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13.01.2020 | Mycosis fungoides | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2020

Der Pathologe 1/2020

Kutane Lymphome

Klinik – Diagnostik – Therapie

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 1/2020
Autoren:
PD Dr. Marion Wobser, Prof. Dr. Matthias Goebeler
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

C. Rocken, Kiel
Dieser Beitrag ist zuerst erschienen in: Hautarzt 2019 ・ 70:815–830. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00105-019-04469-2. Online publiziert: 11. September 2019. © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Kutane Lymphome umfassen prognostisch heterogene Subgruppen. Die Mycosis fungoides ist das häufigste Hautlymphom und weist einen stadienhaften Verlauf (Patches, Plaques, Tumoren, Erythrodermie) auf. Zu den Behandlungsoptionen zählen in frühen Stadien hautgerichtete Therapiemaßnahmen, während in fortgeschrittenen Stadien und beim Sézary-Syndrom Systemtherapien mit z. B. Bexaroten, Interferon oder Brentuximab vedotin indiziert sind. Seltenere T‑Zell-Lymphome wie die CD4-positive Lymphoproliferation oder das akrale CD8-positive Lymphom zeigen im Gegensatz zu den aggressiven peripheren T‑Zell-Lymphomen einen indolenten Verlauf. Auch innerhalb der kutanen B‑Zell-Lymphome finden sich prognostisch differente Entitäten: Während die Lebenserwartung bei kutanem Marginalzonenlymphom und kutanem follikulärem B‑Zell-Lymphom nahezu nicht beeinträchtigt ist, zeigt das kutane großzellige B‑Zell-Lymphom ein hohes Risiko einer systemischen Disseminierung mit vergleichsweise hoher Letalität.

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