Zum Inhalt
Die Nephrologie

Pharmakotherapie in der Nephrologie – eine Ära neuer Möglichkeiten

Erschienen in:

Auszug

Lange Zeit war das therapeutische Instrumentarium in der Nephrologie sehr überschaubar; vielfach beruhte die Behandlung chronischer Nierenerkrankungen auf ungezielten Medikamenten mit beträchtlicher Toxizität. In den letzten Jahren jedoch hat eine beispiellose Welle an innovativen Substanzen Einzug in die Nephrologie gehalten. Zahlreiche neue Medikamente, häufig mit hoch spezifischen Angriffspunkten, stehen vor der Zulassung oder sind bereits in den klinischen Alltag integriert. Damit rückt die innovative Pharmakotherapie ins Zentrum nephrologischer Diskussionen und macht unsere klinische Arbeit interessanter und vielschichtiger. Diese Ausgabe von Die Nephrologie widmet sich daher den Chancen und Herausforderungen der modernen Pharmakotherapie, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen widerspiegelt. …
Titel
Pharmakotherapie in der Nephrologie – eine Ära neuer Möglichkeiten
Verfasst von
Prof. Dr. Kirsten de Groot
Prof. Dr. Roland Schmitt
Publikationsdatum
01.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Nephrologie
Erschienen in
Die Nephrologie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 2731-7463
Elektronische ISSN: 2731-7471
DOI
https://doi.org/10.1007/s11560-025-00879-7

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Krebsrisiko nach assistierter Reproduktion weitgehend unverändert

Eine australische Studie hat die Krebsinzidenz bei Frauen nach medizinisch assistierter Reproduktion (MAR) untersucht. Insgesamt entspricht das Risiko dem der Allgemeinbevölkerung, einzelne Tumorarten treten jedoch häufiger oder seltener auf.

Wünsche älterer Krebskranker finden offenbar wenig Gehör

In einer US-Studie mit unheilbaren Krebspatientinnen und -patienten gaben die meisten einer bestmöglichen Lebensqualität den Vorzug vor längerem Überleben. Auf diesen Wunsch wurde in der Praxis jedoch nicht erkennbar eingegangen.

Gestationsdiabetes: Weniger adipöse Kinder dank rascher Blutzuckereinstellung?

Kinder von Müttern mit Gestationsdiabetes entwickeln später deutlich häufiger Adipositas. Doch eine US‑Studie zeigt, dass eine frühe und stabile Blutzuckereinstellung der Schwangeren das Risiko für kindliche Adipositas mindern kann. 

Dosierung von Irinotecan vom Metabolismus abhängig machen

Krebskranke, die Irinotecan schlecht verstoffwechseln, haben ein erhöhtes Risiko für schwere toxische Nebenwirkungen. Eine reduzierte Dosis kann davor schützen. Ob dies die Überlebenschancen beeinträchtigt, haben niederländische Medizinerinnen und Mediziner überprüft.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Hormonelle Behandlung zur ovariellen Stimulation/© Suzi Media / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Frau mit Tabletten in der Hand/© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau misst Blutzucker per App und Glukosesensor/© AndreyPopov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Infusion/© georgeoprea9 / Getty Images / iStock