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Multiple Sklerose

Teil 4 - Multidimensionale Ganganalyse

Was die Schritte bei Multipler Sklerose verraten

2MWT: maximale Gehstrecke in zwei Minuten, mit Hodometer und Bewegungssensoren

Um die Gehfunktion von Menschen mit Multipler Sklerose zu messen, und Beeinträchtigung früh zu erkennen und detailliert zu verfolgen, wie es für eine individuelle Therapieoptimierung nötig ist, sollte eine multidimensionale Ganganalyse eingesetzt werden. Was dabei wichtig ist, erfahren Sie im Beitrag.

Hakenwürmer eher ungeeignet zur MS-Therapie

Hakenwurm Ancylostoma braziliense

Der Ansatz ist interessant: Parasiten sollen die Schieflage beim Immunsystem MS-Kranker korrigieren. In einer Studie hatten Hakenwürmer jedoch keinen großen Einfluss auf die Zahl neuer MRT-Läsionen. Lediglich der Anteil von Patienten ohne MRT-Aktivität war bei Infizierten höher.

Ist die Differenzierung in schubförmige und progrediente MS obsolet?

Gehirn-MRT bei multipler Sklerose

Üblicherweise unterscheidet man zwischen schubförmigen und progredienten Verläufen der multiplen Sklerose. Ein Forscherteam hat zwei Studien daraufhin analysiert – und bestreitet, dass die Unterscheidung besonders sinnvoll ist.

MS-Patienten unter Teriflunomid-Therapie mit aktiver COVID-19-Infektion

MRT Scans von MS-Patient der später COVID-19 entwickelt

Die Autoren der englischsprachigen Arbeit beschreiben fünf Fälle von MS-Patienten, die während einer aktiven COVID-19-Erkrankung ihre Teriflunomid-Therapie weiter geführt haben. Aus ihren Erfahrungen leiten die Autoren Implikationen für die Praxis ab. Zudem diskutieren sie, ob sich Teriflunomid als COVID-19-Medikament eigenen könnte.

Bluttest auf MS entwickelt

Blutentnahme

Mit einem Test auf vier unterschiedliche Mikro-RNAs im Serum lässt sich eine MS recht präzise diagnostizieren. In einer ersten Studie kamen Forscher auf eine Spezifität von 90% bei einer Sensitivität von 84%.

CME-Fortbildungsartikel

03.06.2020 | Bewegungsstörungen | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 4/2020

Differenzialdiagnose des Tremors

Zur Differenzialdiagnose des Tremors werden in erster Linie klinische diagnostische Mittel eingesetzt. In der neuesten Klassifikation werden aufgrund klinischer Kriterien 17 Syndrome unterschieden, die nach den Präsentiersyndromen in 6 …

11.03.2020 | Immunmodulatoren | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2020

CME: Risiken bei Immuntherapien in der Neurologie

Auch im Fachbereich der Neurologie werden Immuntherapien immer wichtiger, bergen jedoch das Risiko für potenzielle, dem Behandelnden oft unbekannte Komplikationen. Wie lange sollten Therapien fortgeführt, wann ausgesetzt und wie ein entsprechendes Monitoring angewandt werden?

08.12.2019 | Multiple Sklerose | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2020

CME: Kognitive Störungen bei MS – frühzeitig im Blick haben

Kognitive Störungen zählen zu den Schlüsselsymptomen der multiplen Sklerose und beeinträchtigen Lebensqualität und Berufsfähigkeit. Daher sind frühe diagnostische Maßnahmen entscheidend für die Verlaufs- und Therapieplanung.

01.12.2019 | Multiple Sklerose | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 6/2019

CME: Zeitgemäße MS-Therapie

Die Therapie der Multiplen Sklerose ist insbesondere in den vergangenen zehn Jahren vielfältiger geworden. Zudem erlauben die immer wieder verbesserten McDonald-Kriterien eine frühe Diagnosestellung und damit eine frühzeitige Therapie.

Nachrichten

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Kasuistiken

02.06.2020 | COVID-19 | Original Communication Zur Zeit gratis

MS-Patienten unter Teriflunomid-Therapie mit aktiver COVID-19-Infektion

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11.03.2020 | Kopfschmerzsyndrome | Fortbildung | Ausgabe 3/2020

Augenbewegungsstörung bei Kopfschmerzpatientin – Ihre Diagnose?

Eine 23-jährigen Patientin ohne Vorerkrankungen beklagte holozephal drückende Kopfschmerzen, die in letzter Zeit fast täglich aufträten. Die Patientin gab an, manchmal das Gefühl zu haben, unscharf zu sehen, wenn der Schmerz stärker war. Ein Augenbewegungsschmerz lag nicht vor. Außer oraler Kontrazeption nahm die Patientin keine Medikamente ein.

