Zum Inhalt
Die Dermatologie

Nävus mit schwerer Dysplasie, atypischer Nävus Spitz oder Melanoma in situ?

  • 01.02.2010
  • Dermatoskopie - Fall des Monats
Erschienen in:

Zusammenfassung

Vorstellig wurde eine 31-jährige Patientin mit neuem, rasch wachsendem pigmentiertem Hauttumor am linken Oberschenkel. Vor Jahren war bereits ein superfiziell spreitendes Melanom (SSM) mit einer Tumordicke von 0,45 mm, Level II, am linken Oberschenkel entfernt worden. Dermatoskopisch zeigte sich ein asymmetrisch pigmentierter Tumor mit unterschiedlich breiten Stegen und irregulären Pseudopodien, der sich histologisch als melanozytärer Nävus mit schwerer Dysplasie herausstellte.
Titel
Nävus mit schwerer Dysplasie, atypischer Nävus Spitz oder Melanoma in situ?
Verfasst von
Prof. Dr. A. Blum
Publikationsdatum
01.02.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 2/2010
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-009-1900-4
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Dermatologie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Dermatologie

Dermatozoenwahn: frühes Anzeichen von Demenz?

Ein wahnhafter Parasitenbefall ist eine seltene und schwerwiegende dermatopsychiatrische Störung. Eine Analyse von 146 Patientinnen und Patienten aus dem Karolinska-Universitätskrankenhaus zeigt: 42% hatten psychiatrische Komorbiditäten, 10% entwickelten später eine Demenz.

Gesunde pflanzenbasierte Ernährung senkt das Rosacea-Risiko

Laut einer Auswertung der UK-Biobank geht eine Ernährung mit hohem Anteil an gesunden pflanzlichen Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für Rosacea einher, während stark verarbeitete pflanzliche Produkte das Risiko erhöhen. Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für präventive Ernährungsempfehlungen.

Depressionen verzögern Wundheilung und erhöhen Komplikationsrisiko

Bei Patientinnen und Patienten mit Depressionen tritt deutlich häufiger eine gestörte Wundheilung auf. Eine Metaanalyse britischer Forschender zeigt zudem ein erhöhtes Risiko für Infektionen.

Chronischer Pruritus plagt Ältere häufig

Geht es nach einer bevölkerungsweiten Querschnittstudie aus den Niederlanden liegt die 12-Monats-Prävalenz für chronischen Pruritus unter älteren Personen bei 11%. Akut betroffen waren 9% der Befragten.   

Update Dermatologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Erwachsene im Kochkurs/© golubovy / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)