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25.05.2016 | Nephrologie | Leitthema | Ausgabe 6/2016

Der Urologe 6/2016

Diagnostik und Therapie retroperitonealer Abszesse

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 6/2016
Autoren:
B. M. Winter, M. Gajda, M.-O. Grimm

Zusammenfassung

Hintergrund

Retroperitoneale Abszesse stellen ein seltenes und lebensbedrohliches Krankheitsbild dar. Je nach Lokalisation und Ausdehnung unterscheidet man zwischen renalen, perinephritischen und paranephritischen Abszessen. Häufigste Ursache sind aufsteigende urogenitale Infektionen mit gramnegativen Erregern.

Symptomatik

Die Symptomatik ist sehr variabel was oftmals zu einer verzögerten Diagnosestellung führt; dies bedingt eine hohe Morbidität und Mortalität. Typische Symptome sind Flanken- oder Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Krankheitsgefühl, Fieber und Schüttelfrost. Paraklinisch kommt es zu einem Anstieg der Leukozyten und des C‑reaktiven Proteins, auch die Retentionsparameter können erhöht sein.

Schlussfolgerung

Bei klinischem Verdacht führt die Sonographie meist zu einer weitergehenden bildgebenden Diagnostik mittels Computertomographie. Kleine intrarenale Abszesse bis zu einer Größe von 3 cm können durch alleinige Antibiotikatherapie behandelt werden. Größere und therapierefraktäre Abszesse sollten darüber hinaus perkutan oder chirurgisch drainiert werden.

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