13.10.2019 | Neurologische Diagnostik | Der interessante Fall | Ausgabe 6/2019

Unklare neurologische Diagnose: Die Ursache liegt im Darm

Ein damals 55-jähriger männlicher Patient wird aufgrund einer hochaktiven, schubförmigen, örtlich und zeitlich disseminierte Erkrankung mehrmals stationär aufgenommen. Zuerst wird ein Schlaganfall diagnostiziert, als nächstes wird an eine liquornegative multiple Sklerose gedacht. Was vermuten Sie?

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24.06.2020 | Multiple Sklerose | Journal club | Ausgabe 6/2020

B-Zell-Depletion wirksam in der SPMS-Therapie

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10.06.2020 | Multiple Sklerose | Übersichten Open Access

Ocrelizumab zur Behandlung der Multiplen Sklerose

Ocrelizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der sich gegen das Differenzierungsantigen CD20 richtet und zu einer effektiven längerfristigen Depletion von Lymphozyten, insbesondere von B‑Zellen, führt. Unlängst publizierte Phase-3-Studien belegen …

Autoren:
Jonas Graf, Philipp Albrecht, Norbert Goebels, Orhan Aktas, FRCP Prof. Dr. Hans-Peter Hartung

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Autoren:
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25.05.2020 | Multiple Sklerose | Journal club | Ausgabe 5/2020

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27.04.2020 | Multiple Sklerose | Journal club | Ausgabe 4/2020

Vitamin D3 als Add-on zu Interferon beta ohne nachweisbaren klinischen Benefit bei MS

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Priv.-Doz. Dr. med. Til Menge

24.04.2020 | Multiple Sklerose | Leitthema | Ausgabe 6/2020

Kernaspekte einer bedarfsgerechten Versorgung von Patienten mit Multipler Sklerose

Inanspruchnahme ambulanter Leistungen und „shared decision making“

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste chronisch-entzündliche, neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter [ 20 ]. Die Diagnosestellung hat auf die Betroffenen und ihre Familien oftmals große Auswirkungen. Durch die Notwendigkeit einer …

Autoren:
A. K. Kraft, K. Berger

06.04.2020 | Multiple Sklerose | Fortbildung | Ausgabe 2/2020

Monitoring der subklinischen MS-Krankheitsaktivität

Die Magnetresonanztomografie spielt bei Multipler Sklerose eine zentrale Rolle bei der Erfassung der Krankheitsdynamik. Es gibt zudem neuere, zunehmend alltagstaugliche Techniken, die zukünftig zur Detektion der therapieinduzierten …

Autoren:
Hagen H. Kitzler, Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Dr. med. Stefanie Fischer

26.03.2020 | Multiple Sklerose | Journal club | Ausgabe 3/2020

Welche Effekte hat das Absetzen von Cannabis bei MS-Patienten?

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Sonderberichte

06.04.2020 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiple Sklerose - Stabiler Krankheitsverlauf als Voraussetzung für eine Schwangerschaft

Bei Frauen tritt die schubförmig remittierende Multiple Sklerose etwa dreimal häufiger auf als bei Männern. Die Erkrankung trifft oftmals Frauen, die im gebärfähigen Alter sind und bei denen die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Über ihre Empfehlungen für MS-Patientinnen vor und während der Schwangerschaft und in der Stillzeit berichten Dr. Alexa Krumme und Prof. Dr. Mathias Mäurer.

Biogen GmbH

11.12.2019 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel

Multiple Sklerose - Therapie mit Interferon beta-1b: Zulassungsänderung für Schwangerschaft und Stillzeit

Die Multiple Sklerose (MS) betrifft vor allem jüngere Frauen, was bei der Beratung und Therapiewahl wichtige Fragen im Hinblick auf Kinderwunsch und Schwangerschaft aufwirft. Mit der aktuellen EU-Zulassungsänderung zur Anwendung von Interferon beta-1b bei MS in der Schwangerschaft und Stillzeit hat sich das Therapiemanagement für Ärzte und Patientinnen vereinfacht. Umfassende Daten aus mehreren Registern zeigen, dass eine Interferon-beta-Exposition vor oder in der Frühschwangerschaft keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung des Fötus und den Ausgang der Schwangerschaft hatte. Eine adäquate Behandlung der MS und ein Kinderwunsch schließen sich somit nicht mehr aus.

Bayer Vital GmbH

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