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18.09.2017 | Multiple Sklerose | Sonderbericht | Onlineartikel | Biogen GmbH, Ismaning

MULTIPLE SKLEROSE

Drei Fragen an Prof. Dr. Ralf Linker zur AAN-Jahrestagung 2017

Vom 22.-28. April 2017 fand in Boston/Massachusetts, USA, die 69. Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) statt. Zu diesem Anlass wurden aktuelle Daten zur Behandlung der verschiedenen Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (MS) vorgestellt. Im Videointerview fasst Prof. Dr. Ralf Linker, Erlangen, die wichtigsten Studienergebnisse zusammen

Als beachtenswert empfindet Linker die Ergebnisse zweier publizierter Subgruppenanalysen der prospektiven Beobachtungsstudien PROTEC und RESPOND, die eine deutliche Reduktion der Schubraten bei Patienten mit milder bis moderater schubförmig remittierender MS (RRMS) unter der Behandlung mit Dimethylfumarat (Tecfidera®) belegen (Berger T et al., AAN 2017, P6.363; Kresa-Reahl K et al., AAN 2017, P2.406). Auch die positiven Vergleichsdaten zu Peginterferon β-1a (Plegridy®) bei der Therapie von RRMS-Patienten sind aus Sicht des Experten bemerkenswert (Coyle PK et al., AAN 2017, P367; Newsome SD et al., AAN 2017, P368).

Bezüglich der Therapie der (hoch-)aktiven MS hält Linker die aktuellen Ergebnisse der DECIDE-Extensionsstudie EXTEND zur nachhaltigen Verbesserung der Läsionsaktivität unter Daclizumab (Zinbryta®) für besonders interessant (Cohan S et al., AAN 2017, P5.343). Zudem lagen bei einer 24-wöchigen Unterbrechung der Daclizumab-Therapie die Anzahl der Gadolinium-aufnehmenden Läsionen und die jährliche Schubrate nicht über dem Niveau vor der Behandlung (Giovannoni G et al., AAN 2017, P2.400). Abschließend äußert sich Linker zu neuen Erkenntnissen über die positiven Effekte des frühen Einsatzes von Natalizumab (Tysabri®), die aus der Real-World-Studie TOP bei Patienten mit (hoch-)aktiver MS stammen (Spelman T et al., AAN 2017, P350).

Pflichttexte


TECFIDERA® 120/240 mg magensaftresistente Hartkapseln. Wirkstoff: Dimethylfumarat. Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält 120/240 mg Dimethylfumarat. Sonstige Bestandteile: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Triethylcitrat, Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:1) (Ph. Eur.), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-Dispersion 30% (Ph. Eur.), Simeticon, Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80, Gelatine, Titandioxid (E 171), Brillantblau FCF (E 133), Eisen(III)-
hydroxid-oxid x H2O (E 172), Schellack, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid (E 172). Anwendungsgebiete: Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Dimethylfumarat oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Hitzegefühl, Diarrhoe, Übelkeit, Schmerzen Oberbauch, Abdominalschmerz, Ketonkörper im Urin; Häufig: Gastroenteritis, Lymphopenie, Leukopenie, Brennen, Hitzewallung, Erbrechen, Dyspepsie, Gastritis, Gastrointestinale Erkrankung, Pruritus, Ausschlag, Erythem, Proteinurie, Wärmegefühl, Albumin im Urin nachweisbar, Aspartataminotransferase erhöht, Alaninaminotransferase erhöht, Leukozytenzahl erniedrigt; Gelegentlich: Überempfindlichkeit; Nicht bekannt: Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML), arzneimittelbedingter Leberschaden. Weitere Angaben: siehe Fachinformation. Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Verschreibungspflichtig. Biogen Idec Limited, Innovation House, 70 Norden Road, Maidenhead, Berkshire, SL6 4AY, Vereinigtes Königreich. Stand: Mai 2017.

PLEGRIDY® 63/94/125 Mikrogramm Injektionslösung in einer Fertigspritze / PLEGRIDY® 63/94/125 Mikrogramm Injektionslösung in einem Fertigpen. Wirkstoff: Peginterferon beta-1a. Zusammensetzung: 1 Fertigspritze/Fertigpen enthält: 63/94/125 Mikrogramm Peginterferon beta-1a in 0,5 ml Injektionslösung. Sonstige Bestandteile: Natriumacetat-Trihydrat, Essigsäure 99%, Argininhydrochlorid, Polysorbat 20, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen natürliches oder rekombinantes Interferon beta oder Peginterferon oder einen der sonstigen Bestandteile; Behandlungsbeginn während der Schwangerschaft; aktuelle schwere Depression und/oder Suizidgedanken. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Kopfschmerzen, Myalgie, Arthralgie, Erythem an der Injektionsstelle, grippeähnliche Erkrankung, Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen an der Injektionsstelle, Asthenie, Injektionsstelle juckend; Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Pruritus, Hyperthermie, Schmerz, Ödem an der Injektionsstelle, Wärme an der Injektionsstelle, Injektionsstelle Hämatom, Ausschlag an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle, Verfärbung an der Injektionsstelle, Injektionsstelle entzündet, Körpertemperatur erhöht, Alaninaminotransferase erhöht, Aspartataminotransferase erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, Hämoglobin erniedrigt, Leukozytenzahl erniedrigt, Depression; Gelegentlich: Thrombozytopenie, Überempfindlichkeitsreaktion, Konvulsion, Urtikaria, Thrombozytenzahl vermindert; Selten: Thrombotische Mikroangiopathie (einschließlich thrombotisch-thrombozytopenische Purpura/hämolytisches urämisches Syndrom*), Nephrotisches Syndrom, Glomerulosklerose, Injektionsstelle nekrotisch. Häufigkeit nicht bekannt: Pulmonale arterielle Hypertonie. (*Klassenbezeichnung für alle Interferon beta-Arzneimittel) (Klassenbezeichnung für Interferon-Produkte) Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Verschreibungspflichtig. Weitere Angaben: Siehe Fachinformation. Biogen Idec Limited, Innovation House, 70 Norden Road, Maidenhead, Berkshire, SL6 4AY, Vereinigtes Königreich. Stand Oktober 2015.

