Skip to main content
main-content

Multiple Sklerose

Aktuelle Therapieempfehlungen: Sekundär progrediente multiple Sklerose

In 85 bis 90 Prozent der MS Fälle handelt es sich um einen schubförmig-remittierenden Verlauf. Ohne verlaufsmodifizierende Therapien geht die Krankheit oft in eine sekundär progrediente Form über, die zu neurologischen Defekten führt und schwer zu behandeln ist. Welche Therapieoptionen gibt es? Eine Übersicht.

Neues zum MS-Monitoring: Das können NFL-Biomarker

Ohne gute Diagnostik, keine gute Therapie, das gilt insbesondere für chronische Erkrankungen, wie die Multiple Sklerose. Viel diskutiert und immer mehr erprobt ist der NFL-Biomarker. Er kann dabei unterstützen eine Krankheitsaktivität der MS früh und objektiv zu erkennen. Über die Praxistauglichkeit dieses Biomarkers und wie er die Standarddiagnostik bereichern kann, sprechen wir in dieser Folge.

Wenn Immunzellen Moleküle verwechseln: Der Mechanismus der EBV-MS-Hypothese

Jetzt geht's ins Detail: Forschende haben womöglich den Mechanismus entschlüsselt, nachdem eine EBV-Infektion eine MS-Erkrankung induzieren kann. Die gebildeten EBV-Antikörper "verwechseln" ein Gliaprotein mit den EBV-Antigenen. Das führe dazu, dass gliale Strukturen im ZNS angegriffen werden. Weitere Untersuchungen mit MS-Erkrankten stehen an, um den Zusammenhang klarzustellen.

Chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankungen

CME: Neue MS-Therapeutika stadiengerecht einsetzen

Neue Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich der Immuntherapie führten zu der Erstellung einer neuen konsensbasierten S2k-Leitlinie. Kriterien zur Auswahl der geeignetsten Immuntherapie und weitere wichtige Auszüge aus der Leitlinie werden im Beitrag erläutert und anhand einer Kasuistik praxisnah angewandt.

Neurologische Kasuistik

Großflächige Rötung auf dem Rücken einer MS-Patientin

Eine 45-jährige MS-Patientin ist seit mehreren Jahren stabil unter Glatirameracetat – keine weiteren Schübe, keine erhöhte Läsionslast. Plötzlich bildet sich eine großflächige Rötung im Bereich ihres Rückens und Gesäßes ohne weitere Symptome. Welche Ursache vermuten Sie?

CME-Fortbildungsartikel

Läsionen in der MRT einer Patientin mit progredienter Beinschwäche und Doppelbildern

22.05.2022 | Multiple Sklerose | Zertifizierte Fortbildung Neurologie

CME: Neue MS-Therapeutika stadiengerecht einsetzen

Neue Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich der Immuntherapie führten zu der Erstellung einer neuen konsensbasierten S2k-Leitlinie. Kriterien zur Auswahl der geeignetsten Immuntherapie und weitere wichtige Auszüge aus der Leitlinie werden im Beitrag erläutert und anhand einer Kasuistik praxisnah angewandt.

Patientin im Arztgespräch

19.08.2021 | Multiple Sklerose | Zertifizierte Fortbildung Neurologie Zur Zeit gratis

CME: Immunmodulatorische Therapien bei MS in der Pandemie

In der Pandemie ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Therapieverlauf bei einer Multiplen Sklerose erforderlich. In diesem Kurs lesen Sie, wie die Gabe von Immuntherapeutika im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung oder -Impfung einzuschätzen ist.

Frau mit Pillenpackung in der Hand

14.07.2021 | Kontrazeption | Zertifizierte Fortbildung

CME: Kontrazeption in Spezialsituationen

Grunderkrankungen können die Anwendung von Kontrazeptiva einschränken. Anhand der Beispiele Multiple Sklerose, systemischer Lupus erythematodes und Mammakarzinom veranschaulicht Ihnen der Beitrag, wie Sie Krankheitsbild und Therapie in der individuellen Wahl des Kontrazeptivums berücksichtigen. 

01.06.2021 | Neurologische Beteiligung bei Infektionserkrankungen | CME

Entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Autoimmune entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) können, trotz der fortgeschrittenen Bildgebung, diagnostisch eine Herausforderung sein. Fehler können fatale Folgen haben (z. B. tumefaktive Läsionen), da eine falsche …

weitere anzeigen

Nachrichten

weitere anzeigen

Kasuistiken

Hautbefund an Flanke und Gesäß der Patientin

16.05.2022 | Multiple Sklerose | Fortbildung

Großflächige Rötung auf dem Rücken einer MS-Patientin

Eine 45-jährige MS-Patientin ist seit mehreren Jahren stabil unter Glatirameracetat – keine weiteren Schübe, keine erhöhte Läsionslast. Plötzlich bildet sich eine großflächige Rötung im Bereich ihres Rückens und Gesäßes ohne weitere Symptome. Welche Ursache vermuten Sie?

