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18.09.2014 | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2014

hautnah dermatologie 5/2014

Naevus mit Heiligenschein

Zeitschrift:
hautnah dermatologie > Ausgabe 5/2014
Autor:
Prof. Dr. Hermann S. Füeßl
Ein sonst gesunder 14-jähriger Junge suchte den Hautarzt auf zur Beurteilung eines 11 × 4,5 cm großen, kongenitalen melanozytischen Naevus in der Mitte des linken Unterschenkels. Die Veränderung wurde seit dem dritten Lebensjahr des Kindes laufend beobachtet. Der bereits bei Geburt vorhandene Naevus war mit dem Wachstum des Jungen größer geworden. Auffällig waren eine unregelmäßige Verfärbung, eine Hypertrichose und unregelmäßig begrenzte Ränder. Im letzten Jahr war zusätzlich ein weißer Hof um die Ränder des Naevus entstanden. Halo-Naevi, bekannt auch als Leucoderma acquisitum centrifugum, entwickeln zirkulär um die Naevusränder eine Depigmentierung der Haut. Man vermutet, dass das Halo-Phänomen durch die Destruktion von Melanozyten durch CD 8+-zytotoxische T-Lymphozyten zustande kommt. Es soll eine Beziehung zur Vitiligo bestehen. Gelegentlich bilden sich die melanozytischen Naevi sogar spontan zurück. Aufgrund des Risikos einer malignen Entartung und auch wegen der psychischen Belastung unterzieht sich der Patient einer schrittweisen Exzision der Läsion. ...

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