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Die Radiologie

Nekrotisierende Fasziitis, Teil 1

Möglichkeiten und Grenzen der bildgebenden Diagnostik

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die nekrotisierende Fasziitis ist eine foudroyant verlaufende, lebensbedrohliche, in der Regel bakterielle Weichteilentzündung, die unbehandelt eine hohe Mortalität von bis zu 80 % aufweist. Jede zeitliche Verzögerung steigert das Mortalitätsrisiko noch, weswegen die frühzeitige Erkennung und Behandlung zwingend im Vordergrund stehen. Klinische Beurteilung, Beachtung der Laborkonstellation und chirurgische Exploration sind wichtige diagnostische Maßnahmen. Der Schnittbildgebung kommt eine sensitive diagnostische Bedeutung zu, v. a. hinsichtlich der Beurteilung der Ausdehnung (Computertomographie) und der Differenzialdiagnostik (Magnetresonanztomographie); im Einzelfall kann die Bildgebung wertvolle und spezifische Hinweise auf eine nekrotisierende Fasziitis liefern (v. a. Beteiligung der tiefen Faszien). Das Problem indes besteht in einer kritischen zeitlichen Verzögerung notwendiger chirurgischer Prozeduren bei dennoch verbleibenden diagnostischen Unsicherheiten. Diese Abwägung bedarf daher der interdisziplinären Absprache erfahrener Spezialisten.
Titel
Nekrotisierende Fasziitis, Teil 1
Möglichkeiten und Grenzen der bildgebenden Diagnostik
Verfasst von
Thomas Grieser
Publikationsdatum
27.10.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Radiologie / Ausgabe 12/2025
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056
DOI
https://doi.org/10.1007/s00117-025-01529-8
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Bildnachweise
„Okkulte“ nekrotisierende Fasziitis im CT/© Grieser T / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH