Zum Inhalt
Die Gynäkologie

Nachsorge und Rehabilitation nach gynäkologischen Malignomen und Mammakarzinom

Erschienen in:

Zusammenfassung

In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland ein deutlicher Anstieg der Prävalenz von Krebserkrankungen zu verzeichnen, während die Mortalität für viele Tumorentitäten rückläufig ist. Dieser Wandel führt zu einer stetig wachsenden Zahl von Patienten, die eine langfristige onkologische Nachsorge benötigen. Der Fokus verlagert sich zunehmend von der Überlebenssicherung hin zur Erhaltung der Lebensqualität. Während die Empfehlungen für Primärtherapien meist evidenzbasiert erfolgen, beruhen Nachsorgeempfehlungen mangels großer randomisierter Studien meist auf Expertenkonsens. Da Lokalrezidive oft kurativ behandelbar sind, Fernmetastasen jedoch meist nur palliativ therapiert werden können, ist eine strukturierte und zugleich patientenzentrierte Nachsorge entscheidend. Sie sollte sowohl eine frühzeitige Erkennung von Rezidiven oder symptomatischen Metastasen ermöglichen als auch psychosoziale Belastungen minimieren und die Lebensqualität sowie die Compliance bezüglich der adjuvanten Therapie langfristig sichern. Der Beitrag bietet einen Überblick über die aktuellen Empfehlungen zur Nachsorge bei gynäkologischen Tumoren und Mammakarzinomen.
Titel
Nachsorge und Rehabilitation nach gynäkologischen Malignomen und Mammakarzinom
Verfasst von
Clara Magdalena Duttenhofer
Miriam Fernández-Pacheco Álvarez
Prof. Dr. med. Olaf Ortmann
Publikationsdatum
16.12.2025
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Bildnachweise
Digitale Mammographien links in kraniokaudaler Projektion./© Weigel, S. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH