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26.06.2020 | Nasopharynxkarzinom | Journal club | Ausgabe 6/2020

Fortgeschrittenes Nasopharynxkarzinom
InFo Hämatologie + Onkologie 6/2020

Induktionschemotherapie mit Gemcitabin/Cisplatin bietet leichte Prognoseverbesserung

Zeitschrift:
InFo Hämatologie + Onkologie > Ausgabe 6/2020
Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Schalhorn
Hintergrund und Fragestellung: Auch wenn das Nasopharynxkarzinom (NPC) in Europa ein seltener Tumor ist, kommt der rechtzeitigen Diagnose und der stadiengerechten Therapie große Bedeutung zu, da so etwa 55 % der Betroffenen von einem Langzeitüberleben profitieren können [ 1]. Standard in den lokal fortgeschrittenen - jedoch nicht in den metastasierten - Stadien ist seit Jahren eine Cisplatin-basierte Radiochemotherapie (RCT). Wegen widersprüchlicher Ergebnisse und zusätzlicher Toxizitäten konnten sich bisher weder eine Induktionschemotherapie (IDCT) vor, noch eine adjuvante Therapie nach Ende der RCT durchsetzen [ 1, 2]. Neuere randomisierte Studien bei asiatischen Patienten mit fortgeschrittenem, jedoch nicht metastasiertem NPC weisen allerdings darauf hin, dass eine IDCT mit dem Kombinationsregime TPF (Docetaxel/Cisplatin/5-Fluorouracil) gefolgt von der klassischen RCT das Überleben verlängern könnte [ 3, 4]. Nachdem sich auch Cisplatin/Gemcitabin (Cis/Gem) beim NPC als hoch effektiv erwiesen hat [ 5], sollte im Rahmen der hier vorgestellten randomisierten Studie untersucht werden, ob auch eine IDCT mit Gem/Cis die bereits guten Ergebnisse der klassischen RCT weiter verbessern kann. ...

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Literatur
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