Magnetresonanztomographie (MRT). Axiale T1-gewichtete kontrastverstärkte MRT mit Fettsuppression

18.02.2022 | Optikusneuritis | Kasuistiken

Fehldiagnose in 71% der Fälle – was steckte hinter dem Papillenödem?

Bei einer Patientin wird eine Neuritis nervi optici diagnostiziert. MRT Befunde und das Ausbleiben einer Besserung passen nach erneuter Prüfung aber nicht zur Diagnose. Was eigentlich dahinter steckt, wird laut einer Studie in 71,4% der Fälle verzögert erkannt – fatal, denn eine Fehldiagnose führt meist zum irreversiblen Sehverlust.

Bihemisphärischen Marklagerläsionen

15.06.2021 | Kopfschmerzen | Neuro-Quiz

Diagnose gesucht – Vernichtungskopfschmerz & Kaliberschwankungen der intrakranialen Gefäße

Eine 40-jährige Patientin stellt sich mit Vernichtungskopfschmerz und multisegmentalen Kaliberschwankungen der intrakranialen Gefäße bei Ihnen vor. Zwei Monate zuvor war eine Multiple Sklerose erstdiagnostiziert worden. Es folgte eine 5‑tägige Kortisonstoßtherapie. An welches Krankheitsbild denken Sie?

weitere anzeigen

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Gespräch zwischen Ärztin und Patientin

21.07.2022 | Multiple Sklerose | Arzneimitteltherapie

Aktuelle Therapieempfehlungen: Sekundär progrediente multiple Sklerose

In 85 bis 90 Prozent der MS Fälle handelt es sich um einen schubförmig-remittierenden Verlauf. Ohne verlaufsmodifizierende Therapien geht die Krankheit oft in eine sekundär progrediente Form über, die zu neurologischen Defekten führt und schwer zu behandeln ist. Welche Therapieoptionen gibt es? Eine Übersicht.

verfasst von:
PD Dr. med. A. Bayas, M. Christ

23.06.2022 | Adipositas | Leitthema

Metabolisches Syndrom und Adipositas bei Nierentransplantation

Adipositas und das metabolische Syndrom (MS) stellen einerseits Risikofaktoren für die chronische Nierenerkrankung dar, ein erhöhter Body-Mass-Index (BMI) kann andererseits mit einem besseren Überleben von Dialysepatienten assoziiert sein. Ein BMI …

verfasst von:
L. Platen, V. Kappler, F. Schraml, C. Holzmann-Littig, L. Renders

21.06.2022 | Multiple Sklerose | Journal club

Multiple Sklerose: Hochaktive Therapie von Anfang an lohnt sich

Noch immer wird diskutiert, was bei einer schubförmigen MS besser ist: Therapieeskalation oder eine initial hochaktive Therapie? In einem nationalen Vergleich wurde untersucht, wie weit Behinderungen unter den zwei Ansätzen voranschreiten. Demnach scheint eine von Anfang an hochwirksame Therapie effektiver zu sein.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Til Menge

23.05.2022 | Multiple Sklerose | Journal club

Bindeglied zwischen Infektion und initialer Fehlsteuerung des Immunsystems gefunden?

verfasst von:
Prof. Dr. med. Volker Limmroth

23.05.2022 | Epstein-Barr-Virus | Journal club

Der Verbindung zwischen dem Epstein-Barr-Virus und Multipler Sklerose auf der Spur

verfasst von:
Prof. Dr. med. Volker Limmroth

27.04.2022 | Sternotomie | Übersichten

Die superiore Ministernotomie – für welche Operationen?

In den letzten Jahren treten minimal-invasive Operationsmethoden in der Herzchirurgie immer weiter in den Vordergrund. Die Vorteile sind in erster Linie ein geringerer Blutverlust und eine niedrigere Transfusionsrate sowie eine verkürzte …

verfasst von:
Felix Goldstein, Heinz Deschka, Tomas Kozmik, Sven Martens, Mirela Scherer, Andreas Rukosujew, Prof. Dr. Andreas Hoffmeier
Ärztin und junge Patientin

11.04.2022 | Multiple Sklerose | Fortbildung

Auf diese Komorbiditäten sollten Sie bei Multipler Sklerose achten

Rund jede zweite an Multipler Sklerose erkrankte Person leidet laut Studien zeitgleich an einer Komorbidität. Das kann den Krankheitsverlauf erschweren, gar die Mortalitätsrate erhöhen. Ein ganzheitliches Therapiemanagement ist hierbei gefragt.

verfasst von:
Dr. Niklas Frahm, Firas Fneish, David Ellenberger, Melanie Peters, Herbert Temmes, Alexander Stahmann
Digitale Anwendungen in der Medizin

01.04.2022 | Apoplex | Fortbildung

Digitale Gesundheitsanwendungen in der Neurologie und Psychiatrie

Die ersten DiGA haben die Neurologie und Psychiatrie erreicht und sind vielversprechend mit ihrem Ansatz, Patientinnen und Patienten niederschwellig zu unterstützen. Erste Daten gibt es zu Anwendungen, die unter anderem bei Parkinson, MS, Depression oder Migräne unterstützend sein können. Voraussetzung zur Zulassung ist vor allem der positive Versorgungseffekt.

