Talgdrüsenkarzinome: Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapie
- 04.09.2025
- Muir-Torre-Syndrom
- Topic
- Verfasst von
- Prof. Dr. Jochen S. Utikal
- Erschienen in
- best practice onkologie | Ausgabe 10/2025
Zusammenfassung
Talgdrüsenkarzinome sind selten vorkommende, jedoch sehr aggressive bösartige Tumoren, die ihren Ursprung in den Talgdrüsen der Haut haben. Sie zeigen eine Differenzierung in Richtung der Talgdrüsenzellen (Sebozyten) und können an unterschiedlichen Körperstellen auftreten, treten jedoch besonders häufig im Kopf-Hals-Bereich auf und sind dort die häufigsten malignen Adnextumoren der Haut [1]. Die Inzidenz von Talgdrüsenkarzinomen ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen, und beträgt 0,1–0,23 Fälle pro 100.000 Personenjahre. Aufgrund ihrer speziellen Merkmale in Bezug auf das klinische Erscheinungsbild, die Diagnostik und die Therapie stellen sie eine besondere Herausforderung in der medizinischen Versorgung dar. Auf diese Aspekte geht auch die kürzlich veröffentlichte S1-Leitlinie zum Talgdrüsenkarzinom ein [2].
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- Titel
- Talgdrüsenkarzinome: Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapie
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Jochen S. Utikal
- Publikationsdatum
- 04.09.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
best practice onkologie / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11654-025-00679-4
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