ZINBRYTA® 150 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze/ einem Fertigpen. Wirkstoff: Daclizumab. Zusammensetzung: 1 Fertigspritze/ Fertigpen enthält: 150 mg Daclizumab in 1 ml Injektionslösung. Sonstige Bestandteile: Natriumsuccinat, Bernsteinsäure, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) bei erwachsenen Patienten mit: hochaktiver Erkrankung trotz Behandlung mit einem vollständigen und angemessenen Zyklus mit mindestens einer krankheitsmodifizierenden Therapie (DMT) oder rasch fortschreitender, schwerer schubförmiger Multipler Sklerose, für die eine Behandlung mit anderen DMTs nicht geeignet ist. Gegenanzeigen: Patienten mit einer Vorgeschichte von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Anaphylaxie oder anaphylaktoide Reaktionen) gegen Daclizumab oder einen der sonstigen Bestandteile, vorbestehende Lebererkrankung oder Leberfunktionsstörung. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Infektion der oberen Atemwege, Nasopharyngitis; Häufig: Pneumonie, Atemwegsinfektion, Bronchitis, Virusinfektion, Grippe, Laryngitis, Tonsillitis, Pharyngitis, Follikulitis, Rhinitis, Lymphadenopathie, Lymphadenitis, Anämie, Depression, Schmerzen im Oropharynx, Diarrhoe, Dermatitis, Dermatitis allergisch, Ekzem, Psoriasis, seborrhoische Dermatitis, Exfoliation der Haut, Ausschlag, makulo-papulöser Ausschlag, Akne, Erythem, Pruritus, trockene Haut, Fieber, Hepatitis, ALT erhöht, AST erhöht, Leberfunktionstest anomal, Leberenzym erhöht, Lymphozytenzahl erniedrigt; Gelegentlich: Autoimmunhämolytische Anämie, exfoliativer Hautausschlag, toxischer Hautausschlag, nummuläres Ekzem. Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Verschreibungspflichtig. Weitere Angaben: Siehe Fachinformation. Biogen Idec Ltd., Innovation House, 70 Norden Road, Maidenhead, Berkshire, SL6 4AY, Vereinigtes Königreich. Stand: Juli 2017.

TYSABRI® 300 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung Wirkstoff: Natalizumab. Zusammensetzung: Ein Milliliter Konzentrat enthält 20 mg Natalizumab (300 mg Natalizumab pro Durchstechflasche). Sonstige Bestandteile: Natriumdihydrogenphosphat (Monohydrat), Dinatriumhydrogenphosphat (Heptahydrat), Natriumchlorid, Polysorbat 80 (E433), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Indiziert für die krankheitsmodifizierende Monotherapie bei Erwachsenen mit hochaktiver, schubförmig remittierend verlaufender Multipler Sklerose bei folgenden Patientengruppen: Patienten mit hochaktiver Erkrankung trotz Behandlung mit einem vollständigen und angemessenen Zyklus mit mindestens einer krankheitsmodifizierenden Therapie (DMT) oder Patienten mit rasch fortschreitender schubförmig remittierend verlaufender Multipler Sklerose. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Natalizumab oder einen der sonstigen Bestandteile; Progressive Multifokale Leukenzephalopathie (PML); Patienten mit einem erhöhten Risiko für opportunistische Infektionen, wie immungeschwächte Patienten (einschließlich solcher Patienten, die aktuell eine immunsuppressive Behandlung erhalten oder durch frühere Therapien immungeschwächt sind); Kombination mit anderen krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs); Bekannte aktive Malignome (Ausnahme: Basaliom). Nebenwirkungen: Häufig: Harnwegsinfektion, Nasopharyngitis, Urtikaria, Kopfschmerz, Schwindelgefühl, Erbrechen, Übelkeit, Arthralgie, Rigor, Fieber, Fatigue; Gelegentlich: Überempfindlichkeit, Progressive Multifokale Leukenzephalopathie (PML); Selten: Opportunistische Infektionen, Anämie und hämolytische Anämie; Fälle von: Herpes-Enzephalitis und -Meningitis, leberbezogene Ereignisse und Wirkungen auf Labortests. Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Verschreibungspflichtig. Weitere Angaben: Siehe Fachinformation. Biogen Idec Limited, Innovation House, 70 Norden Road, Maidenhead, Berkshire, SL6 4AY, Vereinigtes Königreich. Stand: Februar 2017.

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