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07.02.2020 | Multiples Myelom | Hämatologie | Ausgabe 1/2020

Im Fokus Onkologie 1/2020

Multiples Myelom: Fortschritt kommt bei Älteren zu wenig an

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 1/2020
Autor:
Dipl.-Biol. Friederike Klein
Nach wie vor stirbt ein Teil von Patienten mit multiplem Myelom (MM) früh. Unter 90.975 Patienten mit MM aus der US-amerikanische Surveillance Epidemiology and End Results (SEER)-Datenbank lag die Rate früher Todesfälle in den ersten sechs Monaten zwischen 1975 und 2015 bei 21% [Ailawadhi S et al. ASH. 2019; Abstr 71]. Dabei waren Patienten im Alter von 69 bis 77 Jahren und besonders von über 77 Jahren überproportional betroffen. Moritz Binder von der Mayo Clinic in Rochester, MN/USA, berichtete, dass es einer Auswertung von Daten aus der SEER-Datenbank sowie aus dem Mayo-Klinikverbund zufolge zwischen 2001 und 2015 zu einen deutlichen Rückgang der Früh- wie Langzeitmortalität gekommen sei [Binder M et al. ASH. 2019;Abstr 72]. Es profitierten aber vor allem die jüngeren Patienten: Ihre Exzessmortalität gegenüber Gleichaltrigen in der Normalbevölkerung nahm ab. Bei den über 75-Jährigen - ein Viertel aller Patienten - blieb die Exzessmortalität dagegen über 15 Jahre hinweg trotz Einführung neuer Therapien gleich. Ein Drittel der Patienten dieser Altersgruppe überlebte das erste Jahr nach Diagnose nicht, fünf Jahre überlebte nur einer von fünf Patienten. ...

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