verfasst von:
Dr. med. Sabine Stallforth, M.A. Sijmen van Schagen, M.Sc. Elisa Bott, M.Sc. Cordula Forster, Dipl. Sportwiss. Till Gladow, Ass. Prof. Dr.-Ing. Jean Schweitzer, Prof. Dr. med. Jochen Klucken
MRT-Bilder eines Gehirns

22.03.2022 | Neuroradiologie | Leitthema

Neue MRT-Leitlinien bei multipler Sklerose

Die neue Leitlinie behandelt vor allem den Einsatz von Gadolinium-Kontrastmittel, das immer wieder zu Sicherheitsbedenken führte. Protokolle zur spinalen und zerebralen MRT wurden zudem gestrafft – so soll die Gesamtuntersuchung bei einer multiplen Sklerose effizienter ablaufen.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Wolfgang Reith, Alena Hausmann, Michael Kettner

22.03.2022 | Multiple Sklerose | Journal club

Ponesimod wirksamer als Teriflunomid in der Behandlung der schubförmigen MS

verfasst von:
Prof. Dr. med. Volker Limmroth
weitere anzeigen

Sonderformate

03.06.2022 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Online-Artikel

Multiple-Sklerose-Daten vom AAN-Kongress 2022: MS-Betroffene mit und ohne Vortherapie profitieren von einem frühen Wechsel auf Ocrelizumab

Mit dem Anti-CD20-Antikörper Ocrelizumab kann die Krankheitsaktivität bei Patient*innen mit Multipler Sklerose (MS) nachweislich unterdrückt und die Progression verlangsamt werden. Aktuelle Daten aus den Studien CASTING/LIBERTO bei schubförmiger MS und CONSONANCE bei den progredienten MS-Formen unterstreichen erneut die Bedeutung einer frühzeitigen und kontinuierlichen Therapie mit Ocrelizumab für einen langfristigen Therapieerfolg. Sie bestätigen darüber hinaus das anhaltend günstige Nutzen-Risiko-Profil von Ocrelizumab. In einer Subgruppe von CONSONANCE wird zudem das Potenzial digitaler Lösungen für das Monitoring der MS untersucht.

Roche Pharma AG

30.09.2021 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Online-Artikel

Schubförmig remittierende Multiple Sklerose - Frühzeitig intervenieren mit langfristig tragbarem Therapiekonzept

Bei hochaktiver schubförmig remittierender Multipler Sklerose ist frühzeitig eine konsequente bestmögliche Krankheitskontrolle erforderlich mit dem Ziel, den Patient*innen möglichst lange ein unabhängiges Leben zu ermöglichen. Für den Sphingosin-1-Phosphat (S1P)-Rezeptormodulator Fingolimod konnte in klinischen Langzeitstudien sowie in den Real-World-Studien PANGAEA und PANGAEA 2.0 eine hohe Wirksamkeit und Sicherheit bei RRMS gezeigt werden – auch bei jungen Erwachsenen. Unzureichend mit einer krankheitsmodifizierenden Therapie behandelte Patient*innen profitieren zudem nachweislich von einer Umstellung auf Fingolimod, die im Praxisalltag immer häufiger und früher durchgeführt wird.

Novartis Pharma GmbH

Buchkapitel zum Thema

2020 | Multiple Sklerose | OriginalPaper | Buchkapitel

Pharmakologische Behandlung der multiplen Sklerose

Als Basistherapeutika für die Behandlung der multiplen Sklerose gelten derzeit die parenteral zu verabreichenden Beta-Interferone und Glatirameracetat sowie die oral verfügbaren Arzneistoffe Dimethylfumarat und Teriflunomid, die zur Behandlung der …

Nicht gefunden, wonach Sie suchten?

Probieren Sie es mit der Suchfunktion:

Passend zum Thema

ANZEIGE

Update: COVID-19 und MS-Therapie

Weltweite MS-Daten zeigen unterschiedliche Ergebnisse zum Infektionsrisiko und Schweregrad des COVID-19-Verlaufs. Informieren Sie sich zu den aktuellen Erkenntnissen zu COVID-19 und MS sowie neuen Studiendaten zur Behinderungsprogression, die beim ACTRIMS-/ECTRIMS-Kongress 2020 vorgestellt wurden.

ANZEIGE

Behandlung von SMA in der Praxis

Seit über einem Jahr gibt es mit Risdiplam (EVRYSDI®▼) eine neue Therapieoption zur Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (SMA). Sie zeigt eine hohe und konstante Wirksamkeit. Aber wie sieht es in der Routinepraxis aus? Einblicke bietet das globale SMA Exchange Forum.

ANZEIGE

Neuroscience News: Wissenswertes zu MS, NMOSD und SMA

Der Neuroscience Content Hub von Roche informiert über die neurodegenerativen Erkrankungen Multiple Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und Spinale Muskelatrophie. Entdecken Sie Wissenswertes zu Therapieoptionen, aktuelle Kongress-News und hören Sie Expertenstimmen aus der Praxis.