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01.12.2016 | Mundschleimhauterkrankungen | fortbildung | Ausgabe 12/2016

Der Freie Zahnarzt 12/2016

Unerwünschte Arzneimittelreaktionen in der Mundschleimhaut

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 12/2016
Autor:
Dr. C. Nobel
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Zusammenfassung
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) der Mundhöhle sind häufig; die Ausprägung ist meist nicht von der Höhe der Dosierung oder der Dauer der Einnahme abhängig. Das klinische Bild umfasst die Xerostomie, Para- und Dysgeusie mit den typischen oralen Folgeerkrankungen. Ebenso können lichenoide Läsionen, Ulzerationen, bullöse Erkrankungen, Pigmentierungen und Gingivahyperplasien die Folgen sein. Angioödeme und Malignome sind zwar selten, jedoch sollten die Medikamente, die sie verursachen können, bekannt sein, und diesen Patienten sollte aufgrund der weitreichenden Konsequenzen besondere Beachtung geschenkt werden. Da Zahnärzte bei oralen Manifestationen auch dann, wenn sie die Medikamente nicht verordnet haben, oft der erste Ansprechpartner sind, sollten die typischen UAW in der Mundhöhle samt den möglichen differenzialdiagnostischen Möglichkeiten bekannt sein. Ferner führen die Neuzulassung und der zunehmende Einsatz neuer Medikamente, wie beispielsweise der Biologika, zum Auftreten bisher nicht oder wenig bekannter UAW.

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