschienen in:

Auszug

Das Signalwegnetz der Proteinkinase „mammalian target of rapamycin“ (mTOR) ist involviert in die Prozesse des Alterns, von neurologischen Erkrankungen, Arthritis, Insulinresistenz und Osteoporose, vor allem aber auch in die Entstehung von Tumoren und Krebsstammzellen. Die mTOR-Signalwege sind sehr komplex und die vielen Feedbackschleifen zu vorgeschalteten Signalmolekülen beeinträchtigen die Effektivität von bereits zugelassenen mTOR-Inhibitoren der ersten Generation. Die mTOR-Hemmer der dritten Generation und duale Inhibitoren könnten diese Resistenzen überwinden. …
Titel
mTOR-Signalwegnetz abschalten
Hemmung an mehreren molekularen Zielen verhindert Tumorresistenzen
Verfasst von
Sabrina Kempe
Publikationsdatum
05.12.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Im Fokus Onkologie / Ausgabe 6/2024
Print ISSN: 1435-7402
Elektronische ISSN: 2192-5674
DOI
https://doi.org/10.1007/s15015-024-4031-y

Neu im Fachgebiet Onkologie

Stellenwert der Neoadjuvanz beim lokal fortgeschrittenen kolorektalen Karzinom

Mit der NeoCol-Studie ist nun die dritte randomisierte kontrollierte Studie zur neoadjuvanten Therapie des lokal fortgeschrittenen CRC ohne Vorteil für das krankheitsfreie Überleben verlaufen. Und dennoch ruhen auf dem Ansatz weiter Hoffnungen.

Arbeitsvertrag für angestellte Ärztinnen und Ärzte: Das gilt bei Fortbildungen, Überstunden und Boni

Immer mehr Ärztinnen und Ärzte arbeiten angestellt in Praxen bzw. MVZ. Was im Arbeitsvertrag geklärt werden kann und sollte und wo Risiken liegen, erklärt Medizin- und Arbeitsrechtlerin Gabriele Leucht.

Wird die Therapie bei inflammatorischem Brustkrebs voreilig deeskaliert?

Die Prognose beim inflammatorischen Mammakarzinom bleibt ungünstig, wie eine Analyse von US-Registerdaten nahelegt. Ein weiteres Problem ist demnach, dass zunehmend weniger Frauen die leitliniengerechte trimodale Therapie erhalten. 

Fokale Salvage-Therapie bei lokalem Prostatakrebsrezidiv langfristig wirksam

Bei einem nach Radiotherapie lokal rezidivierten Prostatakarzinom sind fokale Salvage-Therapien mit einer guten Prognose verbunden: Das krebsspezifische Zehn-Jahres-Überleben ist einem retrospektiven Vergleich zufolge ebenso hoch wie nach Salvage-Prostatektomie.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH