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27.11.2017 | Muskuloskelettale Radiologie | Leitthema | Ausgabe 12/2017

Der Radiologe 12/2017

Bildgebende Charakteristika maligner und benigner Läsionen der Skelettmuskulatur

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 12/2017
Autoren:
L. Leonard, H. J. Meyer, Prof. Dr. A. Surov

Zusammenfassung

Es gibt eine Vielzahl an Tumoren und tumorartigen Veränderungen mit unterschiedlichem biologischem Verhalten, die die Skelettmuskulatur befallen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, unterschiedliche Läsionen der Skelettmuskulatur aufzuzeigen und anhand ihrer radiologischen Muster zu klassifizieren. Läsionen der Skelettmuskulatur können sich solide, liquide/semiliquide oder fettäquivalent manifestieren sowie auch als diffuse Muskelauftreibungen und als Muskelkalzifikationen. Darüber hinaus gibt es Läsionen mit Mischverhalten der genannten Veränderungen. Benigne und maligne Veränderungen können die gleichen radiologischen Muster aufweisen, weshalb eine sichere Differenzierung häufig schwierig ist. Eine systematische radiologische Beschreibung und wenn möglich Einordnung bez. Ätiologie und Dignität ist in Abhängigkeit der Anamnese notwendig, um eine konsekutive histologische Sicherung zu empfehlen oder unnötige invasive Eingriffe zu verhindern.

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Abb. 10 Synovialsarkom. a T2w-Sequenz. Abbildung einer scharf abgrenzbaren, hypointensen Läsion im Vergleich zur nicht befallenen Muskulatur. b Native T1w-Sequenz. Die Läsion ist leicht hypointens zur umgebenden Muskulatur und schwer abgrenzbar (Pfeil). c Nach Kontrastmittelgabe zeigt sich in der T1w-Sequenz mit Fettsuppression eine homogene Kontrastmittelanreicherung (Pfeil)
117_2017_323_MOESM1_ESM.pdf
Abb. 11 Intramuskuläres Neurofibrom. a Native T1w-Sequenz mit hypointenser Raumforderung (Pfeil) in der Glutealmuskulatur rechts. b Im Subtraktionsbild (T1w nach Kontrastmittel minus T1w nativ, beide ohne Fettsupression) Nachweis einer starken inhomogenen Kontrastmittelanreicherung (Pfeil)
117_2017_323_MOESM2_ESM.pdf
Abb. 12 Neurilemom. a T2w-Sequenz. Nachweis einer scharf abgrenzbaren, hyperintensen, runden Läsion in der Oberschenkelmuskulatur (Pfeil). b Native T1w-Sequenz. Die Läsion (Pfeil) ist isointens im Vergleich zur umgebenden Muskulatur. c Nach Kontrastmittelgabe zeigt sich eine moderate Kontrastmittelanreicherung (Pfeil)
117_2017_323_MOESM3_ESM.pdf
Abb. 13 Bilaterales Elastofibroma dorsi. Dokumentation bilateraler Raumforderungen subskapulär mit Verdrängung der Mm. serratus anteriores (Pfeile). Die Raumforderungen sind isointens im Vergleich zur umliegenden Muskulatur, T2w-Sequenz (a) und T1w-Sequenz (b). Im axialen Subtraktionsbild (T1w nach Kontrastmittel minus T1w nativ, beide ohne Fettsuppression) Nachweis einer diskreten Kontrastmittelanreicherung beidseits
117_2017_323_MOESM4_ESM.pdf
Abb. 14 Intramuskuläres Myxom. a Axiales Computertomogramm mit Dokumentation ovaler, homogener, hypodenser Läsion im M. deltoideus links. b T2w-Sequenz. Die Läsion ist hyperintens (Pfeil) – das Signal ist höher als das des Liquors. c T1w-Sequenz. Der Befund (Pfeil) ist isotens im Vergleich zur umgebenden Muskulatur. d Nach Kontrastmittelgabe zeigt sich eine leichte randständige Kontrastmittelanreicherung
117_2017_323_MOESM5_ESM.pdf
Abb. 15 Fibröses Histiozytom. a T2w-Sequenz. Dokumentation einer großen, inhomogenen hyperintensen intramuskulären Raumforderung (Pfeil). b T1w-Sequenz. Der Befund (Pfeil) imponiert inhomogen, hauptsächlich hypointens, mit diskret hyperintensen Septen. c Nach Kontrastmittelgabe ist in der T1w-Sequenz eine randständige und septale Kontrastmittelanreicherung sichtbar bei großen nekrotischen Arealen (Pfeil). Man beachte die beginnende Infiltration des Kortex des Femurs medial. Das maligne fibröse Histiozytom neigt häufiger zur Infiltration von Knochen als andere Weichteiltumoren
117_2017_323_MOESM6_ESM.pdf
Abb. 16 Hibernom. a, b Die T1w-Sequenz zeigt eine große, hyperintense Raumforderung (Pfeile) im Oberarm mit Verdrängung der umliegenden Muskultur ohne infiltratives Wachstum. Innerhalb der Raumforderung sind hypointense intraläsionale Blutgefäße zu erkennen, welche nicht durch die Raumforderung komprimiert werden, hinweisend auf eine weiche Tumormatrix. In der fettsuprimierten T2w-Sequenz ist die Raumforderung (Pfeil) hypointens und hat äquivalentes Signalverhalten zu subkutanem Fettgewebe (c). In der Magnetresonanztomographie kann das Hibernom nicht vom Lipom differenziert werden
117_2017_323_MOESM7_ESM.pdf
Abb. 17 Lymphom der Skelettmuskulatur. a Native T1w-Sequenz. Homogene, diffuse Auftreibung (Pfeil) der Oberschenkelmuskulatur, hypointens im Vergleich zur nicht betroffenen Muskulatur. b In der T2w-Sequenz ist die diffuse Muskelaffektion hyperintens (Pfeile). Darüber hinaus sollte erwähnt werden, dass die schlechte Abgrenzbarkeit und die Extension in drei Muskelkompartimente des Oberschenkels auf das aggressive Potenzial hinweisend ist. c Nach Kontrastmittelgabe Dokumentation einer moderaten, inhomogenen Kontrastmittelanreicherung der betroffenen Muskulatur (Pfeile)
117_2017_323_MOESM8_ESM.pdf
Abb. 18 Spindelzellsarkom. a Die fettgesättigte T2w-Sequenz zeigt eine massive Vergrößerung der rechten Glutealmuskulatur (Pfeil). Die Raumforderung ist inhomogen hyperintens im Vergleich zur nicht betroffenen Muskulatur und breitet sich bis ins Becken aus und verdrängt die internen Iliakalgefäße. b Der Befund (Pfeil) ist hypointens in der T1w-Sequenz. c In der fettgesättigten T1w-Sequenz nach Kontrastmittelgabe Dokumentation einer inhomogenen, gering bis moderat anreichernden Raumforderung (Pfeil)
117_2017_323_MOESM9_ESM.pdf
Abb. 19 Muskelmetastasen bei vorbekanntem Brustkarzinom. Das axiale (a) und das koronare Computertomogramm (b) zeigen eine massive, inhomogene Vergrößerung der rechten Muskulatur zervikal (Pfeile)
117_2017_323_MOESM10_ESM.pdf
Abb. 20 Amyloidtumor. a Das axiale Computertomogramm nach Kontrastmittelgabe zeigt eine isodense Auftreibung (Pfeil) des linken M. biceps femoris ohne klar abgrenzbare Läsionen innerhalb der Muskulatur. In der sagittalen T2w-Sequenz (b) und T1w-Sequenz (c) ist die Läsion homogen hypointens. d Fettsupprimierte T1w-Sequenz nach Kontrastmittelgabe. Moderate Kontrastmittelanreicherung der Läsion (Pfeil)
117_2017_323_MOESM11_ESM.pdf
Abb. 21 Chondrosarkom. a Röntgenübersichtsaufnahme mit Kalzifikationen (Pfeil) an der rechten Hüfte. b In der Computertomographie Nachweis von Kalzifikationen in der aufgetriebenen Muskulatur, überwiegend ist der M. iliopsoas betroffen (Pfeil). c T1w-Sequenz. Iso- bis hypointenses Signalverhalten der affektierten Muskulatur (Pfeil). d In der T2w-Sequenz mit Fettsättigung sind Areale mit hoher Signalintensität innerhalb der Läsion sichtbar. e In der fettgesättigten T1w-Sequenz nach Kontrastmittelgabe zeigt sich eine ausgeprägte Kontrastmittelanreicherung (Pfeil) in der betroffenen Muskulatur.
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Abb. 22 Intramuskuläre Metastasen eines Blasenkarzinoms im M. iliopsoas links, welche als multiple intramuskuläre Verkalkungen (Pfeil) imponieren
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Abb. 23 Myositis ossificans. a Die anteroposteriore und die laterale Röntgenübersichtsaufnahme zeigen massive Kalzifikationen (Pfeile) am distalen Humerus rechts mit großen Kontaktflächen zum Knochen. In der sagittalen T1w-Sequenz (b) und der axialen T2*w-Sequenz (c) imponiert der Befund (Pfeil) hypointens. Nach intravenöser Kontrastmittelgabe ist in der T1w-Sequenz mit Fettsättigung (d) ein geringes reaktives Enhancement (Pfeil) um die Kalzifikation zu erkennen
117_2017_323_MOESM14_ESM.pdf
Abb. 24 Kalzifizierte posttraumatische Myonekrose. Die Computertomogramme in axialer, koronaler und sagittaler Schichtung (a–c) zeigen massive schalenförmige Kalzifikationen (Pfeile) innerhalb der Oberschenkelmuskulatur, überwiegend im M. vastus intermedius
117_2017_323_MOESM15_ESM.pdf
Literatur
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