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13.09.2017 | Übersicht | Sonderheft 1/2018 Open Access

Trauma und Berufskrankheit 1/2018

Nekrotisierende Weichteilinfekte

Klinische Diagnose und Therapieentscheidung

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 1/2018
Autoren:
PD Dr. S. Hungerer, P. Ziegler, V. Bühren, J. Friederichs

Zusammenfassung

Unter den nekrotisierenden Haut- und Weichteilinfekten („necrotizing skin and soft tissue infections“ [NSSTIs]) wird eine Entität seltener Infektionserkrankungen zusammengefasst, die ein breites Spektrum an klinischen Erscheinungsbildern bieten. Diese reichen von oberflächlichen Hautnekrosen ohne systemische Infektzeichen bis zur klassischen nekrotisierenden Fasziitis mit begleitender fulminanter Sepsis und einer Dynamik, die innerhalb von Stunden zum Tode führen kann. Eine international einheitliche Klassifikation gibt es nicht. Charakteristisch sind die Infektion und das klinische und histologische Bild der Nekrosen der beteiligten Weichteilschichten, ausgelöst durch unterschiedliche Bakterien als mono- oder polymikrobielle Infektion. Das klinische Erscheinungsbild reicht von subakuten bis fulminanten Verläufen. Entscheidend für die Prognose bei den fulminant verlaufenden NSSTIs sind daher die richtige Einschätzung und Diagnosestellung. Diese erfolgt initial ohne Kenntnis des Keimspektrums, ohne genaue Kenntnis der betroffenen Weichteilschichten und ohne histologische Sicherung der Diagnose. Daher kommt der ersten klinischen Diagnosestellung eine wichtige Bedeutung zu, da diese auch für die Therapieentscheidungen Weichen stellt. Im Folgenden sollen die klinische Diagnose, Differenzialdiagnose, Therapieoptionen und Prognosefaktoren der NSSTIs praxisnah dargestellt werden.

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