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Eine Krebserkrankung verändert das Körpergefühl vieler Betroffener – oft mit großen Auswirkungen auf das Sexleben. Was Patientinnen und Patienten in diesem Fall brauchen, war Thema beim Deutschen Krebskongress.
Daten einer randomisierten kontrollierten Studie aus den USA legen nahe, dass eine App-unterstützte Selbststimulation von traditionellen Druckpunkten bei Ovarialkrebspatientinnen Fatigue-Symptome reduzieren kann. Prinzipiell klappte das allerdings auch mit einer Schein-Akupressur.
Wie verändert sich das psychische Wohlbefinden werdender Mütter von der Schwangerschaft bis nach der Geburt? Eine deutsch-niederländische Gruppe zeichnet ein differenziertes Bild. So steigt meist das Gefühl für Lebenssinn, während ein anderer Bereich Abstriche hinnehmen muss.
Über ihre metabolischen Effekte hinaus könnten Inkretinmimetika ein erweitertes therapeutisches Potenzial besitzen. Eine aktuelle Studie bei Frauen mit endometrialer Hyperplasie zeigt, dass die Kombination mit Gestagenen mit einer geringeren Inzidenz von Endometriumkarzinomen assoziiert ist.
Laut Daten einer prospektiven britischen Studie schneidet eine Surveillance-Strategie im Vergleich mit einer risikoreduzierenden Mastektomie beim Vorliegen pathogener BRCA-Varianten in puncto Gesamtüberleben ähnlich gut ab. Im Detail sind allerdings Fragen offen.
Sacituzumab Govitecan ist als Therapieoption beim vorbehandelten, fortgeschrittenen triple-negativen Brustkrebs (TNBC) etabliert. In Kombination mit Pembrolizumab konnte der Wirkstoff nun auch bei zuvor unbehandelten Tumoren seine Wirksamkeit belegen.
Die MASAI-Studie beschäftigt sich seit Längerem mit den Folgen des Einsatzes künstlicher Intelligenz beim Lesen von Screeningmammogrammen. Nun liegt eine neue Auswertung vor. Darin geht es um Intervallkarzinome.
Ob vaginal-operative Geburt oder Kaiserschnitt in der Austreibungsphase: Das neurologische Outcome der Kinder scheint laut aktuellen Daten vergleichbar zu sein. Für Vakuumentbindungen und Geburten mit mehrfachem Instrumenteneinsatz gilt das jedoch nur mit Einschränkung.
Eine opportunistische Eileiterentfernung reduziert das Risiko für tubo-ovarielle Karzinome um 40 bis 80% – ohne kurzfristige Nachteile für die Ovarialfunktion. Die Europäische Gynäkologievereinigung rät Frauen ohne Kinderwunsch daher, solche Eingriffe zu nutzen.
Ergebnisse einer Simulationsstudie aus Norwegen legen nahe, dass sich die Früherkennung des Zervixkarzinoms unter Berücksichtigung der HPV-Impfung ggf. abrüsten lässt. Allerdings lassen sich die Daten nicht so einfach auf Deutschland übertragen.
US-Forschende haben fünf gängige Fehler identifiziert, die Behandelnden unterlaufen können, wenn sie mit Patientinnen und Patienten über Risiken und Zahlen sprechen. Vorschläge, wie’s sich besser machen lässt, liefern die Forscherinnen und Forscher gleich mit.
Mit einer von Experten und Expertinnen entwickelten App aus Deutschland lässt sich offenbar eine Harninkontinenz bei Frauen maßgeblich bessern, so das Ergebnis der DINKS-Studie unter Leitung der Uniklinik Mainz. Nach zwölf Wochen war fast jede vierte Nutzerin ihr Problem los.
In vier nordischen Ländern ist die Anwendung topischer Retinoide bei Frauen im gebärfähigen Alter in den vergangenen 18 Jahren deutlich angestiegen. Gleichzeitig zeigte sich in der Kohortenstudie kein erhöhtes Risiko für schwere angeborene Fehlbildungen bei Kindern mit pränataler Exposition.
Ob man Patientinnen und Patienten mit Rektusdiastase, die keine Hernie aufweisen, operativ behandeln soll, ist strittig. In einer Studie sind dazu Daten aus Deutschland gesammelt und analysiert worden.
Bei postmenopausalen Brustkrebspatientinnen ist ein hoher genetischer Risikoscore für Adipositas mit einer erhöhten Gesamtmortalität assoziiert. Die gute Nachricht: Regelmäßige Spaziergänge können dieses Risiko abmildern.
Mehr verhinderte Brustkrebstodesfälle, weniger falsch positive Wiedereinbestellungen – geht es nach einer US-Simulationsstudie, bieten bestimmte Strategien zur Früherkennung, die das absolute 5-Jahres-Mammakarzinomsrisiko berücksichtigen, Vorteile gegenüber rein altersbasierten Mammografieprogrammen.
Ein ungeplanter Kaiserschnitt ist für viele Frauen mit erheblichem akutem Stress während der Geburt verbunden. Die psychische Belastung ist deutlich ausgeprägter als bei einer vaginalen Entbindung. Langfristig kann es zu Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung, depressiver Verstimmung und Problemen in der Mutter‑Kind‑Bindung kommen.
Trägerinnen von pathogenen Varianten des BRCA1- oder BRCA2-Gens, die sich zur Risikosenkung einer bilateralen Mastektomie unterziehen, erkranken seltener an Brustkrebs. Doch reduziert die Brustoperation auch die Gesamtmortalität? Ein Studienteam hat nachgesehen.
Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, brauchen eine fachgerechte, traumasensible und rechtssichere Versorgung. Dies bundesweit sicherzustellen, ist Ziel der neuen S1-Leitlinie.
Schwangere mit Diabetes mellitus bringen ihre Kinder mit erhöhter Anfälligkeit für Infektionen zur Welt. Das hat eine US-Studie belegt und auch die Faktoren eruiert, die ein besonderes Risiko darstellen – wie etwa die Palette verfügbarer IgG-Antikörper im Nabelschnurblut.
Frauen mit stabiler Angina pectoris haben zwar in der Regel seltener und auch weniger ausgedehnte koronare Plaques als Männer; dafür steigt bei ihnen das kardiovaskuläre Risiko bereits bei geringerer Plaquebelastung deutlich an, und zwar viel steiler als bei Männern.
Ergebnisse einer Studie aus China legen nahe: Ein an Menstruationsblut durchgeführter HPV-Test schneidet in puncto Dysplasie-Detektion ähnlich gut ab wie eine übliche HPV-Untersuchung per Abstrich. An weiterer Diagnostik mittels Periodenblut wird gearbeitet. Ein Überblick.
Falls invasive lokalregionale Maßnahmen bei einem neudiagnostizierten oligometastasierten Mammakarzinom erwogen werden, könnte es prognostisch womöglich günstig sein, (auch) den Primarius zu resezieren. Dafür spricht zumindest eine retrospektive Kohortenstudie aus den USA. Allerdings bleiben viele Fragen offen.
Ein 500.000-Euro-Regress wegen fehlender Rezeptunterschrift sorgte jüngst für Aufregung. Es gibt aber noch mehr Fehler, die für eine Praxis richtig teuer werden können. Hier sind die gefährlichsten Nachlässigkeiten.