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16. Natürliche Familienplanung in Entwicklungsländern Chance oder Illusion?

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Anwendung von Familienplanungsmethoden hat in den letzten 20 Jahren auch in den Entwicklungsländern deutlich zugenommen. Dennoch ist das Bevölkerungswachstum, insbesondere in den ärmsten Regionen der Welt, bisher nicht aufzuhalten. In den Entwicklungsländern ist der Schwerpunkt für eine erfolgreiche Anwendung einer Familienplanungsmethode von der Sicherheit hin zur Akzeptanz verschoben. Eine Methode, die von den Anwendern akzeptiert und praktiziert wird, wird die Kinderzahl einer Familie signifikant reduzieren, auch wenn sie nur im mittleren Sicherheitsbereich liegt und kann somit als Erfolg gewertet werden. Für die Entwicklungsländer wurden stark vereinfachte Varianten der NFP-Methoden entwickelt: Dabei wird auf Thermometer und eigene Zyklusaufzeichnungen verzichtet. Im Rahmen der Primary Health Care werden einfache Zervixschleimregeln gelehrt oder festgelegte Zyklustage als fruchtbar definiert oder neuerdings mit der Unterstützung von Zyklus-Apps Kalendermethoden verbreitet.
Titel
Natürliche Familienplanung in Entwicklungsländern Chance oder Illusion?
Verfasst von
Elisabeth Raith-Paula
Petra Frank-Herrmann
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-59311-0_16
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Bildnachweise
Radiologie-Assistent bereitet Frau für CT vor/© Peakstock/stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau bereitet Müsli auf Waage zu/© DragonImages / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), 3D Illustration einer DNA Sequenzierung/© undefined / Getty Images / iStock