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Talgdrüsenkarzinome: Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapie

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Zusammenfassung

Talgdrüsenkarzinome sind selten vorkommende, jedoch sehr aggressive bösartige Tumoren, die ihren Ursprung in den Talgdrüsen der Haut haben. Sie zeigen eine Differenzierung in Richtung der Talgdrüsenzellen (Sebozyten) und können an unterschiedlichen Körperstellen auftreten, treten jedoch besonders häufig im Kopf-Hals-Bereich auf und sind dort die häufigsten malignen Adnextumoren der Haut [1]. Die Inzidenz von Talgdrüsenkarzinomen ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen, und beträgt 0,1–0,23 Fälle pro 100.000 Personenjahre. Aufgrund ihrer speziellen Merkmale in Bezug auf das klinische Erscheinungsbild, die Diagnostik und die Therapie stellen sie eine besondere Herausforderung in der medizinischen Versorgung dar. Auf diese Aspekte geht auch die kürzlich veröffentlichte S1-Leitlinie zum Talgdrüsenkarzinom ein [2].
Titel
Talgdrüsenkarzinome: Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapie
Verfasst von
Prof. Dr. Jochen S. Utikal
Publikationsdatum
04.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-025-00679-4
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